Ausgezeichnet

DOSB-Wissenschaftspreis für Joachim Wiskemann

7. Mai 2019

Ehrung für Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Sport- und Bewegungstherapie

PD Dr. Joachim Wiskemann, Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Sport- und Bewegungstherapie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Wissenschaftspreis in Gold ausgezeichnet. Wiskemann, der sich seit vielen Jahren theoretisch und praktisch mit dem Thema Bewegung, Sport und Krebs beschäftigt, erhielt den Preis für seine Habilitationsschrift „Die motorische Leistungsfähigkeit als zentrale Kenngröße in der Onkologie.“ Der DOSB zeichnet mit seinem Wissenschaftspreis seit 1953 alle zwei Jahre herausragende sportwissenschaftliche Arbeiten aus.

Die Untersuchungen von Joachim Wiskemann, die unter anderem in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Heidelberg und Mannheim erfolgten, konnten belegen, dass trotz intensiver medikamentöser Therapien und fortgeschrittener Behandlungsstadien sport- und bewegungstherapeutische Interventionen machbar sind und zu positiven Effekten im Bereich der motorischen Leistungsfähigkeit führen. Mehr lesen…

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Fit für die Kinderkrankenpflege

7. Mai 2019

Ausbildungskonzept der ersten pädiatrischen Lehrstation am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin bewährt sich

Annika Becher ist immer noch begeistert. Die angehende Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin war eine der Ersten, die in ihrer Ausbildung auf der neuen Lehrstation in der Kinderklinik eingesetzt war. „Das selbstständige Arbeiten hat mich in meiner Berufswahl bestärkt und viel selbstbewusster gemacht. Man wird wie eine examinierte Pflegekraft behandelt, und das motiviert ungemein!“, freute sich Annika Becher nach ihrem Einsatz. Keine Frage: HEIPPAS, die „Heidelberger pädiatrische praxisorientierte Ausbildungseinheit“ in der Neurologie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, ist gut angelaufen.

Nicht nur die Auszubildenden der Kinderkrankenpflege, die bereits auf HEIPPAS im Einsatz waren, loben das neuartige Konzept. Auch das Ärzte- und Pflegeteam, das Lehrerteam an der Akademie für Gesundheitsberufe und die Praxisanleiterinnen ziehen nach knapp einem Jahr eine sehr positive Bilanz. So auch Sabrina Paulsen, examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und Praxisanleiterin: „Besonders wertvoll ist die zusätzliche Zeit, die wir für die Anleitung der Schülerinnen und Schüler haben.“ Auf HEIPPAS begleiten sie und ihre Kolleginnen pro Schicht jeweils zwei Auszubildende und sind in dieser Zeit nicht in die normalen Stationsabläufe eingebunden. „So können wir auch aufkommende Fragen in Ruhe beantworten. Laufen die Auszubildenden im normalen Stationsbetrieb mit, fehlt dafür oft die Zeit“, erklärt sie. Mehr lesen…

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Dem perfekten Medizinstudium sehr nahe

7. Mai 2019

Vom neuen Wahlfachtrack Immunologie profitieren Studierende und Dozenten

Fächerübergreifend, abwechslungsreich und praxisorientiert – so wünschen sich wohl die meisten Studierenden ihr Studium. Erst recht, wenn es noch individuelle, nach persönlichen Interessen frei wählbare Vertiefungsmöglichkeiten gibt. An der Medizinischen Fakultät Heidelberg kommt man mit der Einführung der interdisziplinären Wahlfachtracks im Wintersemester 2017/2018 einem solchen perfekten Studium schon sehr nahe. In den Tracks – elf gibt es mittlerweile an der Zahl – haben die Lehrenden und die Studierenden mehr Freiheiten als im Rest des Medizinstudiums, in dem durch staatliche Regularien vieles vorgegeben ist. In den Tracks können z. B. neue Entwicklungen in der Medizin sehr schnell in die Lehre aufgenommen und verschiedene Lehrformen (z. B. Blockpraktika, Hospitationen, Exkursionen) flexibel eingesetzt werden. Mehr lesen…

Unser Klinikum

„Ein wertvolles Geschenk für die Klinik“

7. Mai 2019

Nach über 30 Jahren in der Frauenklinik jetzt im Ruhestand: Erika Stubbe-Schmitt

Als Erika Stubbe-Schmitt 1974 nach ihrem Kinderkrankenpflege-Examen in der Heidelberger Kinderklinik zunächst für sechs Jahre ins Ausland ging, wollte sie vor allem eines: Abenteuer erleben, die Welt entdecken, bloß nicht sesshaft werden. Dass die Frauenklinik für mehr als 30 Jahre ihre berufliche Heimat werden sollte, wäre ihr damals im Traum nicht eingefallen. Seit März 2019 ist sie im Ruhestand – und der Abschied nach vielen bewegten Jahren fiel ihr nicht leicht.

„In der Frauenklinik herrscht ein herzliches und familiäres Klima. Das hat mir den Abschied schwer gemacht“, gibt Erika Stubbe-Schmitt ehrlich zu. Höhepunkte ihrer Karriere waren neben dem Umzug der Klinik aus Bergheim ins Neuenheimer Feld auch mehrere Umstrukturierungen. So zählten die Einführung des Zentralen Patientenmanagements (ZPM) und der beiden neuen Pflegequalifikationen „Pelvic-Care-Nurse“ und „Breast-Care-Nurse“ zu ihren größten Herausforderungen. „Diese wegweisenden Projekte haben die Ambulanz zu etwas Besonderem gemacht und die Abteilung zusammenrücken lassen“, erinnert  sie sich gerne zurück. Mehr lesen…

JubilareTopthema

Wie war es eigentlich vor 25 Jahren…

7. Mai 2019

… als Orthopädietechnikerin in der Technischen Orthopädie in Schlierbach?

Sandra Kilian ist eine von zahlreichen Jubilaren, der in den vergangenen Monaten ausgezeichnet wurde.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern?

Es war ein Freitag, und ich habe einen Monat später mit der Ausbildung angefangen als der Rest meiner neuen Kolleginnen und Kollegen. Ich war sehr aufgeregt, aber ich wurde gut aufgenommen und so fühlte ich mich gleich wohl.

Wie kamen Sie damals ans Klinikum?

Ich besuchte einen Tag der offenen Tür der Carl-Bosch-Schule. Diese große Berufsschule in Heidelberg bietet u. a. auch die Ausbildung zur Orthopädietechnikerin an. Bis dahin wusste ich überhaupt nicht, dass es den Beruf gibt. Auf jeden Fall wurde mein Interesse geweckt, und ich machte ein Praktikum in einem Sanitätshaus – anschließend stand mein Berufswunsch fest. Mein Vater empfahl mir dann, mich bei der Technischen Orthopädie in Schlierbach als Azubi zu bewerben, um dort meine praktische Ausbildung zu machen. Mehr lesen…

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#DuWirstWachsen

7. Mai 2019

Engagierte Mitarbeiter, erfolgreiche Pflege-Kampagne

Die Pflege-Kampagne des Klinikums startet in ihr drittes Jahr – und setzt weiter auf Nachhaltigkeit, kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Personalaufbau. Gerade bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter beschreitet das Team um Pflegedirektor Edgar Reisch neue Wege. So reiste ein UKHD-Team im Dezember 2018 nach Serbien und Bosnien-Herzegowina (Bericht und Video >> hier). Dort arbeitet das Klinikum seit zwei Jahren erfolgreich mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen, um über das Projekt „Triple Win“ neue Pflegekräfte zu gewinnen. Mit Erfolg, wie Edgar Reisch berichtet: „Ab diesem Jahr werden 147 Pflegerinnen und Pfleger aus Serbien und Bosnien-Herzegowina unsere Teams auf den Stationen unterstützen. Sie helfen uns dabei, den notwendigen Personalaufbau in der Pflege fortzuführen.“ Insgesamt konnten 2018 stolze 420 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege eingestellt werden mit einem echten Aufwuchs von rund 119 Vollkräften. „Vor dem Hintergrund des sehr angespannten Arbeitsmarktes ist das ein großer Erfolg“, so der Pflegedirektor.

Die Balkan-Reise war nur einer von mehreren Höhepunkten in den letzten Monaten, der die Pflegekampagne „Du wirst wachsen. Vielfalt Pflege. Seit 1561“ sicht- und erlebbar machte. Wir stellen die weiteren Highlights vor:

 

Hanse-Pflegepreis 2019 für Anna Malatek

Anna Malatek erhält den Preis von Andreas Westerfellhaus (hinten) und Christian von dem Bussche (B. Braun Melsungen AG). Bild: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/Jan Rathke

Toller Erfolg für die Pflege am UKHD! Mit Anna Katharina Malatek und Miriam Helbig, Fachkrankenpflegerinnen für Anästhesie- und Intensivpflege auf der herzchirurgischen Intensivstation, wurden gleich zwei Pflegende aus Heidelberg nach Bremen eingeladen. Sie durften beim „29. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege“ die Abschlussarbeit ihrer Fachweiterbildung vortragen. Alleine das ist schon ein großartiger Erfolg, denn zuvor wurden die Beiden von einer Fachjury aus zahlreichen Mitbewerbern ausgewählt. Und es kam noch besser: Anna Katharina Malatek wurde in Bremen auch mit dem Hanse-Pflegepreis ausgezeichnet. Sie erhielt die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Abschlussarbeit „Patientenbetreuung in der letzten Lebensphase – Ist würdevolles Versterben auf der Intensivstation möglich?“ aus den Händen von Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung. In den Jahren zuvor ging der Hanse-Pflegepreis bereits mehrmals nach Heidelberg: So durften sich Alexandra Mende (2017), Julia Stemmler (2015), Dominik Metzdorf (2013) und Ingo Meyer (2010) über eine der wichtigsten Auszeichnungen in Deutschland für den Bereich Anästhesie- und  Intensivpflege freuen. Mehr lesen…

Starke Mitarbeiter

„Kindern und ihren Familien ein wenig Normalität schenken“

7. Mai 2019

Bärbel Striegel und ihr Lebenswerk: Die Initiative COURAGE für chronisch kranke Kinder

Es war 2002, als Professor Dr. Georg Hofmann mit einer Idee auf Bärbel Striegel zukam. Der Geschäftsführende Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin fragte die damalige Handschuhsheimer Ärztin, ob sie sich vorstellen könne, ein Projekt zur Unterstützung junger Patienten der Kinderklinik zu koordinieren. Finanziert werden sollten verschiedene Maßnahmen, die aus Klinikmitteln nicht zu realisieren sind. Mehr wusste Bärbel Striegel nicht – doch sie sagte zu und stürzte sich fortan in die Arbeit: „Ich hatte eine Vision, fand einen Namen, entwickelte ein Logo sowie Strategien, um die Initiative bekannt zu machen, und dann ging es los.“

Aus der anfänglichen Vision wurde schnell eine Erfolgsgeschichte – und spätestes seit letztem Jahr ist die Initiative „COURAGE für chronisch kranke Kinder“ des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin ihren „Kinderschuhen“ entwachsen: Seit 2018 ist die Initiative eine selbstständige Stiftung, mit mehr Budget und mehr Möglichkeiten. Für Bärbel Striegel, die sich just im September 2018 in den Ruhestand verabschiedete, ist das Timing perfekt: „Es war immer das Ziel, dass COURAGE weiter wächst, größer und unabhängig wird. Dass es nun genau zum Ende meiner Tätigkeit am Klinikum geklappt hat, ist für mich schon ein Highlight.“ Eine Erbschaft im Jahr 2016 ermöglichte die Umwandlung in eine Stiftung. Im Oktober gab es anlässlich dieses freudigen Ereignisses erstmals eine große Charity-Gala in der Stadthalle, als Ehrengäste durfte Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich den ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler, Schirmherrin der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), begrüßen. Eine runde Sache also, doch so ganz möchte Striegel sich nicht lösen: Im Stiftungsvorstand wird sie in den nächsten Jahren COURAGE auch weiterhin aktiv begleiten. Mehr lesen…

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So lange die Lampe des Lebens brennt

7. Mai 2019

Die Mitarbeiter der Neurologischen Intensivstation und ihr Konzept zur Versorgung sterbender Patienten

Universitäre Hochleistungsmedizin auf einer Intensivstation und die gleichzeitige Betreuung von Patienten, die nur noch kurze Zeit zu leben haben? Funktioniert das überhaupt? Das muss funktionieren, dachte sich Intensiv-Fachkrankenpfleger Marco Pumptow und entwickelte mit seinen Kolleginnen und Kollegen von der Neurologischen Intensivstation ein Konzept zur Versorgung von Palliativpatienten.

Es ist angenehm ruhig auf der „Neuro-Intensiv“ in der Kopfklinik. Eigentlich, so könnte man vermuten, sollte es hier wesentlich stressiger zugehen. Hektisch umherlaufende Ärzte, Pfleger und Schwestern, lautes Rufen, grelles Licht, vielleicht auch mal der ein oder andere Fluch – alles Fehlanzeige. Was einem aber sofort ins Auge fällt, ist die Lampe, die mitten auf der Stationskanzel steht und ihr spärliches Licht in den Raum abgibt. „Das ist unsere Lebenslampe“, erklärt Marco Pumptow. „Sie leuchtet immer dann, wenn ein Patient oder eine Patientin unserer Station im Sterben liegt. Sie signalisiert jedem, der hier arbeitet oder die Station betritt, sich ruhig und besonnen zu verhalten.“ Mehr lesen…

TopthemaUnser Klinikum

Perfekt vernetzt

7. Mai 2019

Karin Diez und Nicole Ruprecht über die Medizintechnik im Neubau Chirurgie

Im Herbst* nimmt die „neue“ Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg ihren Betrieb auf. Das Gebäude setzt Maßstäbe, insbesondere, was die technische Ausstattung anbelangt. Kernstück des Neubaus ist der Operationstrakt mit 16 OP-Sälen, die digital in die Medizin- und lT-Landschaft der Klinik eingebettet sein werden. In sechs OP-Sälen wird zusätzlich ein integriertes Endoskopiekonzept umgesetzt und zwei OPs werden als Hybrid-OP ausgestattet.

Mit der Integration der hochmodernen Medizintechnik im OP- und Stationsbereich wird aus dem Neubau eine leistungsfähige Universitätsklinik. Wir sprachen mit Dr. Karin Diez, Stellvertretende Leitung Planungsgruppe Medizin, und Nicole Ruprecht, Leitung Medizintechnik, Zentrum für Informations- und Medizintechnik (ZIM), über die wichtige Bauphase. Mehr lesen…

BildergalerienTopthemaUnser Klinikum

Konfetti und viel Lob für den Chef

7. Mai 2019

Prof. Dr. Volker Ewerbeck: Emotionaler Abschied vom „Schlierbacher Spirit“

Stehende Ovationen, ein voller Hörsaal mit vielen aktuellen und ehemaligen Weggefährten und dazu jede Menge Konfetti: So verabschiedeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie ihren „Chef“ in den Ruhestand. Zuvor wurde Prof. Dr. Volker Ewerbeck, der 1984 als junger Assistenzarzt nach Schlierbach kam und die Klinik in den letzten 22 Jahren als Ärztlicher Direktor leitete, mit Lobeshymnen und Geschenken überhäuft. Emotionaler Höhepunkt war das Lied „Ein Hoch auf dich“ (in Anlehnung an den Song „Auf uns“ von Andreas Bourani), zu dem Ärzteschaft, Pflege und weitere Berufsgruppen jeweils einen Refrain beigetragen hatten.

Selten hat eine Abschiedsfeier die Verbundenheit aller Mitarbeiter mit ihrem Vorgesetzten so deutlich gezeigt. Die besondere Atmosphäre des Standorts, von Prof. Ewerbeck gerne als „Spirit of Schlierbach“ bezeichnet, macht dem Scheidenden den Abschied umso schwerer: „Ich wünsche dem gesamten Klinikteam, dass dieser Geist, diese Atmosphäre erhalten bleibt. Es ist mein persönliches Highlight, dass es mir in den letzten 22 Jahren gelungen ist, den `Laden´ auf diese Weise zusammenzuhalten.“ Mehr lesen…