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Ausbildungsqualität sichern und verbessern

13. August 2019

Pädagogischer Tag an der Akademie für Gesundheitsberufe AfG Heidelberg

Was sind Merkmale guten Unterrichts? Wie kann man die Qualität des Unterrichts erfassen und bewerten? Und wie fördert man eine Lernkultur, die zur kontinuierlichen Verbesserung und Sicherung der Ausbildungsqualität führt? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt des pädagogischen Tages, den die Akademie für Gesundheitsberufe AfG Heidelberg erstmals veranstaltete. Eingeladen waren alle angestellten Lehrenden der insgesamt elf Schulen, die unter dem Dach der AfG den beruflichen Nachwuchs in zwölf verschiedenen Gesundheitsfachberufen ausbilden. Barbara Suppé, Leiterin der Schule für Physiotherapie, ist überzeugt davon, dass eine regelmäßige Evaluation die berufliche Entwicklung der Lehrenden wie auch die Schulentwicklung in Hinblick auf Ausbildungsqualität ein gutes Stück voranbringen wird. „Wir waren uns im Leitungsteam einig, dass solch ein pädagogischer Tag nicht das letzte Mal stattgefunden haben wird“, so Barbara Suppé. Aufhänger der Veranstaltung war die Umsetzung des per Tarifvertrag geforderten Evaluationskonzepts für den theoretischen Unterricht. Mehr lesen…

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Europäisches Erasmus-Treffen in Heidelberg

7. August 2019

58 Teilnehmer/innen aus 33 verschiedenen Universitäten aus ganz Europa zu Gast

Auf Einladung der Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim der Universität Heidelberg fand im Frühjahr ein europäisches Erasmus-Treffe n in Heidelberg statt. Zu der dreitägigen Veranstaltung kamen neben den Gastgebern 58 Teilnehmer/innen aus 33 verschiedenen Universitäten aus ganz Europa. In zahlreichen Vorträgen und Workshops standen aktuelle Trends wie Digitalisierung in der Lehre, Interprofessionelles Lernen, Reformierung des Wahlfachsystems oder Studierendenmobilität im Fokus. Doch bei den jährlich stattfindenden Treffen des „ECTS-MA-Netzwerks“ (European Credit Transfer System – Medicine Association) geht es um mehr als nur um den Austausch von Theorie und Wissen: Sie bieten Raum für gegenseitiges Kennenlernen, persönliche Gespräche und nicht zuletzt den Aufbau eines lebendigen Netzwerks. In Heidelberg boten sich Gelegenheiten dazu bei einer gemeinsamen Bootsfahrt vom Campus zur Alten Brücke, einer geführten Tour durch die Altstadt und einem abschließenden Abendessen im „Prinz Carl“ am Kornmarkt.

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Genetische Herzmuskelerkrankung: Molekulare Mechanismen nachgewiesen

2. August 2019

Wer: Dr. Timon Seeger, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg

Was: Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung, dotiert mit 5.000 Euro

Wofür: Der Preisträger hat mit seinem Team Mechanismen einer Genmutation identifiziert, die zu Fehlregulationen in Herzmuskelzellen und damit zu der genetisch bedingten Hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) führen kann. Die Forscher machen sich bei ihrer Grundlagenforschung ein Verfahren zunutze, das es ermöglicht, aus den Körperzellen eines erwachsenen Menschen – wie beispielsweise Blut- oder Hautzellen – sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) zu erzeugen. Diese lassen sich im Labor in alle Zellarten differenzieren, also auch in Herzmuskelzellen.  Die so erzeugten Zellmodelle mit Genmutation werden mit Herzmuskelzellen ohne die Mutation verglichen, um beispielsweise Zellgröße und -struktur, Kontraktionsstärke, elektrophysiologische Eigenschaften und ihre Reaktion auf Stressoren untersuchen. Ziel der Forschungsarbeit von Timon Seeger ist es, die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen des Krankheitsverlaufs der HCM zu untersuchen. Mehr lesen…

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Thoraxklinik zeichnet innovative Pflegeprojekte aus

26. Juli 2019

Alfred-Seitz-Preis und Thorax-Award „Prävention im Unternehmen“

Die Heidelberger Thoraxstiftung hat anlässlich der Veranstaltung „Thorax Event 2019“ erstmals den Alfred-Seitz-Preis für Pflegeprojekte an der Thoraxklinik vergeben. Mit dem Alfred-Seitz-Preis werden drei innovative Projekte von Pflegeteams oder von einzelnen Pflegepersonen ausgezeichnet.

Die Preisträgerinnen 2019:

    1. Aileen Kunz und Katrin Liestmann / „Individuelles Einarbeitungskonzept für ausländische Pflegekräfte im Intensivbereich“
    2. Kristin Rothenberger / „Informationstabelle multiprofessionelles Team auf der Palliativstation“
    3. Jennifer Metzger / „Strukturierung des Visitenmanagements“

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Bildergaleriendas gibt es nur onlineSommerfest 2019

UKHD-Sommerfest 2019

22. Juli 2019

6.000 Beschäftigte des Universitätsklinikums Heidelberg verwandelten das Gelände des Heidelbeach in die größte Open-Air-Partymeile Heidelbergs

Ein Fest für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Heidelberg – das ist das UKHD-Sommerfest, das sich seit 2006 zunehmend großer Beliebtheit erfreut und für viele UKHD-Beschäftigte längst fester Bestandteil der Jahresplanung ist. Auch 2019 war das Sommerfest wieder ein ganz besonderes Event – mit 6.000 Gästen, 1.000 Liter Sangria, 1.800 Kilogramm Salat, 6.000 Eis und 3.000 Stück Kuchen. Darüber hinaus verwöhnte das Küchenteam die Besucher u. a. mit geschmorter Lammkeule, marokkanischer Tajine, Iskender Döner, mallorquinischem Gemüseauflauf und vegetarischer Paella. Die Band Barbed Wire, alte Bekannte beim Sommerfest, heizten im Festzelt ordentlich ein und sorgten für erstklassige Party-Stimmung. Ein großes Dankeschön geht wie immer an die vielen Helferinnen und Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz.

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Mütter mit Bindungsstörung – lässt sich Freude am eigenen Baby erlernen?

17. Juli 2019

Wer: Dr. Monika Eckstein, Psychologin im Institut für Medizinische Psychologie, Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) –

Was: Anita- und Friedrich-Reutner-Preis 2019 der Medizinischen Fakultät Heidelberg, dotiert mit 10.000 Euro

Wofür: Der Kontakt zu einem vertrauten Mitmenschen tut gut und baut Stress ab, dafür sorgt das Gehirn durch die Aktivierung des internen Belohnungssystems und Ausschüttung des Bindungshormons Oxytocin. Doch wie lässt sich Personen helfen, bei denen dieser Mechanismus gestört ist? Dieser Frage geht die Preisträgerin in einer aktuellen Studie nach: Die Nachwuchswissenschaftlerin untersucht, ob bei Müttern, die keine enge Bindung zu ihrem Baby aufbauen können, dieser positive Rückkopplungsmechanismus durch gezieltes Training mittels Neurofeedback aktiviert werden kann. Mehr lesen…

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„Der schönste Dank ist das Lächeln eines Kindes“

10. Juli 2019

Wer: Pflegeteam der Station K3 Onkologie, Klinik für Pädiatrische Onkologie, Hämatologie, Immunologie und Pneumologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (Kinderklinik), Universitätsklinikum Heidelberg –

Was: Zweiter Platz beim Wettbewerb „Deutschlands Onko-Team 2019“, vergeben von der Konferenz Onkologischer Krankenpflege (KOK) in der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Krebsverband Baden-Württemberg. Die Ehrung erfolgte auf dem 21. Heidelberger Pflegekongress Onkologie.

Wofür: Auf der kinderonkologischen Station werden Kinder mit den unterschiedlichsten Erkrankungen aus dem onkologischen, hämatologischen und immunologischen Formenkreis betreut. Die Altersstruktur geht vom Säugling bis ins junge Erwachsenenalter. Zum Einsatz kommen alle gängigen Therapiekonzepte incl. Stammzelltransplantationen. Die Station ist deshalb als Intermediate Care-Station (Intensivüberwachungsstation) kategorisiert.

Den zweiten Platz im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschlands Onko-Team 2019“ erhielt das Pflegeteam der Station K3 Onkologie für ihre außergewöhnlichen Verdienste rund um die Versorgung der Patienten. Neben einer hohen fachlichen Expertise und einem großem Engagement in verschiedenen Arbeitskreisen zur Qualitätssicherung zeichnet sich das Team durch einen persönlichen und liebevollen Umgang mit den meist sehr kranken Kindern und Jugendlichen aus. Wie dieser Umgang aussieht, verdeutlicht am besten der Text, mit dem sich das Team um den Preis beworben hat: Mehr lesen…

TopthemaUnser Klinikum

Nach 14 Jahren schließt sich der Kreis

9. Juli 2019

Professor Dr. Christian Schaaf kehrt nach einem Abstecher in die USA an das Universitätsklinikum Heidelberg zurück und übernimmt das Amt des Ärztlichen Direktors am Institut für Humangenetik

Nach 14 Jahren schließt sich der Kreis: Professor Dr. Christian Schaaf hat die Nachfolge von Professor Dr. Claus R. Bartram als Ärztlicher Direktor des Instituts für Humangenetik am Universitätsklinikum Heidelberg angetreten und kehrt damit an seinen Studienort zurück. Zuletzt hatte der 41-Jährige nach 13 Jahren in den USA die Patientenversorgung am Humangenetischen Institut des Universitätsklinikums Köln geleitet. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Genetik neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen, dazu zählen z.B. geistige Entwicklungsstörungen und Autismus, sowie erblicher Tumorerkrankungen. Unter seiner Leitung soll das umfassende diagnostische Spektrum und Beratungsangebot des deutschlandweit größten humangenetischen Instituts weiter ausgebaut und an aktuelle Entwicklungen des Faches angepasst werden. „Mit den neuen Möglichkeiten der Genomanalyse steht ein technologischer und methodischer Wandel an, den ich mit den Kolleginnen und Kollegen am Institut angehen möchte“, so Schaaf. „Unser Ziel ist es, aus dem nun möglichen umfassenden Blick ins Erbgut verantwortungsvoll die bestmögliche Versorgung für die Patienten abzuleiten.“ Mehr lesen…

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Dr. Bruno Christian Köhler erhält Preis der Deutschen Leberstiftung

5. Juli 2019

Wer: Dr. Bruno Christian Köhler, Medizinische Onkologie, Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg –

Was: Preis der Deutschen Leberstiftung 2019, dotiert mit 7.500 Euro

Wofür: Der Wissenschaftler erhielt die Auszeichnung für seine wegweisende Grundlagenarbeit im Bereich der Hepatologie, erschienen in der Fachzeitschrift „Gastroenterology“. Dr. Köhler konnte zeigen, dass bei verschiedenen Lebererkrankungen bestimmte entzündungsfördernde Moleküle eine Rolle spielen. Diese kommen vermehrt in den Cholangiozyten vor, in denen ein Teil der Gallensäure produziert wird. In der Folge konnten der Forscher und sein Team in Tierexperimenten mit Mäusen nachweisen, dass das Moleküle „RELB“ bei der Entstehung einer bestimmten Form der Leberfibrose, der sog. biliären Fibrose, relevant ist. Diese Leberkrankheit geht mit einer fortschreitenden Zerstörung der intrahepatischen Gallengänge einher und führt letztlich zu einem Leberversagen. Mehr lesen…