Starke Mitarbeiter

Arbeit und Ideen gibt es genug

16. Mai 2018

Seit acht Jahren engagiert sich Prof. Dr. Martin Zeier, Ärztlicher Leiter des Nierenzentrums, für zahlreiche Projekte in Sambia

„Gerade organisiere ich Ausbildungsmaterialien für Krankenschwestern und -pfleger in Sambia. Mal sehen, ob irgendwo Biologie- oder Anatomie-Lehrbücher nicht mehr gebraucht werden“, berichtet Professor Dr. Martin Zeier, Ärztlicher Leiter des Nierenzentrums. Ende letzten Jahres sammelte er noch Geld für Medikamente und konnte eine Lieferung im Wert von 7.000 Euro zu den von ihm initiierten Projekten in der Hauptstadt Lusaka schicken – die Lufthansa Stiftung ermöglichte einen kostengünstigen Transport. Im Dezember 2017 war er mit seiner Frau Kornelia erst selbst vor Ort, prüfte Untersuchungsergebnisse eines gerade abgeschlossenen Projekts zu Entwicklung und HIV-Prophylaxe von Kindern infizierter Mütter und traf Vorbereitungen zum Start eines Folgeprojekts. Nicht zu vergessen sein Engagement für eine Schule mit angeschlossenem Mädchen-Internat in Siavonga. „Arbeit und Ideen gibt es genug“, so Zeier. Mehr lesen…

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Angenehme Lernatmosphäre ermöglicht hohen Lernerfolg

16. Mai 2018

Hauptamtliche Praxisanleiter ermöglichen Auszubildenden in der Pflege praktisches Lernen ohne Zeitdruck

Ganz vorsichtig und mit viel Gefühl entfernt Asena Isik den Wundverband der Patientin. „Achtung, jetzt kann es etwas kalt werden“, sagt die Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege zur Patientin, bevor sie Desinfektionsmittel auf die Stelle sprüht, an der der Schlauch der Redondrainage aus der Haut austritt. Anschließend kontrolliert sie, ob der Bereich gerötet oder entzündet ist. Gleich wird sie – zum ersten Mal in ihrem Leben – die Redondrainge aus dem Körper der Patientin entfernen. Am Fußende des Bettes steht Anja Rohleder. Die Fachkrankenschwester für Onkologie beobachtet mit fachkundigem Blick jeden Arbeitsschritt der Auszubildenden, leitet an, erklärt und hilft, wenn es notwendig ist. Mehr lesen…

Lieblingsort

Stahlplastik weckt schöne Erinnerungen

16. Mai 2018

Mitarbeiter und ihre Lieblingsorte: Berthold Klein, Leiter der Abteilung Kardiotechnik der Klinik für Herzchirurgie, auf dem Uni-Campus

Warum haben Sie sich ausgerechnet hier fotografieren lassen?

Das Kunstwerk* steht auf dem Universitätscampus Im Neuenheimer Feld zwischen Südasien-Institut und dem Theoretikum und trägt den Namen „Universitätszeichen“. Wenn ich an diesem Ort mit der Stahlplastik vorbeikomme, weckt dies schöne Erinnerungen in mir, denn meine Frau und ich haben uns hier an der Universität Heidelberg kennen gelernt. Sie hat hier auch viele Jahre als Anästhesistin gearbeitet.

Wo wären Sie jetzt lieber?

In meinem Lese- und Musikzimmer. Mehr lesen…

JubilareTopthema

Wie war es eigentlich vor 40 Jahren …

16. Mai 2018

… als Medizinisch-technische Laborassistentin im Institut für Pathologie?

Andrea Mayer-Mendez ist eine von zahlreichen Jubilarinnen, die in den vergangenen Monaten ausgezeichnet wurden.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern?

Ich habe zuerst ein zweiwöchiges Praktikum gemacht und mich sofort wohlgefühlt: die familiäre Atmosphäre hat mir gefallen.

Wie kamen Sie damals ans Klinikum?

Nach meiner MTA-Ausbildung habe ich die Stellenausschreibung in der Rhein-Neckar-Zeitung gesehen und mich sofort beworben. In der Zytologie bin ich eher aus Versehen gelandet: Es gab zwei Stellen und ich dachte zunächst, das etwas größere Eingangslabor würde mir mehr zusagen. Aber zum Glück hat mich die Abteilungs-Sekretärin überredet, auch die Zytologie anzuschauen. Ich hatte viel Glück mit meinem damaligen Chef Prof. Klaus Goerttler. Er hatte einen eigenen Lehrstuhl für Zytologie. Mehr lesen…

Gewusst

Was ist das Geheimnis einer langen Liebe?

16. Mai 2018

von Prof. Dr. Astrid Riehl-Emde, Paar- und Familientherapeutin, Institut für medizinische Psychologie

Lässt sich vorhersagen, ob eine Ehe glücklich wird? Lassen sich Trennungsrisiken voraussehen? Welche Kriterien gibt es für eine gelingende Paarbeziehung? Vermutlich beschäftigen diese Fragen die meisten Menschen, die eine verbindliche Zweierbeziehung suchen oder bereits gefunden haben.

Paarforscher haben sich schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit derartigen Fragen befasst. Zunächst interessierte sie, wie ein Mensch beschaffen sein muss, um eine glückliche Ehe zu führen. Etwa ab 1970 setzte sich die Auffassung durch, dass Merkmale zu Beginn der Ehe wenig darüber aussagen, was im Verlauf dieser Ehe passieren wird. Die Betrachtungsweise verschob sich von sogenannten „harten“ Daten (z. B. Herkunft, Klassenzugehörigkeit) und damit auch weg von Merkmalen aus der Vergangenheit beider Partner, hin zu mehr „weichen“ Daten, vor allem zum Interaktionsverhalten des Paares. Die Forschung identifizierte eingeschränkte Kommunikations- und Problemlösefähigkeiten der Partner als wichtige, wenn nicht sogar als die wichtigsten Faktoren für das Scheitern von Ehen. Mehr lesen…

Bildergaleriendas gibt es nur onlineTopthemaZu Besuch

Zu Besuch in der Wäscherei des Klinikums

16. Mai 2018

18 Tonnen Wäsche und 320 Kilogramm Waschmittel täglich

Wie werden täglich 18 Tonnen Wäsche – Bettlaken, Handtücher, Arbeitskleidung und Co. – sauber? Welche Menge Waschmittel wird benötigt und wie viel Wasser wird verbraucht? Fragen über Fragen und Grund genug, der Wäscherei der Klinik Service GmbH (KSG) im Versorgungszentrum Medizin einen Besuch abzustatten. Hier wird nicht nur die komplette Wäsche des Universitätsklinikums Heidelberg gewaschen, sondern auch die Wäsche für externe Krankenhäuser oder Institute.

Ein Wort vorweg: Wer hier arbeitet, hat allergrößten Respekt verdient. Alleine die Temperaturen in der Wäscherei sind so hoch, dass man bereits als Besucher ins Schwitzen kommt. Ganz ohne Risiko ist die Arbeit auch nicht: Zum Schutz gegen Krankheitserreger und Spritzen bzw. Kanülen, die sich aus Versehen in die Schmutzwäsche verirrt haben, tragen alle Mitarbeiter Schutzhandschuhe. Und ohne die 104 fleißigen Waschfrauen- und -männer gäbe es am Klinikum keine saubere Bettwäsche, keine frischen Handtücher und auch keine neue Arbeitskleidung. Die Zahlen, die uns Marco Runge, der Leiter der Wäscherei, nennt, sind beeindruckend: Mehr lesen…

...lehren

Mehr Flexibilität + mehr Praxis = mehr Motivation

16. Mai 2018

Neues Lehrkonzept im Fach Gynäkologie will das Interesse zukünftiger Fachärzte wecken

Das Fach Gynäkologie ist für Lehrende eine Herausforderung: Es gilt, eine riesige Stoffmenge interessant zu vermitteln. Denn die Gynäkologie deckt nicht nur die gesamte Spanne des Lebens von der Entstehung bis zum Ende ab, sondern beschäftigt sich auch mit Kinderwunsch, Geburt, Onkologie oder Stoffwechselproblemen – und das bei Patientinnen aller Altersklassen. Als Querschnittsfach gibt es viele Berührungspunkten mit anderen Fächern wie Urologie, Onkologie, Innere Medizin oder Chirurgie und unzählige interdisziplinäre Therapieansätze.

An der Universitätsfrauenklinik in Heidelberg geht man seit dem Wintersemester 2016/2017 neue Wege in der Lehre und setzt auf mehr Individualität, mehr Praxis und weniger Anwesenheitspflicht. Damit möchte man das Interesse für dieses spannende und vielseitige Fach wecken. Anlass war eine Umfrage unter Studierenden, deren Ergebnis die beiden Lehrbeauftragten Prof. Dr. Florian Schütz, Allgemeine Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Dr. Alexander Freis, Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen, nicht zufriedenstellte: Die angehenden Mediziner vermissten im Vergleich mit anderen Fächern flexible Module, wünschten sich mehr praktischen Unterricht. Ein bekanntes Problem im Fach Gynäkologie: „Aufgrund der in der Regel sehr intimen Untersuchungen ist das kaum möglich“, erklärt Freis. Mehr lesen…

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Magenverkleinerung schützt Diabetiker vor Folgeschäden

16. Mai 2018

Adipositaschirurgie – ein Ausweg aus einem Dilemma und keine „Lifestyle-Chirurgie“

Gefürchtete Spätfolgen von Diabetes sind Erkrankungen an den Nieren, Augen und Nerven, die schließlich zu Dialyse, Amputationen und Blindheit führen können. Die Ursache dieser Schäden ist nicht restlos geklärt und deshalb auch schwierig medikamentös zu behandeln. Tatsache ist: Die meisten Diabetesmedikamente können die Entstehung dieser Komplikationen kaum verhindern. Umso beachtlicher ist das Ergebnis einer Literaturstudie, die Wissenschaftler der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie durchgeführt haben. Professor Dr. Beat Müller zeigte mit seinem Team, dass eine gewichtsreduzierende Magenoperation von übergewichtigen (adipösen) Patienten mit Typ-2-Diabetes Langzeitschäden an kleinsten Gefäßen deutlich besser verhindert als die bisherige medikamentöse Therapie. Die Ergebnisse beruhen auf der Meta-Analyse von Daten aus zehn internationalen Veröffentlichungen.

Gewichtsreduzierende Magenoperationen fallen in den Bereich der sogenannten Adipositaschirurgie, einem Spezialgebiet der Viszeralchirurgie. Ein häufig angewendetes Verfahren ist die Schlauchmagen-Operation, bei der der Chirurg einen Teil des Organs entfernt. Somit entsteht ein kleinerer Magen, der die Form eines Schlauches hat. Eine andere Möglichkeit stellt der Magenbypass dar, dabei wird der Magen durch einen Teil des Dünndarms überbrückt. Beide Operationen können auch minimal-invasiv durchgeführt werden. Mehr lesen…

Jubilare

Wir gratulieren

11. Mai 2018

Jubilarinnen und Jubilare der Monate Februar, März und April 2018

 

40-jähriges Jubiläum im April

Pia Turay, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Kinderklinik

25-jähriges Jubiläum im April

Julia Budach, Bürofachkraft, Parkraumüberwachung

Daniela Heilmann, Versorgungsassistentin, Kopfklinik

Andrea Hudson, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Kinderklinik

Dr. Johannes Hüsing, Dipl. Informatiker, Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS)

Karin Kettenmann, Zahnarzthelferin, Mund-Zahn-Kieferklinik

Prof. Dr. Karl Kiening, Neurochirurgische Klinik

Andreas Krupp, Medizinisch-technischer Radiologieassistent, Neuroradiologie

Desiree Kühn, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Chirurgie Mehr lesen…

Unser Klinikum

„Die freundlichsten Mitarbeiter überhaupt“

9. Mai 2018

Tolles Lob für die Telefonzentrale

„Net gmault isch globt gnug!“ (Nicht gemeckert ist gelobt genug) lautet ein schwäbischer Spruch, dessen inhaltliche Bedeutung leider allzu oft im Arbeitsalltag praktiziert wird. Nicht so Susann Leist aus der tropenmedizinischen Ambulanz des Universitätsklinikums, die sich in einer E-Mail an die KlinikTicker-Redaktion bei den Mitarbeitern der Telefonzentrale (siehe Foto*) bedankte. „Meine Kolleginnen und ich“, so Susann Leist, „haben wiederholt festgestellt, dass wir in unserer Telefonzentrale die freundlichsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die immer ruhig, höflich und nie gestresst wirken, so dass es eine wahre Wohltat ist, diese Kolleginnen und Kollegen um Auskunft zu bitten.“ Dem ist auch von unserer Seite aus nichts hinzuzufügen, so dass wir die netten Worte an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

*Auf unserem Foto befinden sich nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonzentrale.