LieblingsortTopthema

Grün, ruhig und mit Blick auf den Neckar

23. Oktober 2018

Mitarbeiter und ihre Lieblingsorte: Dr. Fabian Schäbe, Klinik für Allgemeine Psychiatrie, im Sinnesgarten

Warum haben Sie sich ausgerechnet hier fotografieren lassen?

Das hier ist eine kleine Oase im betriebsamen Klinikalltag. Es ist grün, ruhig und man hat einen schönen Blick auf den Neckar. Hier gehe ich gerne mit Patienten für Achtsamkeitsübungen hin, aber auch, wenn ich zwischen Arztbriefen, Gutachten und sonstigen Aufgaben den Kopf frei bekommen und frische Luft schnappen möchte.

Wo wären Sie jetzt lieber?

Im James-Simon-Park in Berlin-Mitte. Da gibt es ein fantastisches vietnamesisches Restaurant mit Blick auf Spree und Museumsinsel, auf dem Viadukt poltert im Minutentakt die S-Bahn und die Alte Schönhauser Straße zum Shoppen ist nicht weit weg. Urbanes Feeling mit Grün, das liebe ich. Wenn ich nicht mindestens einmal im Jahr in Berlin bin, bekomme ich Entzugserscheinungen. Mehr lesen…

...forschendas gibt es nur online

Trickreich, schnell und hemmungslos

23. Oktober 2018

Das bizarre Leben der Malariaparasiten

Jährlich sterben circa 445.000 Menschen an Malaria – und trotz intensiver Forschung ist es immer noch nicht gelungen, eine wirkungsvolle Waffe gegen den Erreger – den Einzeller Plasmodium – zu finden. Der Grund dafür ist, dass Plasmodium auf besonders trickreiche Weise unserem Immunsystem ausweicht und innerhalb kurzer Zeit gegen Medikamente resistent werden kann. Bei der Suche nach neuen Strategien gegen die Tropenkrankheit könnte sich jedoch genau die einzigartige Biologie dieses rätselhaften Lebewesens als Ansatzpunkt für neue Therapien herausstellen, wie Wissenschaftler des Heidelberger Zentrums für Infektiologie zur Zeit erforschen. Mehr lesen…

Starke MitarbeiterTopthema

Neue Heimat Hautklinik

23. Oktober 2018

Abdoulie Manneh floh 2016 aus Gambia und bringt sich nun mit Herzblut und Optimismus in der Krankenpflege ein

Ginge es nach den Kolleginnen und Kollegen in der Hautklinik, hätten sie „ihren“ Abdoulie wohl schon längst adoptiert: „Das ist wie eine Familie für mich. Das Team hat mir alles gegeben: Unterstützung, Hilfe bei der Wohnungssuche, Geld, die Möglichkeit, zu lernen, alles“, sagt der 31-jährige Lehrer, der im Oktober 2016 aus Gambia nach Deutschland floh. Genauer aus Italien nach Deutschland, denn dort trat der Sportler bei einem internationalen Laufwettbewerb im Halbmarathon an. „Ich bin dann nicht mehr mit zurückgegangen“, erzählt er, ohne auf die genauen Hintergründe seiner Flucht einzugehen. Über die Verhältnisse in seinem Heimatland Gambia ist wenig bekannt: 22 Jahre herrschte Diktator Yahya Jammeh, der das Land nach außen abschottete. Es gibt Berichte über willkürliche Verhaftungen und Hinrichtungen, Entführungen und Folter. 2017 gelang dem Land allerdings ein unblutiger Machtwechsel. Wie es sich nun weiter entwickelt, ist noch offen.

Klar ist jedenfalls: Gambia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, es gibt kaum Arbeit und Perspektiven. „Ein Studium kann sich zuhause kaum jemand leisten“, so Abdoulie Manneh. Aber genau das ist ein Traum des wissbegierigen jungen Mannes, am liebsten würde er Medizin, Biologie oder Informatik studieren. „Bildung ist der Schlüssel, um die eigene Situation zu verbessern“, ist er überzeugt. Entsprechend zielstrebig ging er seine Zeit in Deutschland an: In den letzten zwei Jahren brachte er sich selbst die deutsche Sprache bei: „Solange ich noch nicht arbeiten durfte, saß ich von morgens bis abends in der Bibliothek und habe gelesen, gelesen, gelesen, ob ich es verstanden habe oder nicht. Dann kam es von allein, einen Deutschkurs habe ich nicht besucht.“ Mehr lesen…

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Fachlich und mental eine grosse Herausforderung

23. Oktober 2018

Weiterbildung bereitet seit 40 Jahren auf die Herausforderung Kinder-Intensivpflege vor

Claudia Butz muss nicht lange überlegen, wenn man sie auf ihre eindrucksvollste Erinnerung ihrer beruflichen Laufbahn anspricht. Die Fachkinderkrankenpflegerin für Pädiatrische Intensivpflege, die auf der Kinder-Intensivstation der Kinderklinik arbeitet, erzählt: „Das war vor 20 Jahren, als ich einen jungen Patienten und seine Familie bei einer Herztransplantation begleitet habe.“ Bis heute schreiben sich die beiden und treffen sich auch regelmäßig. Für sie war es eine besonders prägende Situation, denn „wir haben gemeinsam schwer gekämpft, und es ist schön zu sehen, dass es sich gelohnt hat.“

Auch wenn solche Patientenschicksale für Claudia Butz und ihre Kolleginnen und Kollegen zum beruflichen Alltag gehören – die intensivmedizinische Betreuung schwerstkranker Neugeborener und Kinder stellt für sie und das Team sowohl fachlich als auch mental eine große Herausforderung dar. Um dieser gewachsen zu sein, bereitet die Fachweiterbildung „Pädiatrische Intensivpflege“ an der Akademie für Gesundheitsberufe AfG und dem Zentrum für Kinder-und Jugendmedizin die Pflegenden optimal auf die Aufgabe vor – und das seit mittlerweile 40 Jahren. Auch Claudia Butz hat von der Weiterbildung profitiert. 1988 schloss sie ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester auf der Intensivstation der Kinderklinik ab. Ihre Weiterbildung begann sie bereits zwei Jahre später. „Ich wollte genau wissen, warum was gemacht wird“, berichtet Claudia Butz. Mehr lesen…

Jubilare

Wie war es eigentlich vor 25 Jahren…

23. Oktober 2018

… als Medizinisch-technischer Radiologieassistent (MTRA) in der Kopfklinik?

Jürgen Heiß ist einer von zahlreichen Jubilaren, der in den vergangenen Monaten ausgezeichnet wurde.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern?
Eine Situation ist mir noch sehr deutlich in Erinnerung: Wir Auszubildende hatten im ersten Lehrjahr in der damals neuen Kopfklinik praktischen Unterricht im Fach Röntgen-Einstelltechnik. Unverhofft sollten wir uns zu einer Lymphographie einfinden, einem diagnostischen Verfahren, bei dem ein öliges Kontrastmittel in die Lymphgefäße injiziert wurde. Als ich sah, wie der Arzt am Fußrücken des Patienten das Lymphgefäß freilegte, wurde mir schummrig und ich stellte meine damalige Berufswahl nochmals ernsthaft in Frage.

Wie kamen Sie damals ans Klinikum?
Über die Fernsehsendung „Gesundheitsmagazin Praxis“. In der Sendung wurde über das VOXEL-MAN Projekt berichtet, bei dem es darum ging, die schnittbildgebenden Verfahren aus der Radiologie nicht nur zweidimensional aufzubereiten, sondern die anatomische Information auch dreidimensional zu visualisieren. Anschließend war mein Berufswunsch geboren. Mehr lesen…

das gibt es nur onlineJubilare

Wir gratulieren

23. Oktober 2018

Jubilarinnen und Jubilare der Monate Mai, Juni, Juli, August und September 2018

 

40-jähriges Jubiläum im September

Wolfgang Schulte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Personalrat

Beate Quenzer, Biologielaborantin, Institut für Anatomie

25-jähriges Jubiläum im September

Bettina Bauer, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Kinder-und Jugendpsychiatrie

Christina Bauer, Dipl. Pflegepädagogin (FH), Akademie für Gesundheitsberufe

Ines Bremmer, Zahnarzthelferin, Mund-Zahn-Kieferklinik (Zahnerhaltungskunde)

Hildegard Gold-Feuchtmüller, Verwaltungsfachangestellte, Institute of Global Health (HIGH)

Anke Hettler-Flach, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Zentrum für Orthopädie und Paraplegiologie Mehr lesen…

Bildergaleriendas gibt es nur onlineTopthemaZu Besuch

Zu Besuch im Botanischen Garten der Universität Heidelberg

23. Oktober 2018

Mehr als ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen

Zart scheint die Sonne durch das Blätterdach der Bäume und zaubert an manchen Stellen kleine Lichtkleckse auf die darunter liegenden Farne, Moose und Felsen. Schattenliebende Blütenpflanzen wie der Wald-Geißbart und das Vielblütige Salomonssiegel stehen am Wegesrand der Farnschlucht, die den Besucher umgehend an fremde Länder und Abenteuer denken lässt. Nur einige Meter weiter wähnt man sich im Hochgebirge, wo Enzian, Alpenrose und weitere Arten aus den Kalk- und Silikat-Alpen Erinnerungen an den letzten Urlaub in den Bergen aufkommen lassen. Ein Wasserfall mündet in einen Teich, wo sich Sumpfdotterblume, Seerose und Schilfrohr ein Stelldichein geben. Hier, im Botanischen Garten in Heidelberg, findet der Besucher einen Ort der Ruhe und Erholung – und das in unmittelbarer Nähe zur Medizinischen Klinik, Kopfklinik und Chirurgie. Mehr lesen…

Ausgezeichnetdas gibt es nur online

Wie sich Hirntumoren vor dem Immunsystem verstecken

19. Oktober 2018

Wer: Mirco Friedrich, Medizinstudent an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Doktorand in der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) –

Was:Young Investigator Award” der European Association of Neuro-Oncology (EANO). Der mit 2000 Euro dotierte Preis wendet sich an junge Forscher unter 35 Jahren, die durch neuartige Erkenntnisse zur Diagnose und Behandlung von Hirntumoren auf sich aufmerksam machen. Im Rahmen eines Preisvortrages darf der Preisträger darüber hinaus seine Forschungsarbeit auf der diesjährigen Tagung der amerikanischen Society of Neuro-Oncology (SNO) vorstellen.

Wofür: Mirco Friedrich wurde für seine herausragende Forschungsarbeit zu niedrig-gradigen Gliomen ausgezeichnet. Diese bösartigen Hirntumoren betreffen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene und sind nach dem heutigen Stand der Medizin nicht heilbar. Im Rahmen seiner medizinischen Doktorarbeit erforscht der 23-Jährige die Mechanismen, mit denen sich diese Tumoren vor dem Immunsystem verstecken, um damit neuartigen Therapien wie der Immuntherapie oder Anti-Tumor-Impfungen den Weg zu bereiten. Gemeinsam mit Kollegen konnte er zeigen, dass Gliome mit der spezifischen IDH1-Mutation durch das Ausschütten einer bestimmten Substanz die körpereigene Immunabwehr blockieren. Mehr lesen…

...pflegenAusgezeichnet

„16 eingereichte Projekte allesamt von grosser Qualität“

16. Oktober 2018

Zweiter Heidelberger Pflegepreis vergeben: Team aus dem Zentral-OP der Kopfklinik gewinnt vor der Station K1 Neurologie in der Kinderklinik und den Stationen J2 und J3 aus der Orthopädie

Am 27. September wurde der Heidelberger Pflegepreis zum zweiten Mal vergeben. Wie schon 2017 überzeugten auch die in diesem Jahr eingesandten 16 Projekte „durch Ideenreichtum, Kreativität und hohe fachlicher Qualität“, so Pflegedirektor Edgar Reisch, der den Preis ausgeschrieben hatte. Gefördert wurde der Pflegepreis in diesem Jahr erstmals von der Manfred Lautenschläger Stiftung. Der Stifter, der auch Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums ist, ließ es sich nicht nehmen, den Preisträgern persönlich zu gratulieren. Die Preisgelder beliefen sich dieses Jahr auf 2.000 Euro für den ersten Platz, 1.000 Euro für den Zweiten und 500 Euro für den dritten Platz. Das Geld soll, im Sinne des Grundgedankens des Pflegepreises, für Teamevents verwendet werden. Mehr lesen…

Ausgezeichnetdas gibt es nur online

Europaweite Auszeichnung für Heidelberger Chirurgen

15. Oktober 2018

Wer: Dr. Katharina Scheurlen und Karl-Friedrich Kowalewski, Assistenzärztin bzw. Assistenzarzt der Sektion für Minimal-Invasive, Diabetes- und Adipositaschirurgie, Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg –

Was: Förderung im Rahmen des Mentorship-Programms der „Research Talent Academy“ der European Association for Endoscopic Surgery (EAES). Dabei handelt es sich um eine jährliche Förderinitiative der EAES, die Forschungsvorhaben junger Assistenzärzte in der Chirurgie finanziert.

Wofür:

Dr. Katharina Scheurlen erhielt die Förderung für ein Forschungsprojekt zum Einfluss der operativen Verkleinerung des Magens („metabolische Chirurgie“) auf Typ-2-Diabetes und diabetische Nierenerkrankung. Die Wissenschaftlerin untersucht Urin- und Blutproben von Patienten nach Magenbypass-Operation gezielt auf hormonelle Veränderungen, die positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und damit auch auf den Diabetes und seine Komplikationen nehmen.

Karl-Friedrich Kowalewski befasst sich in seiner prämierten Forschungsarbeit mit Patienten, die aufgrund von Mastdarmkrebs operiert werden mussten. Der Forscher vergleicht verschiedene minimal-invasive Operationstechniken und untersucht, welche Auswirkungen die Operationsergebnisse auf den Patienten haben. Im Fokus stehen dabei Lebensqualität und körperliche Beeinträchtigungen (Kontinenz, Sexualfunktion) der Patienten. Im Vergleich zwischen den am Universitätsklinikum Heidelberg angebotenen Verfahren Laparoskopie und Roboter-Chirurgie soll evaluiert werden, inwiefern das Innovationspotential des Operations-Roboters die Behandlungsqualität weiter verbessern kann. Mehr lesen…