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Nur das Planschbecken mit Eiswasser fehlte

6. Juni 2019

BASF-Firmencup auf dem Hockenheimring: Nur zufriedene Gesichter bei den 133 Starterinnen und Startern aus dem Klinikum – und das trotz Temperaturen von 32 Grad

133 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eine ausgezeichnete Organisation und vier Top-Ten-Platzierungen: So lautet nach dem BASF-Firmenlauf am 5. Juni auf dem Hockenheimring das Fazit aus Sicht des Universitätsklinikums Heidelberg.

Mehr als 16.000 Menschen aus 800 Betrieben machten die Veranstaltung zu einer der größten Breitensportveranstaltungen der Metropolregion Rhein-Neckar – und das trotz Temperaturen von 32 Grad Celsius. Das Klinikum war mit einer bunten Mannschaft bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Berufsgruppen vertreten.  Mit Janina Münch aus der Orthopädie war sogar erstmals eine Rollstuhlfahrerin im E-Rolli am Start. Mehr lesen…

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Innovationspreis für SSADH-Forschung an Team der Heidelberger Uniklinik

29. Mai 2019

Wer: Arbeitsgruppe (AG) „Neurotransmitter“ des Dietmar-Hopp Stoffwechselzentrums am Universitätsklinikum Heidelberg. Die AG besteht aus den Mitgliedern Prof. Dr. Thomas Opladen, Dr. Heiko Brennenstuhl , Dr. Sabine Jung-Klawitter, Dr. Oya Kuseyri-Hübschmann, Dr. Kathrin Jeltsch, Ann-Kathrin Burkhart, Ann-Kristin Afflerbach, Alexander Pabst und Selina Wächter. –

Was: Innovationspreis 2018, gestiftet von dem Wirtschaftsunternehmen myconsult GmbH, dotiert mit 1.000 Euro. Der in diesem Jahr erstmalig verliehene Preis zeichnet besonders kreative, patientennahe Forschungsansätze aus.

Wofür: Das Forscherteam beschäftigt sich mit der Erkrankung „Succinat-Semialdehyd-Dehydrogenase-Defizit“ (SSADH-Defizit) und setzt dabei auch moderne Stammzelltechnologie ein. Bei der extrem seltenen Stoffwechselerkrankung – gerade einmal elf Patienten leben in Deutschland, weltweit sind es weniger als 400 – kommt es bei den betroffenen Kindern u. a. zu Entwicklungsstörungen (Körperspannung, Sprache, kognitive Fähigkeiten). Auslöser der Symptome ist der Mangel des Enzyms SSADH. Therapiemöglichkeiten gibt es kaum – und auch die Diagnose ist äußerst schwierig. Das Team rund um die Leiter Dr. Sabine Jung-Klawitter und Prof. Thomas Opladen erhofft sich,  neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zu identifizieren, um Patienten und betroffenen Familien nachhaltig zu helfen. Mehr lesen…

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VUD-Kampagne „Wir sind Vielfalt. 190.000 Gesichter der Universitätsmedizin“

27. Mai 2019

Rabea Schmidt setzt sich für Vielfalt, Toleranz und Offenheit in der Arbeitswelt ein

Rabea Schmidt, Lehrorthoptistin in der Augenklinik am Universitätsklinikum Heidelberg und Vizeweltmeisterin im „Line Dance“, ist UKHD-Repräsentantin für die am 28. Mai beginnende bundesweite Kampagne der „Deutschen Universitätsklinika“

Mit einer landesweiten Aktion setzen die deutschen Universitätsklinika ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. „Wir sind Vielfalt. 190.000 Gesichter der Universitätsmedizin“ heißt die Kampagne, die pünktlich zum „Diversity-Tag“ am 28. Mai gestartet wird. Heidelberger „Gesicht“ der Kampagne ist Rabea Schmidt, die als Lehrorthoptistin in der Universitäts-Augenklinik in der Kopfklinik arbeitet. Gemeinsam mit ihren 33 Kolleginnen und Kollegen der anderen Universitätsklinika in Deutschland, die jeweils ihr Klinikum in der Vielfalts-Kampagne vertreten, setzt sich Rabea Schmidt für Vielfalt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung in der Arbeitswelt ein. Mehr lesen…

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Beim ChaChaCha schöpft sie neue Energie für ihren Beruf als Lehrorthoptistin

27. Mai 2019

Rabea Schmidt, Lehrorthoptistin und Vizeweltmeisterin im „Line Dance“, ist UKHD-Repräsentantin für die am 28. Mai beginnende bundesweite Kampagne der deutschen Universitätsklinika

Mit einer landesweiten Aktion setzen die deutschen Universitätsklinika ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. „Wir sind Vielfalt. 190.000 Gesichter der Universitätsmedizin“ heißt die Kampagne, die pünktlich zum „Diversity-Tag“ am 28. Mai gestartet wird. Heidelberger „Gesicht“ der Kampagne ist Rabea Schmidt, die als Lehrorthoptistin in der Universitäts-Augenklinik in der Kopfklinik arbeitet. Gemeinsam mit ihren 33 Kolleginnen und Kollegen der anderen Universitätsklinika in Deutschland, die jeweils ihr Klinikum in der Vielfalts-Kampagne vertreten, setzt sich Rabea Schmidt für Vielfalt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung in der Arbeitswelt ein.

Am Universitätsklinikum Heidelberg stehen 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 129 verschiedenen Ländern in über 160 Berufen für Vielfalt und ein buntes, lebendiges Miteinander. Vielfalt sowohl beruflich als auch privat verkörpert Rabea Schmidt: Als eine von nur neun Orthoptistinnen am Klinikum arbeitet sie in der Sektion Schielbehandlung und Neuroophthalmologie der Augenklinik. Zusätzlich geht die 46-Jährige einem ausgefallenen und seltenen Hobby nach: Dem „Line Dance“. Bei diesem Tanz bewegen sich alle Tänzer synchron nach gleichen Schrittfolgen. Rabea Schmidt gehört zu den gerade einmal 50 Menschen in Deutschland, die den Sport semiprofessionell auf Turnierebene betreiben. Und das sehr erfolgreich: Die mehrfache Deutsche und internationale Meisterin ertanzte sich 2015 im Bereich Solotanz den Titel der Vizeweltmeisterin und errang im Februar diesen Jahres bei den Weltmeisterschaft den dritten Platz. Mehr lesen…

Lieblingsort

Tagelang Waffelteig gerührt, gebacken und verkauft

7. Mai 2019

Mitarbeiter und ihre Lieblingsorte: Birgit Wahl, Leiterin der Orthoptistenschule, im Kinder-Wartebereich der Sektion Schielbehandlung in der Kopfklinik

Warum haben Sie sich ausgerechnet hier fotografieren lassen?

Es gibt andere Orte am Klinikum, die bestimmt hübscher sind – aber das Wartezimmer der Sektion Schielbehandlung ist ein Ort, der für mich eine besondere Erinnerung hat. Das Klettergerüst wurde vor zwei Jahren durch eine gemeinsame Aktion aller Orthoptistinnen und Orthoptikschülerinnen finanziert. Wir haben tagelang Waffelteig gerührt, gebacken und verkauft. Damit haben wir das Geld gesammelt, um das Kinderwartezimmer für unsere kleinen Patienten schöner zu machen. Darauf bin ich stolz.

Wo wären Sie jetzt lieber?

Am Meer. Ich habe eine norddeutsche Seele – von meiner Heimatstadt Berlin aus kann man wenigstens die Ostsee schon fast riechen. Aber ich schätze Heidelberg für seine Lebensqualität und freue mich jeden Morgen und Abend, wenn ich den Neckar überquere. Mehr lesen…

Zu Besuch

Zu Besuch beim Start der General-Sanierung der Kopfklinik

7. Mai 2019

23 Meter hoch und neun Tonnen schwer: Neuer Schornstein macht Notstrom-Generator einsatzbereit

Er ist 23 Meter hoch, neun Tonnen schwer und der Transport für die 170 Kilometer lange Strecke aus Ansbach in Mittelfranken nach Heidelberg dauerte mehrere Stunden: Seit der Installation des Schornsteins zwischen Kopfklinik und Nationalem Centrum für Tumorerkrankungen NCT am 12. März ist der Notstrom-Generator der Kopfklinik einsatzbereit. Damit ist der erste Bauabschnitt der General-Sanierung der Klinik eingeleitet – ein Meilenstein für das dienstälteste und größte Gebäude im Neuenheimer Klinikring.

Der Schornstein ist der einzige Teil der Notstromanlage, der nach außen hin sichtbar ist: Die komplette Anlage wurde unterirdisch gebaut. Auf mehreren hundert Quadratmetern ist unter anderem Platz für 35.000 Liter Diesel, mit denen das Notstromaggregat die Kopfklinik im Notfall mehr als 24 Stunden betreiben kann, ehe der Tank aufgefüllt werden muss. Insgesamt kostet die Erneuerung der Stromversorgungsanlage in der Kopfklinik elf Millionen Euro. Mehr lesen…

Gewusst

Das „Medical Intervention Car“ – eine Revolution im Rettungsdienst?

7. Mai 2019

von Prof. Dr. Erik Popp, Klinik für Anästhesiologie, Leiter der Sektion Notfallmedizin

Bei der Formel 1 gibt es sie schon seit über 20 Jahren, und auch bei Rallyes und anderen großen Motorsportereignissen sind sie nicht mehr wegzudenken: Die „Medical Intervention Cars“, besondere Rettungsfahrzeuge, die dank entsprechender Expertise der Notfallmediziner und adäquater technischer Ausstattung für eine höhere Überlebensrate sorgen.

Sind die positiven Erfahrungen aus dem Motorsport auch auf Unfälle im Straßenverkehr und den Rettungsdienst übertragbar? Wir – die Sektion Notfallmedizin – sind der Meinung ‚ja‘ und werden im Frühjahr 2019 unser Projekt zur Einführung eines „Medical Intervention Cars“ (MIC) am Universitätsklinikum Heidelberg starten.

Äußerlich unterscheidet sich das MIC nicht von einem herkömmlichen Rettungsfahrzeug. Es sind vielmehr die inneren Werte, die überzeugen. So ist das MIC mit einem speziellen Katheter ausgerüstet, um Blutungen der Aorta direkt vor Ort mittels Ballon verschließen zu können. Größere Blutverluste des Patienten können dank mittransportierter Blutkonserven unmittelbar ersetzt werden. Ein Videolaryngoskop ermöglicht dem Arzt ein um 30° vergrößertes Blickfeld und erleichtert so die Intubation auch in schwierigen Situationen. Eine Reanimationshilfe führt die Kompressionen des Thorax während der Reanimation selbständig durch. Zusätzlich verfügen die zum Einsatz kommenden Notärzte neben der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin über zahlreiche weitere Qualifikationen.

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Angst und Stress verringern, Kaiserschnittrate reduzieren

7. Mai 2019

Frauenklinik initiiert mit „Mind:Pregnancy“ ein wegweisendes Projekt für Schwangere

Von psychischen Problemen betroffene Schwangere identifizieren, untersuchen, Hilfe anbieten und die Ergebnisse auswerten – das sind die Ziele des „Programms für mehr Achtsamkeit in der Schwangerschaft“, das Ende Januar in Baden-Württemberg gestartet ist. Urheberin und Projektleiterin von „Mind:Pregnancy“ ist PD Dr. Stephanie Wallwiener aus der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg. Es handelt sich dabei um das deutschlandweit erste systematische Screening und Behandlungsprogramm für werdende Mütter, die unter Ängsten, Stress oder Depressionen leiden. Die Frauenklinik und ihre Projektpartner haben dafür beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesauschusses Fördergelder in Höhe von 3,4 Millionen Euro eingeworben. Das Baden-Württemberger Projekt könnte große Folgen für die Schwangerenversorgung in ganz Deutschland haben: Zeigt sich in der anschließenden Evaluation, dass es erfolgreich ist, soll es Teil der gesetzlichen Regelversorgung werden. Mehr lesen…

Ausgezeichnet

DOSB-Wissenschaftspreis für Joachim Wiskemann

7. Mai 2019

Ehrung für Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Sport- und Bewegungstherapie

PD Dr. Joachim Wiskemann, Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Sport- und Bewegungstherapie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Wissenschaftspreis in Gold ausgezeichnet. Wiskemann, der sich seit vielen Jahren theoretisch und praktisch mit dem Thema Bewegung, Sport und Krebs beschäftigt, erhielt den Preis für seine Habilitationsschrift „Die motorische Leistungsfähigkeit als zentrale Kenngröße in der Onkologie.“ Der DOSB zeichnet mit seinem Wissenschaftspreis seit 1953 alle zwei Jahre herausragende sportwissenschaftliche Arbeiten aus.

Die Untersuchungen von Joachim Wiskemann, die unter anderem in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Heidelberg und Mannheim erfolgten, konnten belegen, dass trotz intensiver medikamentöser Therapien und fortgeschrittener Behandlungsstadien sport- und bewegungstherapeutische Interventionen machbar sind und zu positiven Effekten im Bereich der motorischen Leistungsfähigkeit führen. Mehr lesen…

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Fit für die Kinderkrankenpflege

7. Mai 2019

Ausbildungskonzept der ersten pädiatrischen Lehrstation am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin bewährt sich

Annika Becher ist immer noch begeistert. Die angehende Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin war eine der Ersten, die in ihrer Ausbildung auf der neuen Lehrstation in der Kinderklinik eingesetzt war. „Das selbstständige Arbeiten hat mich in meiner Berufswahl bestärkt und viel selbstbewusster gemacht. Man wird wie eine examinierte Pflegekraft behandelt, und das motiviert ungemein!“, freute sich Annika Becher nach ihrem Einsatz. Keine Frage: HEIPPAS, die „Heidelberger pädiatrische praxisorientierte Ausbildungseinheit“ in der Neurologie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, ist gut angelaufen.

Nicht nur die Auszubildenden der Kinderkrankenpflege, die bereits auf HEIPPAS im Einsatz waren, loben das neuartige Konzept. Auch das Ärzte- und Pflegeteam, das Lehrerteam an der Akademie für Gesundheitsberufe und die Praxisanleiterinnen ziehen nach knapp einem Jahr eine sehr positive Bilanz. So auch Sabrina Paulsen, examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und Praxisanleiterin: „Besonders wertvoll ist die zusätzliche Zeit, die wir für die Anleitung der Schülerinnen und Schüler haben.“ Auf HEIPPAS begleiten sie und ihre Kolleginnen pro Schicht jeweils zwei Auszubildende und sind in dieser Zeit nicht in die normalen Stationsabläufe eingebunden. „So können wir auch aufkommende Fragen in Ruhe beantworten. Laufen die Auszubildenden im normalen Stationsbetrieb mit, fehlt dafür oft die Zeit“, erklärt sie. Mehr lesen…