Lieblingsort

Tagelang Waffelteig gerührt, gebacken und verkauft

7. Mai 2019

Mitarbeiter und ihre Lieblingsorte: Birgit Wahl, Leiterin der Orthoptistenschule, im Kinder-Wartebereich der Sektion Schielbehandlung in der Kopfklinik

Warum haben Sie sich ausgerechnet hier fotografieren lassen?

Es gibt andere Orte am Klinikum, die bestimmt hübscher sind – aber das Wartezimmer der Sektion Schielbehandlung ist ein Ort, der für mich eine besondere Erinnerung hat. Das Klettergerüst wurde vor zwei Jahren durch eine gemeinsame Aktion aller Orthoptistinnen und Orthoptikschülerinnen finanziert. Wir haben tagelang Waffelteig gerührt, gebacken und verkauft. Damit haben wir das Geld gesammelt, um das Kinderwartezimmer für unsere kleinen Patienten schöner zu machen. Darauf bin ich stolz.

Wo wären Sie jetzt lieber?

Am Meer. Ich habe eine norddeutsche Seele – von meiner Heimatstadt Berlin aus kann man wenigstens die Ostsee schon fast riechen. Aber ich schätze Heidelberg für seine Lebensqualität und freue mich jeden Morgen und Abend, wenn ich den Neckar überquere. Mehr lesen…

Zu Besuch

Zu Besuch beim Start der General-Sanierung der Kopfklinik

7. Mai 2019

23 Meter hoch und neun Tonnen schwer: Neuer Schornstein macht Notstrom-Generator einsatzbereit

Er ist 23 Meter hoch, neun Tonnen schwer und der Transport für die 170 Kilometer lange Strecke aus Ansbach in Mittelfranken nach Heidelberg dauerte mehrere Stunden: Seit der Installation des Schornsteins zwischen Kopfklinik und Nationalem Centrum für Tumorerkrankungen NCT am 12. März ist der Notstrom-Generator der Kopfklinik einsatzbereit. Damit ist der erste Bauabschnitt der General-Sanierung der Klinik eingeleitet – ein Meilenstein für das dienstälteste und größte Gebäude im Neuenheimer Klinikring.

Der Schornstein ist der einzige Teil der Notstromanlage, der nach außen hin sichtbar ist: Die komplette Anlage wurde unterirdisch gebaut. Auf mehreren hundert Quadratmetern ist unter anderem Platz für 35.000 Liter Diesel, mit denen das Notstromaggregat die Kopfklinik im Notfall mehr als 24 Stunden betreiben kann, ehe der Tank aufgefüllt werden muss. Insgesamt kostet die Erneuerung der Stromversorgungsanlage in der Kopfklinik elf Millionen Euro. Mehr lesen…

Gewusst

Das „Medical Intervention Car“ – eine Revolution im Rettungsdienst?

7. Mai 2019

von Prof. Dr. Erik Popp, Klinik für Anästhesiologie, Leiter der Sektion Notfallmedizin

Bei der Formel 1 gibt es sie schon seit über 20 Jahren, und auch bei Rallyes und anderen großen Motorsportereignissen sind sie nicht mehr wegzudenken: Die „Medical Intervention Cars“, besondere Rettungsfahrzeuge, die dank entsprechender Expertise der Notfallmediziner und adäquater technischer Ausstattung für eine höhere Überlebensrate sorgen.

Sind die positiven Erfahrungen aus dem Motorsport auch auf Unfälle im Straßenverkehr und den Rettungsdienst übertragbar? Wir – die Sektion Notfallmedizin – sind der Meinung ‚ja‘ und werden im Frühjahr 2019 unser Projekt zur Einführung eines „Medical Intervention Cars“ (MIC) am Universitätsklinikum Heidelberg starten.

Äußerlich unterscheidet sich das MIC nicht von einem herkömmlichen Rettungsfahrzeug. Es sind vielmehr die inneren Werte, die überzeugen. So ist das MIC mit einem speziellen Katheter ausgerüstet, um Blutungen der Aorta direkt vor Ort mittels Ballon verschließen zu können. Größere Blutverluste des Patienten können dank mittransportierter Blutkonserven unmittelbar ersetzt werden. Ein Videolaryngoskop ermöglicht dem Arzt ein um 30° vergrößertes Blickfeld und erleichtert so die Intubation auch in schwierigen Situationen. Eine Reanimationshilfe führt die Kompressionen des Thorax während der Reanimation selbständig durch. Zusätzlich verfügen die zum Einsatz kommenden Notärzte neben der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin über zahlreiche weitere Qualifikationen.

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Angst und Stress verringern, Kaiserschnittrate reduzieren

7. Mai 2019

Frauenklinik initiiert mit „Mind:Pregnancy“ ein wegweisendes Projekt für Schwangere

Von psychischen Problemen betroffene Schwangere identifizieren, untersuchen, Hilfe anbieten und die Ergebnisse auswerten – das sind die Ziele des „Programms für mehr Achtsamkeit in der Schwangerschaft“, das Ende Januar in Baden-Württemberg gestartet ist. Urheberin und Projektleiterin von „Mind:Pregnancy“ ist PD Dr. Stephanie Wallwiener aus der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg. Es handelt sich dabei um das deutschlandweit erste systematische Screening und Behandlungsprogramm für werdende Mütter, die unter Ängsten, Stress oder Depressionen leiden. Die Frauenklinik und ihre Projektpartner haben dafür beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesauschusses Fördergelder in Höhe von 3,4 Millionen Euro eingeworben. Das Baden-Württemberger Projekt könnte große Folgen für die Schwangerenversorgung in ganz Deutschland haben: Zeigt sich in der anschließenden Evaluation, dass es erfolgreich ist, soll es Teil der gesetzlichen Regelversorgung werden. Mehr lesen…

Ausgezeichnet

DOSB-Wissenschaftspreis für Joachim Wiskemann

7. Mai 2019

Ehrung für Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Sport- und Bewegungstherapie

PD Dr. Joachim Wiskemann, Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Sport- und Bewegungstherapie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Wissenschaftspreis in Gold ausgezeichnet. Wiskemann, der sich seit vielen Jahren theoretisch und praktisch mit dem Thema Bewegung, Sport und Krebs beschäftigt, erhielt den Preis für seine Habilitationsschrift „Die motorische Leistungsfähigkeit als zentrale Kenngröße in der Onkologie.“ Der DOSB zeichnet mit seinem Wissenschaftspreis seit 1953 alle zwei Jahre herausragende sportwissenschaftliche Arbeiten aus.

Die Untersuchungen von Joachim Wiskemann, die unter anderem in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Heidelberg und Mannheim erfolgten, konnten belegen, dass trotz intensiver medikamentöser Therapien und fortgeschrittener Behandlungsstadien sport- und bewegungstherapeutische Interventionen machbar sind und zu positiven Effekten im Bereich der motorischen Leistungsfähigkeit führen. Mehr lesen…

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Fit für die Kinderkrankenpflege

7. Mai 2019

Ausbildungskonzept der ersten pädiatrischen Lehrstation am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin bewährt sich

Annika Becher ist immer noch begeistert. Die angehende Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin war eine der Ersten, die in ihrer Ausbildung auf der neuen Lehrstation in der Kinderklinik eingesetzt war. „Das selbstständige Arbeiten hat mich in meiner Berufswahl bestärkt und viel selbstbewusster gemacht. Man wird wie eine examinierte Pflegekraft behandelt, und das motiviert ungemein!“, freute sich Annika Becher nach ihrem Einsatz. Keine Frage: HEIPPAS, die „Heidelberger pädiatrische praxisorientierte Ausbildungseinheit“ in der Neurologie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, ist gut angelaufen.

Nicht nur die Auszubildenden der Kinderkrankenpflege, die bereits auf HEIPPAS im Einsatz waren, loben das neuartige Konzept. Auch das Ärzte- und Pflegeteam, das Lehrerteam an der Akademie für Gesundheitsberufe und die Praxisanleiterinnen ziehen nach knapp einem Jahr eine sehr positive Bilanz. So auch Sabrina Paulsen, examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und Praxisanleiterin: „Besonders wertvoll ist die zusätzliche Zeit, die wir für die Anleitung der Schülerinnen und Schüler haben.“ Auf HEIPPAS begleiten sie und ihre Kolleginnen pro Schicht jeweils zwei Auszubildende und sind in dieser Zeit nicht in die normalen Stationsabläufe eingebunden. „So können wir auch aufkommende Fragen in Ruhe beantworten. Laufen die Auszubildenden im normalen Stationsbetrieb mit, fehlt dafür oft die Zeit“, erklärt sie. Mehr lesen…

...lehren

Dem perfekten Medizinstudium sehr nahe

7. Mai 2019

Vom neuen Wahlfachtrack Immunologie profitieren Studierende und Dozenten

Fächerübergreifend, abwechslungsreich und praxisorientiert – so wünschen sich wohl die meisten Studierenden ihr Studium. Erst recht, wenn es noch individuelle, nach persönlichen Interessen frei wählbare Vertiefungsmöglichkeiten gibt. An der Medizinischen Fakultät Heidelberg kommt man mit der Einführung der interdisziplinären Wahlfachtracks im Wintersemester 2017/2018 einem solchen perfekten Studium schon sehr nahe. In den Tracks – elf gibt es mittlerweile an der Zahl – haben die Lehrenden und die Studierenden mehr Freiheiten als im Rest des Medizinstudiums, in dem durch staatliche Regularien vieles vorgegeben ist. In den Tracks können z. B. neue Entwicklungen in der Medizin sehr schnell in die Lehre aufgenommen und verschiedene Lehrformen (z. B. Blockpraktika, Hospitationen, Exkursionen) flexibel eingesetzt werden. Mehr lesen…

Unser Klinikum

„Ein wertvolles Geschenk für die Klinik“

7. Mai 2019

Nach über 30 Jahren in der Frauenklinik jetzt im Ruhestand: Erika Stubbe-Schmitt

Als Erika Stubbe-Schmitt 1974 nach ihrem Kinderkrankenpflege-Examen in der Heidelberger Kinderklinik zunächst für sechs Jahre ins Ausland ging, wollte sie vor allem eines: Abenteuer erleben, die Welt entdecken, bloß nicht sesshaft werden. Dass die Frauenklinik für mehr als 30 Jahre ihre berufliche Heimat werden sollte, wäre ihr damals im Traum nicht eingefallen. Seit März 2019 ist sie im Ruhestand – und der Abschied nach vielen bewegten Jahren fiel ihr nicht leicht.

„In der Frauenklinik herrscht ein herzliches und familiäres Klima. Das hat mir den Abschied schwer gemacht“, gibt Erika Stubbe-Schmitt ehrlich zu. Höhepunkte ihrer Karriere waren neben dem Umzug der Klinik aus Bergheim ins Neuenheimer Feld auch mehrere Umstrukturierungen. So zählten die Einführung des Zentralen Patientenmanagements (ZPM) und der beiden neuen Pflegequalifikationen „Pelvic-Care-Nurse“ und „Breast-Care-Nurse“ zu ihren größten Herausforderungen. „Diese wegweisenden Projekte haben die Ambulanz zu etwas Besonderem gemacht und die Abteilung zusammenrücken lassen“, erinnert  sie sich gerne zurück. Mehr lesen…

JubilareTopthema

Wie war es eigentlich vor 25 Jahren…

7. Mai 2019

… als Orthopädietechnikerin in der Technischen Orthopädie in Schlierbach?

Sandra Kilian ist eine von zahlreichen Jubilaren, der in den vergangenen Monaten ausgezeichnet wurde.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern?

Es war ein Freitag, und ich habe einen Monat später mit der Ausbildung angefangen als der Rest meiner neuen Kolleginnen und Kollegen. Ich war sehr aufgeregt, aber ich wurde gut aufgenommen und so fühlte ich mich gleich wohl.

Wie kamen Sie damals ans Klinikum?

Ich besuchte einen Tag der offenen Tür der Carl-Bosch-Schule. Diese große Berufsschule in Heidelberg bietet u. a. auch die Ausbildung zur Orthopädietechnikerin an. Bis dahin wusste ich überhaupt nicht, dass es den Beruf gibt. Auf jeden Fall wurde mein Interesse geweckt, und ich machte ein Praktikum in einem Sanitätshaus – anschließend stand mein Berufswunsch fest. Mein Vater empfahl mir dann, mich bei der Technischen Orthopädie in Schlierbach als Azubi zu bewerben, um dort meine praktische Ausbildung zu machen. Mehr lesen…

...pflegenTopthemaWir...

#DuWirstWachsen

7. Mai 2019

Engagierte Mitarbeiter, erfolgreiche Pflege-Kampagne

Die Pflege-Kampagne des Klinikums startet in ihr drittes Jahr – und setzt weiter auf Nachhaltigkeit, kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Personalaufbau. Gerade bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter beschreitet das Team um Pflegedirektor Edgar Reisch neue Wege. So reiste ein UKHD-Team im Dezember 2018 nach Serbien und Bosnien-Herzegowina (Bericht und Video >> hier). Dort arbeitet das Klinikum seit zwei Jahren erfolgreich mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen, um über das Projekt „Triple Win“ neue Pflegekräfte zu gewinnen. Mit Erfolg, wie Edgar Reisch berichtet: „Ab diesem Jahr werden 147 Pflegerinnen und Pfleger aus Serbien und Bosnien-Herzegowina unsere Teams auf den Stationen unterstützen. Sie helfen uns dabei, den notwendigen Personalaufbau in der Pflege fortzuführen.“ Insgesamt konnten 2018 stolze 420 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege eingestellt werden mit einem echten Aufwuchs von rund 119 Vollkräften. „Vor dem Hintergrund des sehr angespannten Arbeitsmarktes ist das ein großer Erfolg“, so der Pflegedirektor.

Die Balkan-Reise war nur einer von mehreren Höhepunkten in den letzten Monaten, der die Pflegekampagne „Du wirst wachsen. Vielfalt Pflege. Seit 1561“ sicht- und erlebbar machte. Wir stellen die weiteren Highlights vor:

 

Hanse-Pflegepreis 2019 für Anna Malatek

Anna Malatek erhält den Preis von Andreas Westerfellhaus (hinten) und Christian von dem Bussche (B. Braun Melsungen AG). Bild: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/Jan Rathke

Toller Erfolg für die Pflege am UKHD! Mit Anna Katharina Malatek und Miriam Helbig, Fachkrankenpflegerinnen für Anästhesie- und Intensivpflege auf der herzchirurgischen Intensivstation, wurden gleich zwei Pflegende aus Heidelberg nach Bremen eingeladen. Sie durften beim „29. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege“ die Abschlussarbeit ihrer Fachweiterbildung vortragen. Alleine das ist schon ein großartiger Erfolg, denn zuvor wurden die Beiden von einer Fachjury aus zahlreichen Mitbewerbern ausgewählt. Und es kam noch besser: Anna Katharina Malatek wurde in Bremen auch mit dem Hanse-Pflegepreis ausgezeichnet. Sie erhielt die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Abschlussarbeit „Patientenbetreuung in der letzten Lebensphase – Ist würdevolles Versterben auf der Intensivstation möglich?“ aus den Händen von Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung. In den Jahren zuvor ging der Hanse-Pflegepreis bereits mehrmals nach Heidelberg: So durften sich Alexandra Mende (2017), Julia Stemmler (2015), Dominik Metzdorf (2013) und Ingo Meyer (2010) über eine der wichtigsten Auszeichnungen in Deutschland für den Bereich Anästhesie- und  Intensivpflege freuen. Mehr lesen…