...pflegenAusgezeichnet

Heidelberger Expertise in der Intensivpflege

15. Oktober 2019

Wer: Jana Schneider (re.) und Anna Katharina Malatek, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen für Intensivpflege und Anästhesie. Beide arbeiten auf Intensivstationen in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg –

Was: 7. Nachwuchsförderpreis der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V.. Jana Schneider erhielt den mit 1.000 Euro dotierten ersten Platz, Anna Katharina Malatek durfte sich über den zweiten Platz freuen.

Wofür: Jana Schneider überzeugte mit ihrem engagierten Vortrag, der mit zahlreichen praxisnahen Beispielen untermauert war. Sie ging unter anderem auf pflegerische Präventionsmaßnahmen ein, die das Risiko von posttraumatischen Belastungsstörungen bei intensivpflichtigen Patienten und deren Angehörigen senken sollen. Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass ca. 33 Prozent aller ehemaligen intensivpflichtigen Patienten an den Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden und ihnen auch dadurch die Rückkehr in das altbekannte Leben erschwert wird. Der präsentierte Inhalt fußt auf der Abschlussarbeit ihrer zweijährigen, berufsbegleitenden Fachweiterbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe AfG Heidelberg.

Anna-Katharina Malatek beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit der Frage, was einen würdevollen Tod ausmacht und wie Pflegende im eng getakteten Stationsalltag auf die Bedürfnisse sterbender Patienten eingehen können. Ihr Fazit: „Es geht.“ Denn oftmals machten schon kleine Gesten einen großen Unterschied – beispielsweise einem Patienten, der keine Pflegemaßnahmen mehr wünscht, trotzdem die ihm zugedachte Zeit zu schenken, wo möglich, die Nähe der Angehörigen zuzulassen, sensibel auf Anzeichen von Angst oder Schmerzen zu achten und darauf einzugehen. Zudem sei es wichtig, die eigene Trauer im Team ansprechen zu können und bei Bedarf Unterstützung zu finden. Auch der Vortrag von Anna-Katharina Malatek geht auf ihre Abschlussarbeit an der AfG zurück.

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Endoskopie-Forschungspreis für Dr. Christian Rupp

7. Oktober 2019

Wer: PD Dr. Christian Rupp, Oberarzt an der Klinik für Gastroenterologie, Infektionskrankheiten, Vergiftungen des Universitätsklinikums Heidelberg –

Was: Endoskopie-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), dotiert mit 15.000 Euro

Wofür: Der Preisträger erhielt die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für eine Publikation über eine Langzeitstudie zu der seltenen Gallenwegserkrankung „Primär sklerotisierende Cholangitis“ (PSC). Im Rahmen dieser Studie zeigte die Arbeitsgruppe um Christian Rupp und Prof. Dr. Peter Sauer vom Interdisziplinären Endoskopiezentrum (IEZ), dass von der PSC betroffene Patienten stärker von einer regelmäßigen endoskopischen Kontrolle und Weitung der Gallenwege profitieren als von einem Therapieschema nach den aktuellen Leitlinien. Die Erkrankung ist durch Entzündung, Vernarbung und Verengung der Gallenwege gekennzeichnet. Die Engstellen lassen sich endoskopisch nachweisen und mithilfe eines Ballons weiten (sogenannte Ballondilatation), wodurch die Galle wieder abfließen kann und die Entzündung gebremst wird. „Unsere Studie ist die erste Langzeitstudie, die einen deutlichen positiven Einfluss der regelmäßigen endoskopischen Kontrolle und Behandlung auf das Gesamtüberleben und das Überleben ohne Lebertransplantation bei PSC-Patienten zeigt“, erklärt Christian Rupp. In Deutschland sind etwa 5.000 Patienten von PSC betroffen. „PSC gehört zu den sogenannten seltenen Erkrankungen, weshalb klinische Studien aufgrund geringer Patientenzahlen eine Herausforderung sind. Wir freuen uns daher sehr über die Würdigung dieses Forschungsprojekts des Heidelberger Endoskopiezentrums durch die DGVS“, so Rupp.

 

 

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„Wie funktioniert eigentlich ein 3D-Drucker?“

30. September 2019

Die Nacht der Forschung am Universitätsklinikum Heidelberg begeisterte kleine und große Besucher

Nach dem Besucheransturm im letzten Jahr war auch die Neuauflage der „Nacht der Forschung“ am 27. September ein großartiger Erfolg für das UKHD. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen in die Medizinische Klinik und in das Gebäude der Infektiologie, um Medizin hautnah zu erleben und sich mit Experten auszutauschen. Besondere Highlights waren die Führungen durch den Neubau Chirurgie und die Mikroskopie-Labore des Zentrums für Infektiologie (CIID). Daneben begeisterten viele spannende Mitmach-Angebote wie Gipsen, Reanimationsübungen, Gewinnspiele und ein Arzneimittelparcours die Besucher. Auch Technik-Freaks kamen auf ihre Kosten: Wie funktioniert ein 3D-Drucker? Können Prothesen mit Gedanken gesteuert werden? Und wie sieht ein intensiv-medizinischer Arbeitsplatz aus? Mehr lesen…

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3. Heidelberger Pflegepreis vergeben

30. September 2019

Teams der Chirurgie auf den ersten beiden Plätzen / Platz drei für kardiologisches Pflegeteam der Medizinischen Klinik und Pflegeteam der Kopfklinik

Am Donnerstag, 26. September, wurde zum dritten Mal der Heidelberger Pflegepreis am UKHD vergeben. Wie im Vorjahr wurde die Auszeichnung auch in diesem Jahr von der Manfred Lautenschläger Stiftung unterstützt. Der Stifter, der auch Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums ist, ließ es sich nicht nehmen, den PreisträgerInnen gemeinsam mit Pflegedirektor Edgar Reisch persönlich zu gratulieren.

Die Sieger und Platzierten 2019:

Das Team der Station 8 der Chirurgischen Klinik (Franziska Glass, Michaela Wüsten, Projekttitel: „Anwendung einer Virtual Reality-Brille zur Schmerzreduktion“) gewann in diesem Jahr vor einem zweiten, interprofessionellen Team aus der Chirurgie (Sandra Estelmann, Christina Lorenz, Michaela Wüsten: Projekttitel „Thromboembolieprophylaxe“).

Den dritten Platz teilt sich ein Pflegeteam der Kopfklinik (Christina Stang, Anand Padmanabhan, Projekttitel: „Willkommen, Ankommen, Gemeinsam Weiterkommen“) mit Pflegenden der kardiologischen Station Matthes / Wunderlich (Lena Weeber, Lisa Linz, Projekttitel: „Visite“). Die Preisgelder belaufen sich auf 1.500 Euro für den ersten Platz, 1.000 Euro für den zweiten und 2 x 500 Euro für die beiden dritten Plätze.

Erstmals wurde auch der Sonderpreis „Arbeitszeitmodelle“ ausgelobt, der paritätisch an Lena Weeber (für die Station Matthes / Wunderlich, Medizinische Klinik), Lena Seibel (für das Zentrum für Psychosoziale Medizin, ZPM) sowie Jan-Hendrik Träger (Kardiologische Intensivmedizin) und Robin Krüger (Stv. Stationsleitung Erb & Volhard 3, Medizinische Klinik) vergeben wurde. Das Preisgeld beträgt jeweils 330 Euro. Mehr lesen…

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„Die immunologische Forschung in Deutschland voran gebracht“

23. September 2019

Professor Dr. Stefan Meuer mit der Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Immunologie ausgezeichnet

Die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI) erhält in diesem Jahr der international anerkannte Immunologe Prof. Stefan Meuer, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Immunologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Der Präsident der DGfI, Prof. Thomas Kamradt, übergab zusammen mit dem Laudator, Prof. Reinhold E. Schmidt, die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Immunologie am 10. September 2019. Die Verleihung fand während des President´s Symposium der zweiten gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und der Italienischen Gesellschaft für Klinische Immunologie und Allergologie SIICA statt.

Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie vergibt seit 1973 in unregelmäßigen Abständen die Ehrenmitgliedschaft in Anerkennung und Würdigung langjähriger Verdienste um das Fach der Immunologie und für die Interessen und zum Wohl der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Stefan Meuer hat nicht nur dazu beigetragen, die Deutsche Gesellschaft für Immunologie voranzubringen, sondern hat auch wichtige Beiträge für die immunologische Forschung geleistet. Mehr lesen…

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In 50 Jahren viel bewegt

23. August 2019

Mit dem Ruhestand von Gabriele Oppenheimer und Herbert Beck geht eine Ära im Personalrat des Klinikums zu Ende

Bedeutsamer Einschnitt für den Personalrat des Universitätsklinikums Heidelberg: Im Sommer verabschiedeten sich die 1. Vorsitzende Gabriele Oppenheimer und der 1. Stellvertreter Herbert Beck in den Ruhestand. Zuvor waren die Beiden jeweils knapp 50 Jahre für das Klinikum und fast genauso lange für den Personalrat aktiv. Eine Zeit, in der Gabriele Oppenheimer und Herbert Beck viel bewegten und sich sowohl bei den Beschäftigten als auch den Verantwortlichen in Vorstand und Personalabteilung des Klinikums Respekt und Achtung verdienten. Folglich kamen zur Verabschiedungsfeier neben dem Vorstand auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums – und zwar quer durch alle Berufsgruppen. Auch die nationale Speerspitze der Gewerkschaft ver.di, allen voran der 1. Vorsitzende Frank Bsirske, die ehrenamtliche Gewerkschaftsratsvorsitzende Monika Brandl, sowie weitere Teile des Bundesvorstands, machte ihre Aufwartung. Mehr lesen…

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Am 27. September ist es soweit: Nacht der Forschung 2019

13. August 2019

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Erleben Sie spannende Stunden im Universitätsklinikum Heidelberg!

Auch in diesem Jahr laden Sie das Universitätsklinikum und die Medizinische Fakultät Heidelberg am 27. September von 17.00 bis 22.00 Uhr zur Nacht der Forschung (European Researchers Night, ERN) in die Medizinische Klinik und das Zentrum für Infektiologie ein. Wie 2018 beteiligen sich Klinikum und Fakultät zusammen mit vielen Einrichtungen aus Heidelberg und Mannheim an der öffentlichen Veranstaltungsreihe.

Neues Jahr – Neues Programm

Freuen Sie sich unter anderem auf Führungen durch den Neubau Chirurgie und die Mikroskopie Labore des CIID. Außerdem erwartet Sie in den Foyers der Medizinischen Klinik und des Zentrum für Infektiologie (CIID) ein spannendes Programm: 3D Drucker, Intensiv-Arbeitsplätze, Gewinnspiele, Quizze, Gipsen, ein Arzneimittelparcours, gedankengesteuerte Prothesen und Vieles mehr.

Weitere Informationen

Allgemeine Informationen zur Veranstaltung am UKHD

Programmübersicht am UKHD

Information über die Gesamtveranstaltung

Impressionen von der Nacht der Forschung 2018 aus dem Universitätsklinikum Heidelberg:

 

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Ausbildungsqualität sichern und verbessern

13. August 2019

Pädagogischer Tag an der Akademie für Gesundheitsberufe AfG Heidelberg

Was sind Merkmale guten Unterrichts? Wie kann man die Qualität des Unterrichts erfassen und bewerten? Und wie fördert man eine Lernkultur, die zur kontinuierlichen Verbesserung und Sicherung der Ausbildungsqualität führt? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt des pädagogischen Tages, den die Akademie für Gesundheitsberufe AfG Heidelberg erstmals veranstaltete. Eingeladen waren alle angestellten Lehrenden der insgesamt elf Schulen, die unter dem Dach der AfG den beruflichen Nachwuchs in zwölf verschiedenen Gesundheitsfachberufen ausbilden. Barbara Suppé, Leiterin der Schule für Physiotherapie, ist überzeugt davon, dass eine regelmäßige Evaluation die berufliche Entwicklung der Lehrenden wie auch die Schulentwicklung in Hinblick auf Ausbildungsqualität ein gutes Stück voranbringen wird. „Wir waren uns im Leitungsteam einig, dass solch ein pädagogischer Tag nicht das letzte Mal stattgefunden haben wird“, so Barbara Suppé. Aufhänger der Veranstaltung war die Umsetzung des per Tarifvertrag geforderten Evaluationskonzepts für den theoretischen Unterricht. Mehr lesen…

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Europäisches Erasmus-Treffen in Heidelberg

7. August 2019

58 Teilnehmer/innen aus 33 verschiedenen Universitäten aus ganz Europa zu Gast

Auf Einladung der Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim der Universität Heidelberg fand im Frühjahr ein europäisches Erasmus-Treffe n in Heidelberg statt. Zu der dreitägigen Veranstaltung kamen neben den Gastgebern 58 Teilnehmer/innen aus 33 verschiedenen Universitäten aus ganz Europa. In zahlreichen Vorträgen und Workshops standen aktuelle Trends wie Digitalisierung in der Lehre, Interprofessionelles Lernen, Reformierung des Wahlfachsystems oder Studierendenmobilität im Fokus. Doch bei den jährlich stattfindenden Treffen des „ECTS-MA-Netzwerks“ (European Credit Transfer System – Medicine Association) geht es um mehr als nur um den Austausch von Theorie und Wissen: Sie bieten Raum für gegenseitiges Kennenlernen, persönliche Gespräche und nicht zuletzt den Aufbau eines lebendigen Netzwerks. In Heidelberg boten sich Gelegenheiten dazu bei einer gemeinsamen Bootsfahrt vom Campus zur Alten Brücke, einer geführten Tour durch die Altstadt und einem abschließenden Abendessen im „Prinz Carl“ am Kornmarkt.

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Genetische Herzmuskelerkrankung: Molekulare Mechanismen nachgewiesen

2. August 2019

Wer: Dr. Timon Seeger, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg

Was: Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung, dotiert mit 5.000 Euro

Wofür: Der Preisträger hat mit seinem Team Mechanismen einer Genmutation identifiziert, die zu Fehlregulationen in Herzmuskelzellen und damit zu der genetisch bedingten Hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) führen kann. Die Forscher machen sich bei ihrer Grundlagenforschung ein Verfahren zunutze, das es ermöglicht, aus den Körperzellen eines erwachsenen Menschen – wie beispielsweise Blut- oder Hautzellen – sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) zu erzeugen. Diese lassen sich im Labor in alle Zellarten differenzieren, also auch in Herzmuskelzellen.  Die so erzeugten Zellmodelle mit Genmutation werden mit Herzmuskelzellen ohne die Mutation verglichen, um beispielsweise Zellgröße und -struktur, Kontraktionsstärke, elektrophysiologische Eigenschaften und ihre Reaktion auf Stressoren untersuchen. Ziel der Forschungsarbeit von Timon Seeger ist es, die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen des Krankheitsverlaufs der HCM zu untersuchen. Mehr lesen…