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Mit „Corona-Taxis“ Leben retten

23. Juni 2020

Heidelberger Pflegende und Studierende betreuen Patienten in häuslicher Quarantäne

Fieber, Atemnot und starke Schmerzen – viele COVID-19-Patienten müssen aufgrund schwerer Symptome stationär behandelt werden. Ein Großteil der ca. 1.300 Betroffenen, die bis Juni 2020 im Rhein-Neckar-Kreis und Stadtgebiet Heidelberg am Corona-Virus erkrankten, kurierte die Erkrankung jedoch in den eigenen vier Wänden aus. Dafür war ein am Universitätsklinikum Heidelberg entwickeltes interprofessionelles Projekt maßgeblich verantwortlich: Während ihrer häuslichen Quarantäne werden die Patienten engmaschig durch Ärzte, Pflegende und Medizinstudierende des UKHD betreut. Möglich machten dies ein eigens eingerichtetes Callcenter am Klinikum und das Heidelberger „Corona-Taxi“. Die Initiative für das Projekt, das von Mitarbeitern des Pflegedienstes und Medizinstudierenden getragen wird, ging vom UKHD aus und wurde Anfang März in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und der Koordinierungsstelle des Rhein-Neckar-Kreises umgesetzt.
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Im Interview: Die neue Doppelspitze am Universitätsklinikum Heidelberg

3. April 2020

Katrin Erk, neue Kaufmännische Direktorin und stellvertretende Vorstandvorsitzende und Ingo Autenrieth, neuer Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender, sind seit dem 1. April im Amt

Sie beginnen Ihre neue Tätigkeit in einer schwierigen Zeit. Das Coronavirus stellt aktuell eine immense Herausforderung dar – starten Sie mitten in einer Krise?

Ingo Autenrieth: Die aktuelle Situation ist nicht einfach – wir befinden uns gerade in einer Ausnahmesituation, die jeden von uns berührt, einschränkt und beruflich wie privat stark fordert. Insofern haben Sie Recht – es ist eine ungewöhnliche Zeit, um als Vorstand neu zu starten. Viele Bürger, insbesondere viele ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen, sind auf unsere Hilfe angewiesen. Sie machen sich große Sorgen, wie sich die Situation weiterentwickelt.

Aber wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam diese Krise beherrschen werden. Wir stehen bereits seit vielen Wochen in engem Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen und der Task Force des Universitätsklinikums und wissen, dass das Universitätsklinikum Heidelberg sehr gut aufgestellt und vorbereitet ist. Strukturen und Abläufe in der Klinik wurden angepasst, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult und wichtige Anschaffungen getätigt. Besonders wichtig war es sicherzustellen, dass wir auch in dieser Krisenzeit als Haus der Maximalversorgung Patientinnen und Patienten mit ganz unterschiedlichen und auch sehr schweren Krankheiten behandeln können – gemäß unserem Auftrag und trotz Corona!

 

„Die aktuelle Situation ist nicht einfach – wir befinden uns gerade in einer Ausnahmesituation, die jeden von uns berührt, einschränkt und beruflich wie privat stark fordert.“

Prof. Dr. Ingo Autenrieth

 

Katrin Erk: Betonen möchte ich, dass das, was unsere Mitarbeiter momentan leisten – als Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Forscherinnen und Forscher aber auch alle anderen Mitarbeiter unseres Hauses – unglaublich ist und kaum in Worte gefasst werden kann. Wir können gar nicht genug danken. Für jeden Einzelnen von ihnen bringt Corona auf unterschiedlichen Ebenen Umstellungen und Schwierigkeiten mit sich und dennoch steht die Hilfe für unsere Patienten im Vordergrund. Es ist toll zu sehen, welcher Teamgeist  unter den Mitarbeitern besteht,  aber auch welche Unterstützung unser Haus von außen erfährt, durch Partner im Gesundheitswesen, Behörden von Stadt und Land, Firmen und Privatpersonen. Mehr lesen…

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Stadtteilverein Handschuhsheim unterstützt das Childhood-Haus Heidelberg

19. Februar 2020

Mit der Spende von 7.500 Euro soll ein kinder- und jugendfreundliches „Notzimmer“ eingerichtet werden

Bald kann im Childhood-Haus Heidelberg ein kinder- und jugendfreundliches „Notzimmer“ eingerichtet werden. In diesem Zimmer können Kinder und Jugendliche ein bis zwei Tage mit einer Begleitperson überbrückend im Childhood-Haus untergebracht werden – auch wenn eigentlich eine stationäre medizinische Versorgung nicht erforderlich ist.

Möglich macht die Neuerung eine großzügige Spende des Stadtteilvereins Handschuhsheim e.V.. Am heutigen Mittwoch übergaben Gerhard Genthner, 1. Vorsitzender des Vereins, und Helmut Jung, Beisitzer ART / Museum, einen Scheck in Höhe von 7.500 Euro an das Childhood-Haus. Die Spende wurde von Dr. Astrid Helling-Bakki, Funktionsoberärztin an der Klink für Kinderheilkunde I am Universitätsklinikum Heidelberg und Idil Reineke, Case-Managerin am Childhood-Haus Heidelberg, entgegengenommen.

Das Childhood-Haus ist eine interdisziplinär arbeitende Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die sexuellen Missbrauch oder Gewalt erlebt haben. Die Einrichtung ist eine Kooperation des Universitätsklinikums Heidelberg und der World Childhood Foundation.

Bildzeile:

Bei der Spendenübergabe: Gerhard Genthner (r), 1. Vorsitzender des Stadtteilvereins Handschuhsheim und Helmut Jung (l), Beisitzer ART / Museum, übergeben Dr. Astrid Helling-Bakki (2.v.l.), Funktionsoberärztin an der Klink für Kinderheilkunde I am Universitätsklinikum Heidelberg und Idil Reineke (3.v.l.), Case-Managerin am Childhood-Haus Heidelberg, einen Scheck in Höhe von 7.500 Euro.

>> Weitere Informationen zum Childhood-Haus Heidelberg

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Thailändische Stiftung ehrte Heidelberger Virologen

31. Januar 2020

Prince Mahidol Award an Professor Dr. Ralf Bartenschlager verliehen

Prof. Dr. Ralf Bartenschlager, der als Virologe am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum forscht, erhielt am Freitag, 31. Januar 2020, den mit 100.000 US-Dollar dotierten Prince Mahidol Award im Bereich „Medizin“ für seine Forschungsarbeiten zum Hepatitis C-Virus. Verliehen wurde der Preis von der Präsidentin der Stiftung, Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn, einer Enkelin des Namensgebers Prinz Mahidol von Songkla, im Großen Palast in Bangkok.

Bartenschlager, der im Rahmen der Preisverleihung Vorträge an verschiedenen Einrichtungen des thailändischen Gesundheitswesens sowie in der Deutschen Botschaft hielt, hat mit seiner Forschung wichtige molekulare Eigenschaften des Hepatitis-C-Virus entdeckt und entscheidend zur Entwicklung von antiviralen Medikamenten beigetragen. Er setzt sich für ein verbessertes Screening auf Hepatitis-Virusinfektionen weltweit sowie für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Hepatitis C ein. Im Jahr 2016 erhielt er für seine Forschungsarbeiten bereits den mit 250.000 US-Dollar dotierten Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award, der als die höchste medizinisch-wissenschaftliche Auszeichnung in den USA gilt. Mehr lesen…

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Tolle Auszeichnung für Heidelberger Medizinstudent

31. Januar 2020

Karam Al Halabi aus Syrien wurde mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet

Karam Al Halabi, seit dem Wintersemester 2014/15 Medizinstudent an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, wurde mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet. Neben seinen bemerkenswerten akademischen Leistungen engagiert sich der Student aus Syrien im Arbeitskreis „Heidelberger Initiative für Integration im Medizinstudium“. Dort organisiert er unter anderem den seit 2016 stattfindenden „International Day“, der sich mittlerweile an Studierende aller Fakultäten wenden. Darüber hinaus leitet Karam Al Halabi Tutorien, die sich speziell an ausländische Medizin-Studierende richten. In diesem Zusammenhang hat er auch einen Vorbereitungskurs für ERASMUS-Studierende entwickelt. Dieser Kurs bietet ihnen einen Überblick, was während ihres Aufenthalts an der Medizinischen Fakultät Heidelberg von ihnen erwartet wird oder welche sprachlichen und praktischen Fähigkeiten im Umgang mit den Patienten wichtig sind. Mehr lesen…

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300.000 Einsätze im Jahr für das Team der Patientenlogistik

7. Januar 2020

Neuer „E-Mover“ ermöglicht den Transport von drei sitzenden Patienten gleichzeitig

Sie vollbringen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche eine ganz wichtige Aufgabe in den Kliniken des Universitätsklinikums Heidelberg: Die 45 Mitarbeiter/innen des Teams der Patientenlogistik der Klinik Service GmbH. Sie begleiten die stationären Patienteninnen und Patienten zu ihren Untersuchungen und Operationen und entlasten somit das Pflegepersonal, das währenddessen andere Tätigkeiten erledigen kann. Bei den Entfernungen, die innerhalb des Klinikums zurückgelegt werden müssen, kann eine Begleitung gut und gerne zehn Minuten und länger dauern – zumal viele Patienten aufgrund ihrer Erkrankung auch nur im Rollstuhl oder im Bett gefahren werden können.

Neben den jährlich ca. 200.000 „Patientenbewegungen“ versorgt die Patientenlogistik noch die zahlreichen OP-Säle des Klinikums mit Blutkonserven und anderen wichtigen Gütern. „Zusammen kommen die Kolleginnen und Kollegen auf über 300.000 Einsätze im Jahr“, verdeutlicht Leiter Markus Hoffmann die Dimensionen. Seit kurzem verfügen seine Mitarbeiter/innen über einen neuen „E-Mover“, mit dem drei Patienten gleichzeitig sitzend transportiert werden können. Zum Einsatz kommt das neue Gefährt klinikübergreifend zwischen Medizinischer Klinik, Kopfklinik, Nationalem Centrum für Tumorerkrankungen NCT und Kinder-, Frauen- und Hautklinik. Mehr lesen…

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Geschenke für chronisch kranke Patienten der Heidelberger Kinderklinik

18. Dezember 2019

Kunden der Galeria Kaufhof erfüllen Weihnachtswünsche für chronisch kranke Kinder

Auch in diesem Jahr organisierte Galeria Kaufhof in der Heidelberger Hauptstraße wieder die Charity-Weihnachtsaktion für chronisch kranke Patienten der Heidelberger Kinderklinik. Kunden der Galeria Kaufhof konnten Wünsche der kleinen Patienten, die bis vor ein paar Tagen als Wunschzettel am Weihnachtsbaum im Eingangsbereich der Galeria Kaufhof hiengen, direkt vor Ort erfüllen und die Geschenke den Kaufhof-Mitarbeitern zur Weiterleitung an die Patienten übergeben. Es kamen sehr viele –zum Teil auch recht große– Geschenke zusammen, die rund um den Weihnachtsbaum im Eingangsbereich der Kinder-, Frauen- und Hautklinik aufgebaut wurden. Vom pädagogischen Team der Kinderklinik wurden sie dort dann abgeholt und auf den Stationen den Patienten übergeben.

Seit vielen Jahren hat diese gelungene Wunschaktion bereits Tradition und wird von einigen Patienten bereits jedes Jahr sehnsüchtig erwartet. Die Stiftung COURAGE bedankt sich ganz herzlich im Namen der Kinder bei allen Spendern sowie dem Organisationsteam rund um Andrea Stürner für diese tolle Aktion! Prof. Dr. Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung sowie geschäftsführender Direktor der Kinderklinik, dankte vor Ort auch persönlich Andrea Stürner sowie Wolfgang Knoll, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof, für ihr großartiges Engagement und ihre Mühe rund um diese Aktion!

 

 

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„Danke, dass Sie da sind!“

17. Dezember 2019

Sparkasse Heidelberg unterstützt die Seelsorge in der Kinderklinik mit 10.000 Euro

Mit einer großzügigen Spende von 10.000 Euro unterstützt die Sparkasse Heidelberg das Seelsorgeangebot der evangelischen Kirche in der Heidelberger Kinderklinik. Neue Diagnosemöglichkeiten stellen Eltern vor große Herausforderungen, bei denen sie vermehrt auch seelsorgerlichen Zuspruch suchen.

„Danke, dass Sie da sind!“, bekommt Klinikseelsorgerin Christiane Zimmermann-Schwarz immer wieder von Eltern schwerkranker Kinder an der Heidelberger Kinderklinik zu hören. „Wenn Kinder viel zu früh oder krank geboren werden, bedeutet das für die Eltern und Familien meist ein Leben im Ausnahmezustand. Wochen- und monatelange Klinikaufenthalte, Gefühlschaos, Spannung zwischen Hoffen und Bangen, Ängsten und schweren Gedanken und so viele Fragen“, weiß die Pfarrerin aus Erfahrung. „Da tut es den Eltern gut, eine Gesprächspartnerin außerhalb von Familie und Klinikpersonal zu haben. Die Zweifel und Sorgen, aber auch die Hilflosigkeit mit aushält und mit hofft, wo die Hoffnung manchmal ganz klein geworden ist.“ Seit September dieses Jahres hat Christiane Zimmermann-Schwarz zusätzlich zu ihrer Seelsorgestelle an der Frauenklinik das halbe Deputat von Pfarrerin Christiane Bindseil an der Kinderklinik übernommen. Mehr lesen…

Lieblingsort

An der frischen Luft Energie tanken

13. Dezember 2019

Mitarbeiter und ihre Lieblingsorte: Sandra Zirkel, Abteilung für Arbeitszeitmanagement, verbringt ihre Pause am liebsten mit einem Spaziergang im Neuenheimer Feld

Warum haben Sie sich ausgerechnet hier fotografieren lassen?

Ich verbringe meist meinen ganzen Arbeitstag im Büro und sitze viel vor meinem PC. Umso mehr freue ich mich, in meiner Pause an die frische Luft zu gehen und wieder Energie für den Rest des Tages zu tanken. Das Neuenheimer Feld ist in direkter Nähe der Verwaltung und besonders im Frühling ist es schön, wenn alles blüht.

Wo wären Sie jetzt lieber?

Grundsätzlich arbeite ich gerne, aber natürlich wäre ich lieber in Urlaub. Warm sollte es sein, mit viel Sonne, und am besten auch am Meer. Wenn ich einen bestimmten Ort nennen müsste, wäre es ein einsamer Strand auf Sansibar vor der Küste Tansanias. Mehr lesen…

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„Respekt steht an erster Stelle“

13. Dezember 2019

Sebastian Götz ist Deutscher Meister im Kickboxen und findet, dass ihn das in seiner Berufung als Krankenpfleger in der Psychiatrie souveräner gemacht hat

Als stellvertretender Stationsleiter auf der Station Mayer-Gross hat er es beruflich mit Patienten in akuten psychischen Notlagen zu tun – gut, wenn man dann einen kühlen Kopf bewahren kann. „Durch meinen Sport bin ich entspannter geworden. Gerade im Umgang mit aggressiven Patienten gibt einem das Wissen, dass man zur Not nicht wehrlos ist, mehr Selbstbewusstsein“, sagt Sebastian Götz. Vor sechs Jahren begann er mit dem Kickboxen, letzten November wurde er Deutscher Meister im „Kick-Light“, Kickboxen mit Leichtkontakt. Das wäre für ihn eigentlich die Fahrkarte zur Weltmeisterschaft im Oktober gewesen – doch „leider“ hatte er da schon etwas anderes vor: Flitterwochen. Auf Wettkämpfe verzichtete er auch im Vorfeld seiner Hochzeit im Juni diesen Jahres – damit am großen Tag auch wirklich nichts dazwischen kommen konnte.

Denn normalerweise ist Sebastian Götz´ bevorzugte Disziplin der Kampf mit Vollkontakt: Hier darf der Gegner den Regeln entsprechend härter angegangen werden. Mit „Veilchen“ im Gesicht musste er bisher trotzdem noch nicht vor die Patienten treten: „Die meisten Treffer kassiert man an den Oberschenkeln, im Gesicht war ich noch nicht verletzt.“ Ohnehin geht es beim Kickboxen nicht darum, den Gegner möglichst übel zuzurichten. Was viele nicht wissen: Es leitet sich vom sogenannten „Thaiboxen“ ab, was wie viele asiatische Kampfsportarten auch eine spirituelle, im Buddhismus begründete Komponente hat. Götz´ Trainer ist buddhistischer Mönch und vermittelt seinen Schülern daher auch den spirituellen „Unterbau“: „Der Respekt voreinander steht immer an erster Stelle. Das versuche ich auch meinen Schülern mitzugeben“, sagt der 28-Jährige, der als „Braungurt“ selbst Unterricht gibt. Mehr lesen…