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47.466 Euro für die Stiftung „COURAGE für chronisch kranke Kinder“

13. Februar 2019

Spenden statt Geschenke: Dr. Manfred Lautenschläger und sein ganz besonderer Geburtstagswunsch

Wie kann man jemandem wie Dr. Manfred Lautenschläger, Mitgründer der Finanzberatung MLP, Mäzen der Manfred Lautenschläger-Stiftung und großer Förderer der Metropolregion Rhein-Neckar und der Stadt Heidelberg, eine Freude anlässlich seines runden Ehrentages bereiten? Dieser Gedanke wird wohl einigen seiner Geburtstagsgäste durch den Kopf gegangen sein. Doch Dr. Manfred Lautenschläger hat seinen Geburtstagswunsch bereits im Vorfeld mitgeteilt und seine Gäste darum gebeten, statt Geschenke für die Stiftung „COURAGE für chronisch kranke Kinder“ am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg zu spenden. Mit diesem Geburtstagswunsch zeigt Dr. Lautenschläger wieder einmal seine besondere Verbundenheit zur Heidelberger Kinderklinik, die seit der außergewöhnlichen Förderung des Neubaus von 14 Millionen Euro den Namen seiner Frau, Angelika-Lautenschläger-Klinik, trägt. Die Gäste Manfred Lautenschlägers spendeten zahlreich, so dass insgesamt ein Spendenbetrag von 47.466 Euro überreicht werden kann.

Am 13. Februar wurde die Spende nun persönlich von Dr. Manfred Lautenschläger gemeinsam mit seiner Frau Angelika an Professor Dr. Georg F. Hoffmann, geschäftsführender Direktor der Kinderklinik und Vorstandsvorsitzender der Stiftung COURAGE, überreicht. Manfred Lautenschläger: „Es freut mich sehr, dass meine Geburtstagsgäste so großzügig waren und wir mit dieser Spende die Stiftung COURAGE weiter fördern und unterstützen können. Die Arbeit der Stiftung für chronisch kranke Kinder liegt meiner Frau und mir sehr am Herzen und die Projekte, die hier für die Kinder zusätzlich zur medizinischen Versorgung umgesetzt werden, sind enorm wichtig für die Genesung und Entwicklung der kleinen Patienten. Wenn ich mit dieser Spende zu meinem Geburtstag Hilfe leisten kann, so ist dies für mich eine sehr große Freude.“ Mehr lesen…

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Nach Adipositas-OP: Selbstwahrnehmung, Selbstvertrauen und Lebensqualität verbessern sich

30. Januar 2019

Wer: Privatdozent Dr. Felix Nickel, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie –

Was: Oskar Medizin-Preis 2018 der Stiftung Oskar-Helene-Heim, dotiert mit 50.000 Euro

Wofür: Die chirurgische Behandlung bei krankhaftem Übergewicht, der Adipositas, wirkt sich nicht nur positiv auf das Gewicht, sondern auch auf Begleiterkrankungen und Lebensqualität der Betroffenen aus. Diesen Zusammenhang konnte Dr. Nickel in verschiedenen Studien zeigen. Dafür wurde er mit dem Oskar Medizin-Preis 2018 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 Euro eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Ärzte in Deutschland. Das Preisgeld soll in weitere Studien zur Adipositas- und minimalinvasiven Chirurgie fließen, um die positiven Effekte der Behandlung besser zu verstehen und die Therapiekonzepte weiterzuentwickeln. Mehr lesen…

das gibt es nur onlineJubilare

Wir gratulieren

22. Januar 2019

Jubilarinnen und Jubilare der Monate Oktober, November und Dezember 2018

 

40-jähriges Jubiläum im Dezember

Ludwig Höpfner, Zentralwäscherei, Klinik Service GmbH

25-jähriges Jubiläum im Dezember

Leyla Aydin, Versorgungsassistentin, Kinderklinik

Anna Bersch, Biologielaborantin, Medizinische Mikrobiologie und Hygiene

Anette Betz, Reg. Obersekretärin, Patientenverwaltung

Manuela Gruber, Speiseversorgung HEIS, Klinik Service GmbH

Matthias Hauck, Verwaltungsfachangestellter, Zentrum für Informations- und Medizintechnik

Ljubov Heinrich, Zentralwäscherei, Klinik Service GmbH

Yvonne Held, Archivangestellte, Zentrum für Informations- und Medizintechnik

Sigrun Keese, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Psychiatrische Klinik Mehr lesen…

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Den genetischen Ursachen der Aortendissektion auf der Spur

7. Januar 2019

Wer: Dr. Philipp Erhart, Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg –

Was: Forschungsstipendium der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, dotiert mit 10.000 Euro

Wofür: Eine Aortendissektion ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der ein Einriss der Gefäßinnenschicht zu einer Einblutung in die Hauptschlagaderwand führt. In der Folge kann es zu einer Gefäßruptur oder akuten Durchblutungsstörungen verschiedener Organe kommen. Dr. Philipp Erhart ist in seinem wissenschaftlichen Forschungsbereich den genetischen Ursachen der Aortendissektion auf der Spur. Hierzu sollen bei Patienten mit „nichttraumatischer Typ B Aortendissektion“ mittels DNA-Analysen aus Blutproben neue genetische Risikofaktoren erkannt und ausgewertet werden. Zusätzlich werden in spezifischen Fällen elektronenmikroskopische Untersuchungen von Hautbiopsien zur Beurteilung der genetischen Befunde durchgeführt, um krankhafte Veränderungen des Bindegewebes festzustellen. Mehr lesen…

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Arthrose – welchen Stellenwert hat die Entzündung?

3. Januar 2019

Wer: Privatdozent Dr. Babak Moradi, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie –

Was: Arthur-Vick-Preis der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh). Die Auszeichnung dient der Förderung der Forschung auf dem Gebiet der orthopädischen Rheumatologie und ist mit 3.000 Euro dotiert.

Wofür: Dr. Babak Moradi wurde für seine herausragende Forschungsarbeit im Bereich der Grundlagenforschung der Arthrose ausgezeichnet. Bei dieser Gelenkerkrankung kommt es zu einem Verlust der Knorpelsubstanz, was bei den Betroffenen zu großen Schmerzen und schließlich einer zunehmenden Funktionseinschränkung führt. Arthrose ist nicht heilbar, stellt mit über 40 Prozent die größte Gruppe der Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparats (also Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder etc.) dar und betrifft weltweit annähernd 10 bis 12 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Mehr lesen…

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Langfristig die Mangelernährung in der Welt bekämpfen

11. Dezember 2018

Wer: Prof. Dr. Dr. Sabine Gabrysch, Institut für Global Health, Universitätsklinikum Heidelberg –

Was: „Preis für mutige Wissenschaft“, vergeben vom Land Baden-Württemberg an exzellente Forscherinnen und Forscher an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ausgetretene Wege verlassen und ihre Forschungsarbeit mit besonders viel Mut und Wagnis vorangetrieben haben, dotiert  mit 30.000 Euro

Wofür: Rund zwei Milliarden Menschen leiden weltweit an Mangelernährung. Das hat verheerende Folgen für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern. Die Gründe für Mangelernährung sind vielfältig. Maßnahmen zu ihrer Erforschung und Bekämpfung konzentrieren sich hingegen meist auf kurzfristige und punktuelle Lösungen. Sabine Gabrysch geht als Wissenschaftlerin einen anderen Weg. Am Heidelberger Institut für Global Health verfolgt sie das Ziel, langfristige Maßnahmen, welche die Ursachen der Mangelernährung nachhaltig angehen, wissenschaftlich zu untersuchen. Eine stichhaltige und aussagekräftige Evaluation komplexer, langfristiger Maßnahmen ist herausfordernd und verspricht keine schnellen wissenschaftlichen Ergebnisse und raschen Publikationen – was die Forscherin jedoch nicht abschreckte. Mehr lesen…

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Wegweisend in der Erforschung und Therapie der Folgeschäden von Diabetes

11. Dezember 2018

Wer: Prof. Dr. Peter Nawroth, Ärztlicher Direktor der Klinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Klinische Chemie am Universitätsklinikum Heidelberg –

Was: Camillo Golgi Preis der Europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD), dotiert mit 20.000 Euro

Wofür: Für seine wegweisenden Arbeiten zur Erforschung und Therapie der Folgeschäden von Diabetes wurde Prof. Dr. Peter Nawroth mit dem renommierten Camillo Golgi Preis der Europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD) geehrt. Peter Nawroth ist mit seinem Team einem Phänomen auf der Spur, das die Medizin schon länger beschäftigt: Auch bei Diabetikern mit gut eingestelltem Blutzucker treten Begleit- und Folgeerkrankungen an Nerven, Nieren, Augen und Herz-Kreislaufsystem auf. Doch wie kommt es dazu? Professor Nawroth und sein Forscherteam sehen aggressive Abbauprodukte des Stoffwechsels und Defekte im Reparatursystem der DNA als mögliche Ursachen. „Beides wurde bisher zu wenig beachtet und völlig unterschätzt“, so der Preisträger. In seinem Festvortrag sprach er auch über Erfolge und Grenzen der bisherigen Diabetesbehandlung sowie über Ursachen und innovative Therapieansätze mit dem Ziel, Folgeschäden zu vermeiden und bestehende Schäden zurückzudrehen. Prof. Peter Nawroth: „Wir müssen umdenken – es gibt ein Zurück!“ Mehr lesen…

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Dr. Şevin Turcan für herausragende Krebsforschung ausgezeichnet

4. Dezember 2018

Wer: Dr. Şevin Turcan, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und Neurologische Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg

Was: Hella-Bühler-Preis 2018, vergeben von der Universität Heidelberg, dotiert mit 100.000 Euro. Die von der Ruperto Carola vergebene Auszeichnung wendet sich an junge Forscherinnen und Forscher am Wissenschaftsstandort Heidelberg, die bereits durch herausragende wissenschaftliche Qualität in der Krebsforschung auf sich aufmerksam gemacht haben. Das Preisgeld dient dazu, ihre innovativen Arbeiten weiter zu fördern.

Wofür: Die Expertin für biomedizinische Technik forscht zur Entstehung bestimmter Hirntumoren des Zentralnervensystems, sogenannter Gliome. In der Abteilung für Neurologie leitet sie eine Max-Eder-Nachwuchsgruppe, die am NCT angesiedelt ist und von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird. Universitätsrektor Prof. Dr. Bernhard Eitel (links) überreichte den Preis während einer Feierstunde, die Ende November 2018 im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg stattfand. Die Laudatio auf die diesjährige Preisträgerin hielt Prof. Dr. Wolfgang Wick (rechts), Geschäftsführender Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg und Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Neuroonkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum. Mehr lesen…

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Mobiler Überwachungsmonitor erhöht Sicherheit von herzkranken Kindern

26. November 2018

Starkes Engagement für Kinder mit angeborenem Herzfehler: Laura und Bastian Körbel aus Nussloch

Kinder mit angeborenen Herzfehlern, die im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg behandelt werden, können ab sofort noch sicherer von ihrer Station zu Untersuchungen und Eingriffen, zum Beispiel Herzkatheter oder Operation, transportiert werden. Möglich macht es ein mobiler Überwachungsmonitor, der permanent zentrale Gesundheitswerte anzeigt. Die Firma BoardingVillage GmbH aus Nussloch hat jetzt einen solchen Monitor im Wert von 5.000 Euro an das Universitätsklinikum Heidelberg gespendet.

Für Laura Körbel, Prokuristin der Firma, ist die Spende auch eine persönliche Herzensangelegenheit. „Unsere Tochter Aline war in der Heidelberger Herzchirurgie, damals gerade sechs Monate jung“, erzählt Laura Körbel. „Heute lacht sie wieder und balgt sich mit ihren beiden Brüdern.“ Auch ihr Ehemann setzt sich für herzkranke Kinder ein und arbeitet ehrenamtlich im Vorstand des Selbsthilfevereins „Herzkinder Unterland e.V.“ mit.

Professor Dr. Matthias Gorenflo, Ärztlicher Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie / Angeborene Herzfehler, dankte dem Ehepaar Körbel für die Unterstützung: „Mit dieser Spende wird konkret und unbürokratisch Hilfe zur Versorgung unserer Patienten mit angeborenem Herzfehler geleistet.“ Mehr lesen…

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EU-Gesundheitspreis für Initiative zur Tabakprävention

14. November 2018

Wer: Titus Brinker, derzeit in der Dermatologie- Facharztausbildung am Universitätsklinikum Heidelberg. Zusätzlich leitet er die Arbeitsgruppe „App Entwicklung“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Was: „EU-Gesundheitspreis“ der Europäischen Kommission, dotiert mit 15.000 Euro. Ausgezeichnet werden herausragende Initiativen, die die Tabakprävention und damit die öffentliche Gesundheit fördern. Unter hundert eingesandten Projekten aus ganz Europa erzielte Titus Brinker den 2. Platz.

Wofür: 2012 gründete Titus Brinker an der Universität Gießen das multinationale Netzwerk „Education Against Tobacco“ (EAT), das mittlerweile von über 3.500 freiwilligen Medizinstudenten und Ärzten von 82 medizinischen Fakultäten in 14 Ländern weltweit getragen wird. Die Organisation hat das Ziel, die schulische Tabakprävention zu fördern, die medizinische Ausbildung zu verbessern, sowie in den Dialog mit der Politik zu treten und erreicht mittlerweile über 45.000 Jugendliche pro Jahr. Mehr lesen…