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Intensivpflegerische Tätigkeiten bei Patienten mit Kunstherz

19. Februar 2018

Wer: Carina Schweitzer, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege, stellvertretende Leiterin der Gastroenterologischen Intensivstation, Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg

Was: 2. Platz beim Thieme Intensiv Pflegepreises 2018 / Die Preisträgerin wird ihre prämierte Facharbeit, die im Rahmen der Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege entstanden ist, im September 2018 auf dem Hauptstadtkongress in Berlin vorstellen

Wofür: Bei einer stark ausgeprägten Leistungsschwäche des Herzens (terminale Herzinsuffizienz) reicht die Pumpfunktion des Organs nicht mehr aus, den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Da immer weniger Spenderherzen für eine Organtransplantation zu Verfügung stehen, sind diese Menschen zunehmend auf mechanische Herzunterstützungssysteme angewiesen. Carina Schweitzer ging in ihrer Arbeit der Frage nach, welche Aufgaben das Pflegepersonal bei Patienten mit biventrikulärem Herzunterstützungssystem zu bewältigen hat. Dieses „Kunstherz“ kommt zum Einsatz, wenn beide Herzkammern mechanische Kreislaufunterstützung benötigen. Eines der zuverlässigsten Systeme und somit Mittel der Wahl ist das sogenannte „Berlin Heart“. Die Preisträgerin identifizierte drei große Hauptaufgabenbereiche: Mehr lesen…

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Onkologische Fachpflegekräfte bieten Patientenschulungen an

14. Februar 2018

Neues Angebot im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Wie lassen sich die Nebenwirkungen einer Chemotherapie vorbeugen bzw. lindern? Was versteht man unter Fatigue, dem Hand-Fuß-Syndrom und Polyneuropathie? Und welche Veränderungen gibt es bei Haut, Haaren und Finger- bzw. Fußnägeln? Krebspatienten haben – neben psychischen und sozialen Problemen – auch viele Fragen rund um ihre Therapie, eventuell auftretende Begleiterscheinungen und Möglichkeiten zur Bewältigung. Um diesem hohen Informationsbedarf gerecht zu werden, bieten onkologische Fachpflegekräfte aus den beiden Tageskliniken des NCT (siehe Foto) seit Februar ihren Patientinnen und Patienten Schulungen an. „Diese finden alle zwei Wochen jeweils zu verschiedenen Themen statt und werden sehr gut angenommen“, freuen sich die Initiatoren aus dem Pflegeteam des NCT. Diese sind allesamt Pflegefachkräfte mit Zusatzqualifikation im Bereich Onkologie, Palliativmedizin, naturheilkundlicher Pflege, Wund- und Stomapflege sowie langjähriger Berufserfahrung in der Versorgung schwerstkranker Menschen. Die Schulungen richten sich an Betroffene mit einer onkologischen Erkrankung vor, während oder nach einer Chemo- und/oder Strahlentherapie. Sie beinhalten auch evidenzbasierte komplementärmedizinische Pflege- und Beratungsmaßnahmen, wie z. B. die Anwendung von Wickeln, Kompressen, Aromapflege, rhythmische Einreibung oder Akupressur. Anmeldungen zu den Patientenschulungen per E-Mail unter: nct.patientenschulung@med.uni-heidelberg.de  Mehr lesen…

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Molekulare Schutzmechanismen in Herzmuskelzellen identifiziert

8. Februar 2018

Wer: Dr. Shirin Doroudgar, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Leiterin der Forschungsgruppe „Cardiac Proteostasis“ –

Was: Wissenschaftspreis der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), dotiert mit 10.000 Euro.

Wofür: Die Wissenschaftlerin erhielt den Preis für ihre Arbeiten zu Veränderungen in Herzmuskelzellen bei Herzmuskelschwäche. Als Nachwuchsgruppenleiterin im Exzellenzprogramm des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung identifizierte sie wichtige, molekulare Schutzmechanismen in Herzmuskelzellen. Ob und wie die Fehlfunktion dieser Mechanismen zu einer Störung der Proteinfaltung und damit zu der Entwicklung der Herzmuskelschwäche beiträgt, ist eine wichtige Fragestellung für die Herzkreislaufforschung. Mehr lesen…

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Das Polytrauma – Eine Herausforderung für das gesamte Versorgungsteam

19. Januar 2018

Wer: Tatjana Riffner, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege, Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie des Universitätsklinikums Heidelberg –

Was: Intensivpflegepreis 2017, überreicht auf den 31.Reutlinger Fortbildungstagen in Reutlingen, dotiert mit 50 Euro, gesponsert von B. Braun und der DGF

Wofür: Tatjana Riffner, Fachkrankenpflegerin auf der Intensivstation der Orthopädischen Klinik in Schlierbach, hat dem Thema Polytrauma die Abschlussarbeit ihrer Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege gewidmet. Ein Polytrauma ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem der Patient – meist als Folge eines schweren Unfalls – Verletzungen an mehreren Körperregionen oder Organsystemen aufweist. In ihrer Arbeit beschreibt Tatjana Riffner die Herausforderungen, die das interdisziplinäre Behandlungsteam bei diesem komplexen Krankheitsbild zu bewältigen hat. Die Autorin blickt auf die Versorgung außerhalb der Klinik, im Schockraum sowie auf der Intensivstation und sieht eine klare Kommunikation, Fachkompetenz sowie standardisierte Behandlungsabläufe als unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung an. Selbst im Rettungsdienst und der Feuerwehr tätig, weiß Tatjana Riffner, dass polytraumatisierte Patienten nur dann gut versorgt werden, wenn alle Glieder in der Kette reibungslos funktionieren. Dies beschreibt sie in ihrer Arbeit auf so herausragende Art und Weise, dass sie auf den 31. Reutlinger Fortbildungstagen mit dem 3. Preis des Intensivpflegepreises 2017 ausgezeichnet wurde. Abgerundet wird ihre Arbeit mit dem Titel „Das Polytrauma – Eine Herausforderung für das gesamte Versorgungsteam“ mit einem Handout für neue Mitarbeiter sowie konkreten Handlungsanweisungen.

 

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Dr. Philip Raake und seine rettende Idee

18. Januar 2018

TV-Hinweis: Abenteuer Diagnose am Dienstag, 23. Januar ab 20:15 Uhr in der Sendung „Visite“

Bis die Patientin mit Herzinfarkt-Beschwerden schließlich mit dem Notarzt in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg eintraf, hatte sie bereits eine längere „Arztodyssee“ hinter sich – allerdings wegen ganz anderen Symptomen: Die Patientin klagte über Müdigkeit, Fieber und Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Gewichtsverlust, vor allem aber über Asthma und Luftnot. PD Dr. Philip Raake, Oberarzt in der Kardiologie, hatte schließlich die rettende Idee. Mehrere Blut- und Gewebeproben brachten schließlich die Gewissheit. Dank eines einfachen Medikaments ist die Patientin heute symptomfrei und hat gute Chancen, wieder ganz gesund zu werden.

Welche Krankheit die Patientin hat, wie Dr. Raake die Diagnose stellte und welches Medikament schließlich Linderung brachte? Das erfahren Sie am Dienstag, 23. Januar ab 20:15 Uhr in der Sendung „Visite“ im Norddeutschen Rundfunk. Der Fall aus der Kardiologischen Universitätsklinik Heidelberg wird ab ca. 21 Uhr ausgestrahlt. Mehr lesen…

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Das Leuchten der Erde

9. Januar 2018

Die Klinikums-Mitarbeiterinnen Sibylle Wegner und Anja Heid stellen ihre Fotoaufnahmen noch bis zum 23. März im Foyer der Kopfklinik aus

Es sind faszinierende Momente, wenn sich die glühend heiße Lava auf Hawaii in leuchtendem Orange ihren Weg durch die schon erkaltete, pechschwarze Oberfläche bricht. Oder die Sonne die Felsen- und Wüstenwelt in Nevada, Utah und Arizona in einer schier unerschöpflichen Farbenvielfalt erstrahlen lässt. Diese und viele weitere beeindruckende Fotoaufnahmen von Sibylle Wegner (im Bild links) und Anja Heid werden derzeit in der Kopfklinik ausgestellt. Die Bilder hängen im Foyer der Klinik (Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg) und sind noch bis zum 23. März zu sehen. Beide arbeiten als Fotografinnen am Universitätsklinikum Heidelberg. Mehr lesen…

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Herzunterstützungssysteme – welche Aufgaben hat die Pflege?

3. Januar 2018

Wer: Anna Kräuter, Fachkrankenpflegerin für Anästhesie und Intensivpflege, Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg , Kardiologische Intensivstation –

Was: Intensivpflegepreis 2017 (2. Platz), überreicht auf den 31.Reutlinger Fortbildungstagen in Reutlingen, dotiert mit 150 Euro, gesponsert von B. Braun und der DGF

Wofür: Herzunterstützungssysteme stellen aufgrund des Mangels an Spenderherzen eine etablierte Alternative zur Herztransplantation bei der terminalen Herzinsuffizienz dar. Das am häufigsten implantierte System – das linksventrikuläre Assist Device (LVAD) – unterstützt die Funktion der linken Herzkammer. Das LVAD versorgt den Körper mit Sauerstoff und bietet den Patienten eine akzeptable Lebensqualität. Es kommt mittlerweile auch als Dauertherapie zum Einsatz – was dazu führt, dass medizinisches Personal nicht nur auf der kardiologischen Intensivstation vor die Herausforderung gestellt wird, Patienten mit einem solchen System zu betreuen. Anna Kräuter untersuchte in ihrer Abschlussarbeit „Brücke zu einem neuen Leben – Pflege von Patienten mit einem linksventrikulären Herzunterstützungssystem“ im Rahmen der Fachweiterbildung zur Anästhesie- und Intensivpflege, welche Aufgaben die Pflege bei der Betreuung solcher Patienten hat. Sie setzte sich mit den Grundprinzipien von Herzunterstützungssystemen auseinander und ging der Frage nach, wie mit einer fachkompetenten Intensivpflege der Genesungsprozess des Patienten positiv beeinflusst  werden kann. Mehr lesen…

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200 Wünsche kranker Kinder wurden erfüllt

22. Dezember 2017

Galeria Kaufhof übergibt Geschenke der Weihnachtsbaumaktion an Kinderklinik

Seit November stand der Weihnachtsbaum in der Kaufhof-Filiale in der Hauptstraße in Heidelberg. Dieser „besondere“ Weihnachtsbaum wurde mit Wunschzettelkarten bestückt, auf denen kranke Kinder, die in der Heidelberger Kinderklinik betreut wurden oder noch werden, ihre Wünsche notiert haben. Jeder Wunsch hat einen Wert von etwa 20 Euro. Insgesamt 200 Wünsche der Kinder, die teilweise Weihnachten in der Klinik verbringen müssen, wurden von Kunden und Mitarbeitern des Kaufhofs gesehen und erfüllt. Hoch im Kurs standen Kuscheltiere, Puppen und Gesellschaftsspiele, aber auch Mützen, Handschuhe und warme Kleidung. Wunderschön und liebevoll verpackt, wurden die Geschenke nun an die Kinderklinik übergeben! Vielen Dank für diese tolle Aktion! Mehr lesen…

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Starke Unterstützung aus der Region

21. Dezember 2017

Unternehmen und Vereine spenden für krebs- und chronisch kranke Kinder am Universitätsklinikum Heidelberg

5.000 Euro für die psychologische Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher

Foto: Volksbank Heidelberg

Prof. Georg Friedrich Hoffmann (Geschäftsführender Direktor Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin) und Dr. Bärbel Striegel (Initiative Courage, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin) freuen sich über 5.000 Euro, gespendet von der Heidelberger Volksbank. Das Geld kommt der zusätzlichen psychologischen Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen im Rahmen der häuslichen Palliativversorgung zugute. Das Team des Kinder-Palliativteams Rhein Neckar ermöglicht es, Kindern und Jugendlichen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen die letzte Lebenszeit im häuslichen Umfeld zu verbringen. Eine ambulante Versorgung wird von den Krankenkassen finanziert, berücksichtigt aber nur die medizinische und pflegerische Versorgung. Für die psychologische Mitbetreuung der Patienten und ihrer Familien sind keine Mittel vorgesehen. Die Spende der Heidelberger Volksbank wird genau für diesen Zweck verwendet.

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Bildergaleriendas gibt es nur onlineTopthemaZu Besuch

Zu Besuch in den „Katakomben“ des Klinikums

18. Dezember 2017

Abfallabsauganlage, Waschstraße für die Transport-Container oder drei eigene Brunnen – unter dem Klinikum existiert eine Welt für sich

Wussten Sie, dass die Automatische-Wagen-Transportanlage (AWT) täglich 2.400 Behälter transportiert? Oder dass das Klinikum unterhalb des Neuenheimer Feldes drei Brauchwasserbrunnen sein Eigen nennt? Und dass der Abfall aus der Medizinischen Klinik und der Kopfklinik mit Hilfe einer Sauganlage Richtung Versorgungszentrum Medizin zur Entsorgung befördert wird?

Hier, in den „Katakomben“ unterhalb des Klinikums auf der Ebene 98, verlaufen die technischen Versorgungsadern des Neuenheimer Feldes: Es gibt Leitungen und Rohre für Elektro, Kommunikation, Energie, Wärme, Kälte, Wasser, Abwasser, Luft und verschiedene Gase. Hinzu kommen Notstromdiesel, Druckluftkompressoren und Vakuumpumpen. Versorgt werden neben den Kliniken und Instituten des Universitätsklinikums auch Gebäude der Universität. Verantwortet wird der Bereich von Bernd Kirchberg, Leiter der Klinik-Technik-GmbH (KTG), und seinen Mitarbeitern – u. a. Schlosser, Sanitärfachleute, Heizungsmonteure, Energieanlagenelektroniker sowie MSR- und Klimatechniker. Mehr lesen…