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Hanse-Pflegepreis für Alexandra Mende

18. März 2017
Alexandra Mende

Wer: Alexandra Mende, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege, Station Kardio-Wach der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg –

Was: Hanse-Pflegepreis, überreicht auf dem 27. Symposium für Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen, dotiert mit 2.000 Euro, gestiftet von der B. Braun Melsungen AG.

Wofür: Warum wird jemand, der einen Beruf ergreift, um anderen zu helfen, plötzlich gewalttätig gegenüber seinen Patienten? Alexandra Mende, Fachkrankenpflegerin in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, hat dem Tabuthema „Gewalt in der Intensivpflege“ die Abschlussarbeit ihrer Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege gewidmet. Für die ausführliche Auseinandersetzung mit Ursachen und Prävention wurde sie auf dem 27. Symposium für Intensivpflege und Intensivmedizin mit dem Hanse-Pflegepreis ausgezeichnet. Mehr lesen…

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Welche Rolle spielt ein bestimmtes Enzym bei Herzschwäche?

17. März 2017

Dr. Elham Kayvanpour_Med3_23-bearbeitetWer: Dr. Elham Kayvanpour, Assistenzärztin der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg –

Was: Forschungspreis des Förderkreises der Dresdner Herz-Kreislauf-Tage, dotiert mit 10.000 Euro

Wofür: Dr. Elham Kayvanpour forscht in ihrem nun ausgezeichneten Projekt an einem Enzym, das an der  Neubildung von Proteinen in den Mitochondrien – den „Kraftwerken“ der Zelle – beteiligt ist. In einer früheren Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe von PD Dr. Benjamin Meder wird dieses Enzym mit dem Auftreten einer bestimmten Herzmuskelerkrankung – der dilatativen Kardiomyopathie (DCM) – in Verbindung gebracht. Auch wenn die genaue Rolle des Enzyms noch unklar ist, wird stark angenommen, dass eine Störung des Enzyms zu Erkrankungen in Organen führen kann, die besonders viele dieser Mitochondrien besitzen – also auch der Herzmuskulatur. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit können für die Aufklärung solcher Kardiomyopathien, die mit Fehlfunktionen der Mitochondrien in Verbindung gebracht werden, sehr bedeutend sein. Mehr lesen…

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Kindern die Angst vor der Narkose nehmen

14. März 2017

Interprof Gesundheitsversorgung AuszeichnungWer: Stefanie Maag, Absolventin des Bachelorstudiengangs Interprofessionelle Gesundheitsversorgung der Medizinischen Fakultät Heidelberg –

Was: Nachwuchspreis für herausragende Qualifikationsarbeiten in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften, vergeben beim Kongress „Forschungswelten – Innovationen in der Pflege(-forschung)“, dotiert mit 500 Euro. Stefanie Maag präsentierte ihre Arbeit im Rahmen des Kongresses vom 2. bis 3. März 2017 an der Universität Trier. Sie setzte sich gegen knapp 100 Bewerbungen durch.

Wofür: Stefanie Maag ging in ihrer Abschlussarbeit der Frage nach, welche nicht-medikamentösen Maßnahmen während der Inhalationsnarkose vor Operationen bei Kindern zur Angstreduktion beitragen können.  In Frage kommen z.B. präoperative Rollenspiele, frühes vertraut machen mit anästhesiologischen Gegenständen oder Ablenkungen mit Videospiele n. Solche Maßnahmen könnten in vielen Kliniken in die Routine integriert werden. Hiervon profitieren in erster Linie die Kinder, aber auch Eltern, medizinisches Personal und die Klinik selbst durch eine positive Außenwirkung. Die Ergebnisse sind klinisch relevant, haben einen nachgewiesenen Nutzen ohne Hinweise auf nachteilige Effekte, sind ökonomisch tragbar und meist gut umsetzbar.

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Ein Café für die Sammlung Prinzhorn – Mit Ihrer Hilfe schaffen wir es!

13. März 2017
2015-06-15_#036 Erweiterung der Sammlung Prinzhorn_┬® Christian Buck_1800px_1

Stimmen Sie bis zum 24. März 2017 – kostenlos und ohne jede Verpflichtung

Die Sammlung Prinzhorn ist ein Museum für Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen. Der weltweit einzigartige Fundus umfasst ca. 6.000 Zeichnungen, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen, Textilien und Texte, die Insassen psychiatrischer Anstalten zwischen 1840 und 1945 geschaffen haben. 2001 erhielt die Sammlung ein eigenes Museumsgebäude, einen umgebauten alten Hörsaal der Neurologie auf dem Gelände des alten Universitätsklinikums in Heidelberg.

Für die Erweiterung der Sammlung Prinzhorn soll jetzt zusammen mit der IBA Heidelberg und der Crowdfunding-Plattform SPONSORT ein erster Grundstein gelegt werden: das Museumscafé Prinzhorn. Damit diese Idee Wirklichkeit werden kann, ist Ihre Unterstützung erforderlich! Bitte helfen Sie und stimmen Sie bis zum 24. März 2017 für das Projekt – kostenlos und ohne jede Verpflichtung.   Mehr lesen…

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„Beim Operieren sprechen wir alle eine gemeinsame Sprache“

13. März 2017

Nachhaltiges Fortbildungskonzept: Weltweit einsehbare Lehrvideos zu urologischen Eingriffen

Hohenfellner_Markus_2Modernste Technik, nicht nur im OP: Etwa 500 Urologen aus aller Welt trafen sich im Februar zum Symposium „Semi-Live“ – „State-of-the-Art Surgical Procedures in Urologic Oncology, Reconstruction and Stones“ und erläuterten dort den Stand der urologischen Chirurgie mittels speziell zusammengestellter Operations-Videos. Parallel zum Symposium wurde die „Semi-Live-App“ freigeschaltet, über die Lehrvideos zu urologischen Eingriffen weltweit abrufbar sind. Klinikticker.de hat mit dem Initiator Prof. Dr. Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg, über das neue Lehrangebot gesprochen.

Klinikticker.de: Wie kam es zu der Idee, eine App zu entwickeln?

Prof. Dr. Markus Hohenfellner: Semi-Live ist das Fortbildungskonzept der Zukunft. Mithilfe von Videos können wir unser Wissen optimal diskutieren, denn beim Operieren sprechen wir alle eine gemeinsame Sprache. Damit Ärzte auch noch in Zukunft davon profitieren können, haben wir die „Semi-Live-App“ entwickelt. Mehr lesen…

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Wie verändert sich die Lebensqualität nach ästhetischer Nasen-Operation?

10. März 2017

Bulut_Cem_olcaycem137 (2)Wer: Dr. Olcay Cem Bulut, Klinik für Hals-Nasen und Ohrenheilkunde –

Was: Preisträger 2016 der Arbeitsgemeinschaft Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Kopf-Halschirurgie (APKO) der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, „APKO-Preis 2016“, dotiert mit 500 Euro

Wofür: Sind Patienten nach einer ästhetischen Nasenoperation „glücklicher und zufriedener“  als vor dem Eingriff? Dieser Frage widmete sich der Preisträger in seiner Forschungsarbeit und entwickelte ein Messinstrument, um Veränderungen der Lebensqualität nach ästhetischer Nasenoperation aufzeigen zu können. Der auch als funktionelle Septorhinoplastik bezeichnete Eingriff hat das Ziel, durch die gleichzeitige Korrektur von äußeren und inneren Nasenpathologien eine bessere Nasenfunktion zu gewährleisten. Neben den funktionellen Aspekten spielen auch ästhetische Faktoren eine große Rolle für die subjektive Ergebnisbewertung durch die Patienten. Bisher waren Lebensqualitätsmessungen nach Septorhinoplastiken mit validierten Messinstrumenten kaum durchgeführt worden. Das entwickelte Instrument „Functional Rhinoplasty Outcome Inventory-17“  (FROI-17) lieferte in einer Befragung signifikante verbesserte Ergebnisse nach der Operation und ist somit in der Lage, bei Septorhinoplastik-Patienten die krankheitsspezifische Lebensqualität zu messen. Der FROI-17 kann dazu beitragen, die funktionelle Beeinträchtigung der Patienten zu evaluieren und die Notwendigkeit des chirurgischen Eingriffs zu bewerten. Mehr lesen…

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Letzte Wünsche wagen

20. Februar 2017
Wünschewagen

Projektleiterin Tina Volz stellte den Wünschewagen an NCT und Klinikum vor

Der Wünschewagen erfüllt letzte Lebenswünsche schwerstkranker Menschen jeden Alters – ob die  Familienfeier in der Ferne, ein Sonnenuntergang am Meer oder das Konzert der Lieblingsband. Seit Herbst 2016 gibt es das für Fahrgäste und deren Angehörige kostenlose Angebot auch in Baden-Württemberg. Tina Volz, die das Projekt mit viel Herzblut und großem Engagement leitet, stellte jetzt den Wünschewagen am Universitätsklinikum Heidelberg und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Jürgen Walther, Leiter des NCT-Sozialdienstes, und seinen Kolleginnen und Kollegen aus NCT und Klinikum vor. Mehr lesen…

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Eine Rose der Hoffnung für krebskranke Kinder

3. Februar 2017

Floristen in der Rhein-Neckar Region starten Spendenaktion für Kinderkrebszentrum

Rose1 medDas Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg, kurz „KiTZ“, plant derzeit einen Neubau, der bald im Neuenheimer Feld die Baulücke zwischen NCT und Kinderklinik schließen wird. Dort sollen nicht nur die jungen Patienten nach neuesten Erkenntnissen behandelt werden, sondern auch hochmoderne Forschungsprojekte speziell zu kindlichen Krebserkrankungen stattfinden. Ziel der deutschlandweit einzigartigen Initiative von Universitätsklinikum Heidelberg und Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die medizinische Praxis zu übersetzen und damit die Heilungschancen von Kindern, die an Krebs erkrankt sind, zu verbessern. Patienten, denen keine Standardtherapie mehr zur Verfügung steht, gibt das „KiTZ“ damit neue Hoffnung. Mehr lesen…

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Entstehung und Therapie von Krampfadern auf der Spur

3. Februar 2017

Professor KorffWer: Professor Dr. Thomas Korff, Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg –

Was: Förderpreis der der Schweizer Gesellschaft für Phlebologie, dotiert mit 9.500 Euro

Wofür:  Am 2. Februar wurde Professor Dr. Thomas Korff vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie von der Schweizer Gesellschaft für Phlebologie auf der Jahrestagung in Pontresina mit ihrem Förderpreis ausgezeichnet. Das Preisgeld wird der Wissenschaftler nutzen, um seine Untersuchungen zur Entstehung und möglichen Therapie von Krampfadern fortzusetzen. Diese nicht nur kosmetisch, sondern auch gesundheitlich problematische Veränderung der Venen wird durch einen erhöhten Druck in diesen Gefäßen hervorgerufen. In ersten Experimenten konnte Prof. Korff zeigen, dass ein seit langem verwendeter schmerzlindernder und entzündungshemmender Wirkstoff diesen Umbauprozess hemmt. „Jetzt gilt es herauszufinden, welche mit der Entstehung von Krampfadern verbundenen zellulären und biochemischen Schritte der Wirkstoff beeinflusst“, so der Preisträger. Die dabei ablaufenden komplexen Vorgänge wird er sowohl an Organkulturen als auch mit einem von ihm entwickelten, für die Labortiere schonenden Versuchsansatz untersuchen. Seine Arbeiten könnten die Grundlage für medikamentöse Therapien zur Vorbeugung gegen die weit verbreitete Venenveränderung liefern. Mehr lesen…

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Erneute Auszeichnung für Hepatitis C-Forscher

2. Februar 2017

Portrait Bartenschlager I_201609130061845Wer: Professor Dr. Ralf Bartenschlager, Leiter der Abteilung für Molekulare Virologie am Zentrum für Infektiologie an Klinikum und Medizinischer Fakultät –

Was: Wissenschaftspreis der Hector Stiftung, dotiert mit 150.000 Euro

Wofür: Prof. Dr. Ralf Bartenschlager erhält den Preis für seine herausragenden Leistungen in der klinisch-medizinischen Grundlagenforschung. Dank seiner Arbeit ist Hepatitis C heute bei mehr als 95 Prozent der Patienten heilbar. Außerdem hat er mit seinem Team wichtige Beiträge zur Erforschung des Denguefiebers geleistet, der welthäufig häufigsten durch Stechmücken übertragenen Viruserkrankung.

1999 war es Bartenschlager erstmals gelungen, das Hepatitis-C-Virus im Labor zu vermehren. Da Viren Zellparasiten sind, die sich nur in lebenden Zellen vermehren, war dies für die Erforschung des Hepatitis-C-Virus von entscheidender Bedeutung. Nun konnte Bartenschlagers Team untersuchen, welche Faktoren bei der Vermehrung dieses Virus eine Rolle spielen und welche Substanzen dessen Vermehrungszyklus stoppen können. Damit war die Grundlage für die Entwicklung von Medikamenten gegen die chronische Hepatitis C geschaffen, die nach und nach die Leber zerstört und damit zur Leberzirrhose oder gar Leberkrebs führen kann. Aktuell beschäftigt sich Bartenschlager unter anderem mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Hepatitis C. Außerdem liefern seine Arbeiten neue Erkenntnisse über chronische Infektionen mit anderen Viren, zum Beispiel dem Hepatitis-B-Virus.