Starke Mitarbeiter

Wo letzte Wünsche wahr werden

6. September 2017

Dr. Cornelia Hoffmann, Leiterin des Geschäftsbereichs Materialwirtschaft, begleitet unheilbar erkrankte Menschen im Wünschewagen

Manche sterbenskranke Menschen wollen ein letztes Mal ans Meer oder noch einmal einen Sonnenuntergang in den Bergen erleben. Andere träumen von einem Konzert, einem Sportereignis oder einem letzten Spaziergang. Es gibt aber auch ungewöhnlichere Wünsche: einen Affen streicheln zum Beispiel oder einen Rundflug über der Heimatstadt. Dr. Cornelia Hoffmann, seit 2011 Leiterin des Geschäftsbereichs Materialwirtschaft am Universitätsklinikum, hilft als ehrenamtliches Mitglied im Team des „Wünschewagens“, solche Wünsche wahr werden zu lassen. Das Team organisiert die Tour innerhalb weniger Tage und bereitet so einem Fahrgast und seinen Angehörigen einen wichtigen Moment am Lebensende, der auch mit einem Foto festgehalten werden kann. Das bundesweite Projekt wurde vom Arbeiter Samariter-Bund (ASB) ins Leben gerufen und existiert mittlerweile in elf Bundesländern. Finanziert wird es hauptsächlich über Spenden.

Der Wünschewagen in Baden-Württemberg ist speziell ausgerüstet und in Mannheim stationiert. Das Krankentransportfahrzeug bietet sowohl eine angenehme Atmosphäre als auch eine bestmögliche medizinische Ausstattung. Die Fahrt ist für Patienten jeden Alters kostenfrei, egal, ob sie einen Event um die Ecke besuchen oder ans andere Ende des Landes gefahren werden möchten. Mehr lesen…

AusgezeichnetTopthema

Erster Platz für Rezeptqualität

6. September 2017

Aktionsbündnis Patientensicherheit zeichnet Klinikums-Projekt für zukunftsweisenden Ansatz aus

Ein schlecht lesbares oder falsch interpretiertes Rezept kann fatale Folgen haben: In einem Fall wurde zum Beispiel ein Herzglykosid (Novodigal®Tropfen) statt eines Schmerzmittels (Novalgin®Tropfen) handschriftlich verordnet – der Fehler konnte glücklicherweise durch die ungenaue Bezeichnung der Darreichungsform in der Apotheke noch korrigiert werden. Auch Zahlendreher, Formfehler (z.B. fünf statt der drei zulässigen Arzneimittel auf einem Kassenrezept) oder unkorrekte Bestandteile einer Rezeptur (Incidin statt Turixin® Nasensalbe) zeigen: Fehlerhafte Rezepte können schwerwiegende Folgen haben und massiv die Patientensicherheit gefährden. Doch soweit muss es nicht kommen. Ein am Klinikum entwickeltes Konzept stellt einen zukunftsweisenden Ansatz zur Verbesserung der Rezeptqualität dar. Für diese erfolgreiche Qualitätsinitiative wurde das Klinikum vom Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit ausgezeichnet. Mehr lesen…

JubilareTopthema

Wie war es eigentlich vor 25 Jahren…

6. September 2017

…als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Altklinikum in Bergheim?

Sarah Heuer ist eine von zahlreichen Jubilaren, die in den vergangenen Monaten ausgezeichnet wurden.

Können Sie sich noch an ihren ersten Arbeitstag erinnern?

Ursprünglich komme ich aus England und habe dort in einem kleinen Krankenhaus die Ausbildung gemacht und danach auf der Intensivstation gearbeitet. Am Uniklinikum war dann natürlich vieles anders.

Wie kamen Sie damals ans Klinikum?

Ich wollte gerne ins Ausland gehen und eine andere Sprache lernen. In Deutschland herrschte Pflegekräftemangel, es gab Annoncen in englischen Zeitungen und zum Teil sind sogar Pflegedienstleitungen nach England gekommen, um Personal zu suchen. Dort traf ich Frau Hütter und Frau Betke aus Heidelberg. Man konnte nach Deutschland kommen, ohne ein Wort Deutsch zu können. Zunächst bin ich in Düsseldorf gelandet, habe dort einen Sprachkurs gemacht und schon nach wenigen Wochen in einem Krankenhaus gearbeitet. Als mein Vater gestorben ist, bin ich nochmal nach England zurück. Aber danach wollte ich wieder nach Deutschland. Die Agentur, die die Stellen in Deutschland vermittelt hat, hatte z. B. München im Angebot. Aber ich wollte lieber in eine kleinere Stadt. Eine Freundin hatte mal in Heidelberg Urlaub gemacht und es gefiel ihr sehr. So habe ich einfach gefragt, ob ich nach Heidelberg gehen könnte. Und es hat geklappt. Eigentlich wollte ich nur ein Jahr hier in Deutschland bleiben – aber dann habe ich meinen Mann kennengelernt und so bin ich heute noch hier. Mehr lesen…

...forschen

Wie wird aus einer Entzündung Krebs?

6. September 2017

11 Millionen Euro: Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert neuen Sonderforschungsbereich zu Leberkrebs

Erneut waren Heidelberger Wissenschaftler – zusammen mit Kollegen aus Tübingen und Hannover – erfolgreich bei der Einwerbung eines Sonderforschungsbereichs (SFB): „Leberkrebs – neue mechanistische und therapeutische Konzepte in einem soliden Tumormodell“ lautet der Titel des neuen Transregio-SFB, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zunächst vier Jahre lang mit rund 11 Millionen Euro gefördert wird. Sprecher ist Professor Dr. Peter Schirmacher, Ärztlicher Direktor des Pathologischen Instituts. Er erhofft sich aus der bewährten Zusammenarbeit mit den langjährigen Forschungs- und nun SFB-Partnern der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Medizinischen Hochschule Hannover nicht nur neue Erkenntnisse für die Therapie des Leberkrebs selbst, sondern auch für andere Krebserkrankungen: „Viele allgemeine Krebsursachen sind besonders auch für die Entstehung von Leberkrebs relevant, wie beispielsweise chronische Virusinfektionen, starkes Übergewicht und Belastungen durch Alkohol und andere Giftstoffe. Wir können also aus Entstehung und Verlauf von Leberkrebs grundlegende Erkenntnisse für viele Krebserkrankungen gewinnen“, fasst er zusammen. Ein SFB/Transregio kann von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam beantragt werden, die etwa gleichgewichtig im Verbund vertreten sein sollen. Ziel ist es, innovative, aufwändige und langfristig konzipierte Forschungsvorhaben über die Grenzen von Fachdisziplinen und Institutionen hinaus zu fördern. Mehr lesen…

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Dank MRT: Zahnspange ohne Strahlenbelastung

6. September 2017

Muss bei Kindern und Jugendlichen die Zahnstellung korrigiert werden, lassen sich für die Behandlungsplanung anatomische Punkte im Kiefer mittels Magnetresonanz­tomographie ebenso exakt wie im Röntgenbild vermessen. Das zeigte eine Heidelberger Studie mit 20 Jugendlichen im Alter von 8 bis 26 Jahren. Das habe den Vorteil, dass man die jungen Patienten keiner Strahlenbelastung aussetze, betonen die Studienleiter Professor Dr. Martin Bendszus, Abteilung Neuroradiologie, und Professor Dr. Christopher J. Lux, Poliklinik für Kieferorthopädie. Die Kieferaufnahme dauert weniger als zehn Minuten, zudem ist eine 3D-Bildgebung möglich. Die Studie wurde von der Dietmar Hopp Stiftung mit 198.000 Euro unterstützt.

Radiopodcast: Kieferorthopädische Behandlungsplanung ohne Strahlenbelastung

das gibt es nur onlineTopthemaUnser Klinikum

„Auf einmal hing das Sauerkraut unter der Decke“

1. September 2017

Küchenchef Bernd Zöller nach 31 Jahren am Klinikum in Ruhestand verabschiedet

Würde man alle Tabletts, die in den vergangenen Jahren unter der Leitung von Bernd Zöller die Küche Richtung Patienten verlassen haben, aneinander reihen, käme man auf eine Strecke von 38.000 Kilometern – was knapp einer Erdumrundung entspricht. Am 31. August 2017 hieß es für den 67-Jährigen nun Abschied nehmen: Nach 31 Jahren als Küchenchef der Zentralküche des Klinikums im Versorgungszentrum Medizin wurde Bernd Zöller in den Ruhestand verabschiedet. Mehr lesen…

das gibt es nur onlineUnser Klinikum

Ein Experte für die Krankenhaus-Gastronomie

1. September 2017

Verpflegungsmanagement: Michael Wesp kommt für Udo Krause

Michael Wesp heißt der neue Leiter des Verpflegungsmanagements in der Klinik Service GmbH am Universitätsklinikum Heidelberg. Er folgt auf Udo Krause, der das Klinikum verlassen hat (s.u.). Für seine neue Aufgabe bringt Michael Wesp jede Menge Erfahrung mit: Der ausgebildete Koch und Patissier war lange in der Gastronomie tätig, verantwortete u. a. das Catering der Europäischen Zentralbank, wo er für das leibliche Wohl der internationalen Gäste und Mitarbeiter  in vier Restaurants verantwortlich war. Mehr lesen…

...pflegenAusgezeichnet

Am Ende waren alle Sieger

14. August 2017

Verleihung des 1. Heidelberger Pflegepreises am Universitätsklinikum Heidelberg

Am Ende eines kurzweiligen und interessanten Tages brandete im Hörsaal der Medizinischen Klinik lauter Beifall auf. Er galt den zwölf Pflegeteams des Universitätsklinikums Heidelberg, die sich mit ihren Projekten am 1. Heidelberger Pflegepreis beteiligt hatten. Aufgerufen zu dem Wettbewerb hatte Pflegedirektor Edgar Reisch, der sich nicht nur von der regen Beteiligung begeistert zeigte: „Die hohe fachliche Qualität der eingesandten Arbeiten zeugt von einer hohen Leistungsdichte und einer großen fachlichen Expertise unserer Pflegenden“, so der Pflegedirektor stolz.

Eingereicht werden sollten praxisrelevante Projekte, die nachweislich die Patientenversorgung verbessert haben. Beteiligt hatten sich zwölf Pflegeteams von verschiedenen Stationen und Ambulanzen des Universitätsklinikums Heidelberg. Die Jury – hochkarätig besetzt mit Edgar Reisch, Prof. Annette Grüters-Kieslich, Leitende Ärztliche Direktorin und Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin – tat sich mehr als schwer, die drei Siegerprojekte auszuwählen. Am Ende wurde der dritte Platz zweimal vergeben und auch alle anderen Teams gingen nicht leer aus, so dass sich alle Teilnehmer als Sieger fühlen durften. Die Prämierung der Preisträger fand im Rahmen der Nurse Summer School statt, die bereits zum zweiten Mal ausgetragen wurde.

„Der Pflegepreis ist eine tolle Bühne, um die Pflege professionell zu präsentieren und die Eigenständigkeit des Berufs zu fördern.“

Sebastian Götz, Gesundheits- und Krankenpfleger, Station Mayer-Gross

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das gibt es nur onlineJubilare

Wir gratulieren

2. August 2017

Jubilare der Monate Mai, Juni, Juli und August 2017

 

40-jähriges Jubiläum im August

Josef Fuchs, Desinfektion, Bettenzentrale Kopfklinik

Ulrike Hügel, Chemisch-technische Assistentin, Kinderheilkunde I

Marion Künstler, Laborantin, Zentrallabor

Magdalena Longo, Laborantin, Medizinische Klinik

25-jähriges Jubiläum im August

Antonina Laura Barbu, Gesundheits- und Kinderkrankenschwester, Kinderheilkunde IV

Prof. Dr. Andreas Deimling, Universitätsprofessor, Pathologisches Institut

Steffen Eichinger-Eichhorn, Stationsleitung, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Klinik für Allg. Psychiatrie

Maren Göring, Gesundheits- und Krankenschwester, OP-Kopfklinik

Ursula Herold, Versorgungsassistentin, Chirurgische Klinik

Nelli Kehl, Waschgehilfin, Wäscheversorgung

Prof. Dr. Michael Lanzer, Universitätsprofessor, Zentrum für Infektiologie

Pia Lorenz, Gesundheits- und Krankenschwester, Klinik für Allg. Psychiatrie

Annette Mackert, Regierungshauptsekretärin, Geschäftsbereich 1 – Personal

Dirk Lingslebe, Elektriker, Klinik Technik GmbH

Christiane Miesel-Gröschel, Medizinisch-technische Laborassistentin, Herzchirurgie

Marianne Pfeifer, Arztsekretärin, Institut für Immunologie

Tanja Rimmler, Regierungshauptsekretärin, Geschäftsbereich 1 – Personal

Ursula Sowa, Arztsekretärin, Neurochirurgische Klinik

Alexander Sumkin, Logistikassistent, Klinik-Apotheke

Marcela Tanase, Gesundheits- und Krankenschwester, Neurologische Klinik

Petra Treiber, Gesundheits- und Krankenschwester, Chirurgische Klinik

Michael Zimmermann, Koch, Speiseversorgung, Versorgungszentrum Medizin

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