20.07.2007

- Professor Eike Martin (rechts) übergab symbolisch das Steuerrad an seinen Nachfolger Professor Jörg Rüdiger Siewert.
„Willkommen im Land des Deutschen Meisters“
Professor Eike Martin übergab nach mehr als 14 Jahren das Steuerrad symbolisch an den neuen Leitenden Ärztlichen Direktor Professor Jörg Rüdiger Siewert
Eine Ära geht zu Ende: Nach mehr als 14 Jahren als Leitender Ärztlicher Direktor des Klinikums ist Professor Dr. Eike Martin am 11. Juli 2007 feierlich aus seinem Amt verabschiedet worden. Das Steuerrad überreichte Professor Martin, der weiterhin als Ärztlicher Direktor der Anästhesiologischen Klinik tätig sein wird, symbolisch an seinen Nachfolger, Professor Dr. Dr. h.c. Jörg Rüdiger Siewert. Der international renommierte Chirurg und Klinikchef wird als erster Leitender Ärztlicher Direktor des Klinikums das Amt hauptamtlich wahrnehmen. Professor Siewert hat 20 Jahre als Vorstandsvorsitzender das Klinikum rechts der Isar der TU München geführt, bevor er zum 1. Juli 2007 an die Spitze in Heidelberg getreten ist.
„Willkommen im Land des Deutschen Meisters“, begrüßte der baden-württembergische Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg den gebürtigen Berliner und Ex-Wahl-Bayern Siewert bei der Amtsübergabe im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums. Zahlreichen Gästen aus Politik, Gesundheitswesen, Universitäten und Kliniken sowie Vertretern der Presse wurde schnell klar: Der deutsche Meistertitel ist dem neuen „Trainer“ nicht genug. Klinikum und Fakultät sollen international an die Spitze. „Das Potenzial ist da“, lobte Siewert die wirtschaftlichen, strukturellen und personellen Rahmenbedingungen in Heidelberg.

- Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg dankte Professor Martin für seine hervorragende Arbeit.
„Sie haben sich um die gesamte Universitätsmedizin verdient gemacht“
„Unter der Leitung von Professor Martin wurde Heidelberg einer der bedeutendsten Standorte der Hochleistungsmedizin in Deutschland. Professor Siewert bringt alles mit, um diese Spitzenposition auszubauen“, sagte Professor Peter Frankenberg und dankte Professor Martin für seine geleistete Arbeit. Er habe sich um die gesamte Universitätsmedizin verdient gemacht. „Sie waren, wenn ich richtig rechne, 14,25 Jahre im Amt. Das entspricht 1,0106 Adenauern“, fuhr der Minister fort. Professor Martin solle es bei all dem – berechtigten – Lob des Festtages wie der erste Bundeskanzler halten, der nach langen Lobreden einmal sagte: „Heute hat die Gerechtigkeit einen guten Tag.“
Als Ära bezeichnete Ministerialdirigent Hans-Jürgen Müller-Arens, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Klinikums, die vergangenen 14 Jahre und nannte Meilensteine der Amtszeit Martin: Ob Gründung des Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), oder die zahlreichen Neubauten wie Medizinische Klinik, Kinderklinik, Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT), Otto-Meyerhof-Zentrum, ob überaus gelungene Umsetzung der Fallpauschal
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