Zentrale Einrichtungen

Diebstahl

Beobachten – handeln – aufklären

Diebstähle und Sachbeschädigung machen auch vor dem Klinikum nicht Halt

Anfang Februar 2007: Eine Frau, die ihre Mutter ins Klinikum gebracht hat, wird von jungen Leuten in ein Gespräch verwickelt. Eine Mitarbeiterin der Abteilung Sicherheit und Ordnung, die gerade von einem Begleitdienst zurückkehrt, beobachtet die Szene. Sie sieht, dass einer der Jugendlichen einen Rucksack ins Gebüsch wirft. Der Rucksack, so stellt sich heraus, gehört der Tochter der Patientin. Nur fehlen jetzt die Geldbörse und der Schlüsselbund. Dieser Trickdiebstahl, der schnell aufgeklärt wird, zeigt die Bedeutung des Sicherheitsdienstes. Von Januar bis März 2007 haben die Mitarbeiter fünf Straftaten aufgeklärt und die 15 externen Täter der Polizei übergeben.
„Diebstähle sind ein Schwerpunkt der Straftaten auf dem Klinikumsgelände“, sagt Jürgen König von der Abteilung Sicherheit und Ordnung. „Im Januar entdeckten Kollegen bei einem nächtlichen Streifengang zwei Männer, die  ein Fahrradschloss aufbrechen wollten. Auf Ansprache der Streife hin gaben sie schließlich zu, dass sie das Rad stehlen wollten.“

Neben Diebstählen gingen die Kollegen vom Sicherheitsdienst auch gegen Sachbeschädigunsdelikte und einen Einbruch in der alten Krehl-Klinik vor. Da die Täter oft im Schutz der Dunkelheit unterwegs sind, wurde Personal für nächtliche Streifen zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es die Möglichkeit für Klinikumsmitarbeiter, sich nachts zum Parkplatz oder zur Bushaltestelle begleiten zu lassen. „Diese Möglichkeit wird zunehmend genutzt“, weiß Jürgen König zu berichten. Sein Tipp: Im Klinikum Geld und Wertsachen sicher verwahren und vor allem:  Nicht zu viel Geld dabei haben.     GE

 

Sicherheitstipps

Fahrrad: Zwei Bügelschlösser verwenden – eins für jedes Rad; das Fahrrad an einem feststehenden Gegenstand anschließen

Geld: Geldbörse nicht in einer Handtasche, sondern am Körper tragen, keine Wertsachen in Außentaschen von Rucksäcken stecken, auf Ablenkungsmanöver in größeren Gruppen achten

Handy: Hotline des Mobilfunkanbieters, Kunden- und Telefonnummer sowie IMEI-Nummer getrennt vom Handy bei sich tragen und Handy gegebenenfalls sperren lassen

Bei Vandalismus nicht selbst eingreifen, sondern Beobachtungen umgehend  beim Sicherheitsdienst oder bei der Polizei melden

Notrufnummer des
Sicher­heitsdienstes: 6500

 

Qualitätsbericht des Klinikums im Internet

Im September 2007 zum zweiten Mal Veröffentlichungen aller Krankenhäuser

Der Gesetzgeber verpflichtet seit 2005 die Krankenhäuser in Deutschland, alle zwei Jahre einen Qualitätsbericht zu veröffentlichen. Im Jahr 2005 wurden die Berichte auf der Datengrundlage von 2004 erstellt. Der Bericht des Jahres 2007 stützt sich auf die Daten von 2006. Der Gesetzgeber beabsichtigt damit, Transparenz für die interessierte Öffentlichkeit herzustellen.

Die Berichte dienen als Informationsquelle für Versicherte, Patienten, Einweiser, Krankenkassen und andere. Sie informieren über Struktur- und Leistungsdaten, Fachabteilungen sowie Leistungsangebote des Klinikums bis hin zum Qualitätsmanagement. Die Berichte sollen für Patienten und Einweiser als Entscheidungshilfe dienen, da verschiedene Krankenhäuser miteinander verglichen werden können. Um den Vergleich durchführen zu können, hat der Gesetzgeber sowohl den inhaltlichen Aufbau als auch den Umfang des Berichts weitgehend vorgegeben. Gegenüber der ersten Fassung von 2005 wird es dieses Jahr inhaltliche Veränderungen geben. So werden beispielsweise medizinisch-pflegerische Leistungs­angebote systematischer aufgeführt.

Für das Universitätsklinikum Heidelberg wird wieder die Stabsstelle für Qualitätsmanagement/Medizincontrolling die Informationen zusammentragen und den Bericht erstellen. Die Fachabteilungen, die Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und das Medienzentrum sind maßgeblich an der Erstellung des Qualitätsberichts beteiligt. Den Bericht wird es sowohl im Internet als auch als gedruckte Version geben. Außerdem wird eine EDV-Version im Format XML erstellt, die den Krankenkassen diverse spezielle Suchfunktionen und Auswertungen ermöglicht.

Der erste Qualitätsbericht des Klinikums steht im Internet unter
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Qualitaetsbericht.1779.0.html



Susann Rusch
Stabsstelle für Qualitätsmanagement/ Medizincontrolling

 

 

 

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