das gibt es nur onlineUnser Klinikum

Krankenschwester Gabriele Schmid nach 41 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

15. September 2016
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Pflegedirektor Edgar Reisch und Pflegedienstleitung Gisela Müller würdigten Gabriele Schmid im Rahmen einer Feierstunde in der Chirurgischen Klinik

Zu einem Ereignis der ganz besonderen Art kam es am 13. September in der Chirurgischen Klinik und Klinik für Anaesthesiologie des Universitätsklinikums Heidelberg. Dort wurde Gabriele Schmid, Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege, nach 41 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Zuletzt leitete sie die interdisziplinäre Tagesklinik in der Chirurgie.

Gisela Müller, Pflegedienstleitung der Chirurgischen Klinik, würdigte die Leistung der 63-Jährigen im Rahmen einer Feierstunde in der Chirurgischen Klinik: „Gabriele Schmid hat mit viel Fachwissen, Einfühlungsvermögen und Geschick Leitungsaufgaben übernommen und bis zuletzt in Vollzeit gearbeitet. Das verdient absoluten Respekt und Anerkennung.“ Auch Pflegedirektor Edgar Reisch verabschiedete die scheidende Jubilarin: „Gabriele Schmid hat das Miteinander in der Klinik in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt. Mit ihr geht eine Kollegin mit großem Herz, viel Verständnis für die Menschen und großer Offenheit für Alle.“ Professor Dr. Markus W. Büchler, Zentrumssprecher der Chirurgischen Klinik, übermittelte der Jubilarin die besten Grüße aus dem Urlaub und dankte für ihr außerordentliches Engagement in den letzten Jahren. Mehr lesen…

TopthemaUnser Klinikum

Grippe – mehr als nur ein Schnupfen

14. September 2016
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Themenseite rund um die Infektion mit Influenzaviren

Winzig klein und für das bloße Auge unsichtbar kleben sie an Händen und Oberflächen, wirbeln durch die Luft, wenn wir niesen oder husten: Grippe-Viren. Gerade wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, sind sie in ihrem Element. Anders als die meisten Erkältungen ist die echte Grippe oder Influenza keineswegs harmlos. Was für völlig gesunde Menschen bereits eine schwere Krankheit mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen ist, kann für chronisch-kranke oder immungeschwächte Patienten zur ernsthaften Bedrohung werden.

Der einfachste Schutz vor einer Infektion mit Grippe-Viren stellt die Grippeschutzimpfung dar: Damit schützen Sie nicht nur sich, sondern auch Ihre Familie, Angehörige und Freunde vor dem gefährlichen Erreger.

>> Wir haben alle Fragen und Antworten rund um das Thema Grippe, Impfung und Wirkstoff auf einer großen Themenseite zusammengefasst

 

 

Ausgezeichnetdas gibt es nur online

Mehr Klarheit in der Therapie bei kombinierter Herz- und Niereninsuffizienz

30. August 2016

Ausgezeichnet_Hanna Fröhling_KardiologieWer? Dr. Hanna Fröhlich, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie –

Was? Wilhelm P. Winterstein-Preis 2016 der Deutschen Herzstiftung, dotiert mit 10.000 Euro.

Wofür? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Dosis der gegen Herzinsuffizienz eingesetzten Medikamentengruppen ACEHemmer und Sartane und der langfristigen Veränderung der Nierenfunktion? Diese Frage untersuchte die Preisträgerin mit ihrem Team bei 722 Patienten aus Herzinsuffizienzregistern der Universitäten Heidelberg und Hull (Großbritannien). Die Patienten litten alle unter chronischer Herzschwäche mit einer reduzierten Funktion der linken Herzkammer und einer begleitenden Niereninsuffizienz. Das Ergebnis: Weder die Gabe hoher ACEHemmer- oder Sartan-Dosen noch Dosisänderungen durch Erhöhung oder Senkung der Medikamentendosierung führten innerhalb von zwölf Monaten bei Patienten mit chronischer Herz- und Nierenschwäche zu nennenswerten Veränderungen der Nierenfunktion. Die Erkenntnisse der Studie sorgen für mehr Klarheit in der medikamentösen Therapie bei kombinierter Herz- und Nierenschwäche.

das gibt es nur onlineJubilareTopthema

Wir gratulieren

16. August 2016
Irmtraut Gürkan, Kufmännische Direktorin und Gabriele Oppenheimer, Vorsitzende des Personalrats, gemeinsam mit den Jubilaren aus den Monaten Mai, Juni und Juli, die an der Jubilarfeier am 8. August teilgenommen haben.

Jubilare im Juli, August und September 2016

40-jähriges Jubiläum im September 2016

Gabriele Schwäger, Verwaltungsangestellte, Geschäftsbereich 2 – Patientenverwaltung in der Orthopädie

Elfriede Pfeifer, Verwaltungsangestellte, Geschäftsbereich 2 – Patientenverwaltung in der Kinder-Frauen-und Hautklinik

25-jähriges Jubiläum im September 2016

Petra Böttger, Krankenschwester, Medizinische Klinik, Innere Medizin III

Dr. Volker Ehemann, Wiss. Angestellter, Institut für Pathologie

Karin Lange, Verwaltungsangestellte, Geschäftsbereich 2 – Patientenverwaltung in der Kinder-Frauen-und Hautklinik

Ines Ludwig, Study Nurse, Kopfklinik, Neurologische Klinik

Gabi Otero Scheibelhofer, Krankenschwester, Chirurgische Klinik

Annette Schwarzwälder, Hausgehilfin, Unterhaltsreinigung, Zentrum für Psychosoziale Medizin

Lieselotte Braun-Frank, Audiologieassistentin, Kopfklinik, HNO-Klinik

apl. Prof. Dr. Astrid Riehl-Emde, Akademische Oberrätin, Institut für Psychosoziale Prävention

Fatma Dogan, Hausgehilfin, Unterhaltsreinigung, Medizinische Klinik

Mechthild Samer, Biologisch-technische Assistentin, Institut für Pathologie

Margitta Wendt, MDK-Administration, Qualitätsmanagement/Medizincontrolling

Gisela Greisemann, Hausgehilfin, Bettenzentrale Kinder-Frauen-und Hautklinik

Anatoli, Kübler, Hausarbeiter, Institut für Infektiologie

Monika Wolf, Einkäuferin, Geschäftsbereich 3 Materialwirtschaft

Barbara Collins, Medizinisch-technische Laborassistentin, Kopfklinik, Neurologische Klinik Mehr lesen…

das gibt es nur onlineStarke Mitarbeiter

Eine Ambulanz für Flüchtlinge

12. Juli 2016
Starkes Engagement für die medizinische Versorgung der Asylsuchenden (v.l.n.r.): Medizinstudentin Katharina Wahedi, Dr. Johannes Pfeil, Iris Schelletter, und Dr. Thomas Lutz (alle Kinderheilkunde I).

Wie sich Ärzte des Klinikums und Medizinstudenten im Patrick Henry Village engagieren

Bildzeile (von links): Medizinstudentin Katharina Wahedi, Dr. Johannes Pfeil, Iris Schelletter, und Dr. Thomas Lutz (alle Kinderheilkunde I) an der Leitstelle der Flüchtlingsambulanz im Patrick Henry Village

Seit Februar werden die Menschen, die im Registrierungszentrum des Landes im Patrick Henry Village (PHV) in Heidelberg leben und medizinische Hilfe benötigen, vor Ort von Ärzten des Universitätsklinikums versorgt. Bis Anfang Juni behandelten die Mediziner – beteiligt sind die Bereiche Allgemeinmedizin, Frauen- und Kinderheilkunde, Tropenmedizin sowie Psychiatrie/Psychosomatik – in der eigens eingerichteten Ambulanz in der ehemaligen Dental Clinic des PHV 2.357 Patienten. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von Heidelberger Medizinstudenten, die überall dort anpacken, wo Hilfe notwendig ist und sich nicht zuletzt wegen wichtiger Dolmetscheraufgaben unentbehrlich gemacht haben.

Von Anfang an in das Projekt mit einbezogen waren die Kinderärzte Dr. Thomas Lutz und Dr. Johannes Pfeil, die auch die Idee zu der Flüchtlingsambulanz hatten. Die Mediziner der Kinderklinik/Kinderheilkunde I erinnern sich: „Als die Flüchtlingswelle im Sommer 2015 ihren Höhepunkt erreichte, hatten wir es in der Notfallambulanz der Kinderklinik täglich mit Patienten zu tun, die aus dem Patrick Henry Village mit einem großen logistischen Aufwand zu uns ins Klinikum gebracht wurden.“ Auch Anamnese und Untersuchung gestalteten sich aufgrund der Sprachbarriere schwierig. Mit ihrem Vorschlag, die medizinische Versorgung der Flüchtlinge direkt im PHV zu organisieren, rannten Dr. Lutz und Dr. Pfeil bei Professor Dr. Guido Adler, dem Leitenden Ärztlichen Direktor des Klinikums, offene Türen ein. Bis die Formalitäten mit allen Beteiligten geklärt waren und die ersten Patienten vor Ort behandelt werden konnten, dauerte es noch bis zum 8. Februar. Mehr lesen…

Bildergaleriendas gibt es nur onlineTopthemaZu Besuch

Zu Besuch im Zentrum für Psychosoziale Medizin

12. Juli 2016

Einzigartig auf der Welt ist das Museum Sammlung Prinzhorn, dessen Bestand über 14.000 Gemälde, Skulpturen, Textilien und Texte umfasst, die Insassen psychiatrischer Anstalten geschaffen haben. Der Fundus wurde von dem Kunsthistoriker und Psychiater Hans Prinzhorn (1886-1933) während seiner Zeit als Assistenzarzt  an der Psychiatrischen Klinik Heidelberg zusammengetragen und seit den 80er Jahren um neue Werke von Psychiatrie-Erfahrenen ergänzt. Genauso einzigartig wie die Sammlung Prinzhorn ist auch das Zentrum für Psychosoziale Medizin, das mit den Kliniken für Allgemeine Psychiatrie, Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie den beiden Instituten für Medizinische Psychologie und  Psychosoziale Prävention alle Einrichtungen des Universitätsklinikums Heidelberg im psychosozialen Bereich umfasst. Mehr lesen…

...pflegenTopthema

Angehörige – Mehr als nur die Besucher der Patienten

12. Juli 2016
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In der Medizinischen Klinik werden die Angehörigen bereits mit der Aufnahme der Patienten in den Behandlungsprozess einbezogen

Gemeinsam geht es besser: Auf den kardiologischen Intensivstationen in der Medizinischen Klinik werden die Angehörigen bereits mit der Aufnahme der Patienten eng in den Behandlungsprozess einbezogen. Das bringt für alle Beteiligten Vorteile und steigert die Qualität und die Sicherheit der Patientenversorgung. Das Konzept beruht auf einer berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit, an dem neben Pflegeteam und Ärzten auch Ethikberatung und Seelsorge beteiligt waren.

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Bildergaleriendas gibt es nur onlineStarke MitarbeiterTopthema

Über den Wolken

12. Juli 2016
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Krankenpfleger Maximilian Klaritsch erfüllt sich als „Flight Nurse“ einen Lebenstraum

Mit schwerkrankem Patienten im Fahrstuhl stecken zu bleiben, ist wahrscheinlich der Alptraum vieler Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger. Es ist eng, man ist auf sich allein gestellt und muss auf unbestimmte Zeit mit dem medizinischen Material auskommen, das man dabei hat. „Diese Situation haben wir im Rettungsflugzeug immer“, sagt Maximilian Klaritsch, Gesundheits- und Krankenpfleger auf der Intensivstation der Orthopädischen Klinik. Seit 2014 arbeitet der 26-Jährige nebenberuflich als Flight Nurse, als fliegender Rettungsassistent, für einen Anbieter internationaler Ambulanzflüge (FAI) in Nürnberg. Seine Arbeitszeit am Klinikum hat er auf 65 Prozent reduziert, so kann er an bis zu zehn Tagen im Monat seinem Traumjob nachgehen. „Die Stellen als Flight Nurse sind enorm beliebt, man braucht sehr gute Qualifikationen und noch mehr Glück, um einen festen Platz im Dienstplan zu ergattern. Ich bin stolz, dass ich es geschafft habe.“ Mehr lesen…

Arbeiten und LebenTopthema

Karriereplanung für Ärztinnen in der Universitätsmedizin

12. Juli 2016
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„Women’s Career“ – Neues Workshop- und Coaching-Angebot erfolgreich angelaufen

Führungskarriere in der Universitätsmedizin – ja oder nein? Was bedeutet „Karriere machen“ überhaupt? Passt sie zu meinem persönlichen Lebensentwurf? Und wie sieht es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des neuen Workshop- und Coaching-Angebots „Women’s Career“, an dem acht Ärztinnen aus unterschiedlichsten Bereichen des Klinikums teilnahmen.

Zielgruppe des Pilotprojekts waren Ärztinnen ab dem dritten Jahr der Facharztausbildung, die Interesse an einer Führungskarriere in der Universitätsmedizin haben. Sigrid Schader hatte das neue Angebot im Auftrag des Vorstands gemeinsam mit ihrem Team entwickelt. Die Leiterin der Stabsstelle Personalentwicklung im Geschäftsbereich 1 erklärt: „Mit unserem Angebot möchten wir Ärztinnen zur frühzeitigen Auseinandersetzung mit ihrer Karriere ermutigen. Wichtig ist, die eigenen beruflichen Ziele zu definieren und zu klären, welche Motivation dahinter steckt.“ Mehr lesen…

...lehrenTopthema

Wissen vermitteln leicht gemacht

12. Juli 2016
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Heidelberger Klinische Standards: Bundesweit einzigartige Nachschlagewerke und Lehrvideos für Medizinstudenten

Klinische Standards in der Medizin tragen zur Fehlerreduktion und einer verbesserten Patientenversorgung bei. In Heidelberg können Medizinstudenten bereits am Anfang ihres Studiums zur Prüfungsvorbereitung auf eine Sammlung standardisierter, fächerübergreifender Leitlinien für Untersuchungen und klinische Prozeduren zurückgreifen. Ein bundesweit einzigartiges Projekt stellt den angehenden Ärzten diese Handlungsanweisungen in Form von zwei Kitteltaschenbüchern zur Verfügung. Sie enthalten neben einem allgemeinen und einem fachspezifischen Teil umfassende Anleitungen, Checklisten, gängige Klassifizierungen sowie hilfreiche Tipps und Hinweise auf mögliche Stolpersteine. Auf Lehrvideos zu allen Kapiteln können die Studierenden mit einem im Buch enthaltenen Zugangscode online zugreifen. Mehr lesen…