Unser Klinikum

Letzte Wünsche wagen

20. Februar 2017
Wünschewagen

Projektleiterin Tina Volz stellte den Wünschewagen an NCT und Klinikum vor

Der Wünschewagen erfüllt letzte Lebenswünsche schwerstkranker Menschen jeden Alters – ob die  Familienfeier in der Ferne, ein Sonnenuntergang am Meer oder das Konzert der Lieblingsband. Seit Herbst 2016 gibt es das für Fahrgäste und deren Angehörige kostenlose Angebot auch in Baden-Württemberg. Tina Volz, die das Projekt mit viel Herzblut und großem Engagement leitet, stellte jetzt den Wünschewagen am Universitätsklinikum Heidelberg und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Jürgen Walther, Leiter des NCT-Sozialdienstes, und seinen Kolleginnen und Kollegen aus NCT und Klinikum vor. Mehr lesen…

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Eine Rose der Hoffnung für krebskranke Kinder

3. Februar 2017

Floristen in der Rhein-Neckar Region starten Spendenaktion für Kinderkrebszentrum

Rose1 medDas Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg, kurz „KiTZ“, plant derzeit einen Neubau, der bald im Neuenheimer Feld die Baulücke zwischen NCT und Kinderklinik schließen wird. Dort sollen nicht nur die jungen Patienten nach neuesten Erkenntnissen behandelt werden, sondern auch hochmoderne Forschungsprojekte speziell zu kindlichen Krebserkrankungen stattfinden. Ziel der deutschlandweit einzigartigen Initiative von Universitätsklinikum Heidelberg und Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die medizinische Praxis zu übersetzen und damit die Heilungschancen von Kindern, die an Krebs erkrankt sind, zu verbessern. Patienten, denen keine Standardtherapie mehr zur Verfügung steht, gibt das „KiTZ“ damit neue Hoffnung. Mehr lesen…

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Entstehung und Therapie von Krampfadern auf der Spur

3. Februar 2017

Professor KorffWer: Professor Dr. Thomas Korff, Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg –

Was: Förderpreis der der Schweizer Gesellschaft für Phlebologie, dotiert mit 9.500 Euro

Wofür:  Am 2. Februar wurde Professor Dr. Thomas Korff vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie von der Schweizer Gesellschaft für Phlebologie auf der Jahrestagung in Pontresina mit ihrem Förderpreis ausgezeichnet. Das Preisgeld wird der Wissenschaftler nutzen, um seine Untersuchungen zur Entstehung und möglichen Therapie von Krampfadern fortzusetzen. Diese nicht nur kosmetisch, sondern auch gesundheitlich problematische Veränderung der Venen wird durch einen erhöhten Druck in diesen Gefäßen hervorgerufen. In ersten Experimenten konnte Prof. Korff zeigen, dass ein seit langem verwendeter schmerzlindernder und entzündungshemmender Wirkstoff diesen Umbauprozess hemmt. „Jetzt gilt es herauszufinden, welche mit der Entstehung von Krampfadern verbundenen zellulären und biochemischen Schritte der Wirkstoff beeinflusst“, so der Preisträger. Die dabei ablaufenden komplexen Vorgänge wird er sowohl an Organkulturen als auch mit einem von ihm entwickelten, für die Labortiere schonenden Versuchsansatz untersuchen. Seine Arbeiten könnten die Grundlage für medikamentöse Therapien zur Vorbeugung gegen die weit verbreitete Venenveränderung liefern. Mehr lesen…

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Erneute Auszeichnung für Hepatitis C-Forscher

2. Februar 2017

Portrait Bartenschlager I_201609130061845Wer: Professor Dr. Ralf Bartenschlager, Leiter der Abteilung für Molekulare Virologie am Zentrum für Infektiologie an Klinikum und Medizinischer Fakultät –

Was: Wissenschaftspreis der Hector Stiftung, dotiert mit 150.000 Euro

Wofür: Prof. Dr. Ralf Bartenschlager erhält den Preis für seine herausragenden Leistungen in der klinisch-medizinischen Grundlagenforschung. Dank seiner Arbeit ist Hepatitis C heute bei mehr als 95 Prozent der Patienten heilbar. Außerdem hat er mit seinem Team wichtige Beiträge zur Erforschung des Denguefiebers geleistet, der welthäufig häufigsten durch Stechmücken übertragenen Viruserkrankung.

1999 war es Bartenschlager erstmals gelungen, das Hepatitis-C-Virus im Labor zu vermehren. Da Viren Zellparasiten sind, die sich nur in lebenden Zellen vermehren, war dies für die Erforschung des Hepatitis-C-Virus von entscheidender Bedeutung. Nun konnte Bartenschlagers Team untersuchen, welche Faktoren bei der Vermehrung dieses Virus eine Rolle spielen und welche Substanzen dessen Vermehrungszyklus stoppen können. Damit war die Grundlage für die Entwicklung von Medikamenten gegen die chronische Hepatitis C geschaffen, die nach und nach die Leber zerstört und damit zur Leberzirrhose oder gar Leberkrebs führen kann. Aktuell beschäftigt sich Bartenschlager unter anderem mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Hepatitis C. Außerdem liefern seine Arbeiten neue Erkenntnisse über chronische Infektionen mit anderen Viren, zum Beispiel dem Hepatitis-B-Virus.

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Chronische Gefäßentzündungen besser verstehen

2. Februar 2017

Staudacher_IngoWer: Dr. Ingo Staudacher, Assistenzarzt der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg –

Was: Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. für Nachwuchswissenschaftler. Die Fördersumme beträgt 49.000 Euro für den Zeitraum von einem Jahr

Wofür: Chronische Entzündungen in den Arterienwänden markieren den Beginn der weit verbreiteten Gefäßerkrankung Atherosklerose. Der Nachwuchswissenschaftler untersucht, welche molekularen Prozesse in Gefäßwand und herbeigelockten Immunzellen schließlich die Bildung der gefährlichen Ablagerungen in den Arterien verursachen. „Die Interaktion zwischen Immunzellen, die sich in der Gefäßwand sammeln, und der Gefäßwand selbst spielt vermutlich eine wesentliche Rolle bei der Chronifizierung der Gefäßerkrankung“, so Staudacher. „Ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkung könnte einen Ansatzpunkt für neue Therapien liefern.“

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Mit neuster Mikroskopietechnik den Tricks des Influenza A-Virus auf der Spur

2. Februar 2017

Dr Susann Kummer PortaitWer: Dr. Susann Kummer, Zentrum für Infektiologie –

Was: Anita- und Friedrich-Reutner Preis für Medizinische Forschung der Medizinischen Fakultät Heidelberg, dotiert mit 7.000 Euro

Wofür: Was spielt sich bei einer Infektion mit dem Influenza A-Virus in den befallenen Lungenzellen auf molekularer Ebene ab? Diese Fragestellung erforscht die Virologin Dr. Susann Kummer mithilfe moderner, hochauflösender Mikroskopietechnik. Für ihre wissenschaftliche Arbeit wurde sie mit dem Anita- und Friedrich-Reutner Preis für Medizinische Forschung der Medizinischen Fakultät Heidelberg ausgezeichnet. Influenza-Viren verursachen eine der häufigsten Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, die Grippe. Dabei löst der Subtyp A saisonale Grippe-Wellen aus. Mehr lesen…

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„Natürliche Waffen“ gegen Krebs

2. Februar 2017

Gnydia_Ausgezeichnet Dr GnydiaWer: Dr. Georg Gdynia, kommissarischer Sektionsleiter der Sektion „Molekulare Tumorpathologie“ am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg –

Was: Landesforschungspreis 2016 für angewandte Forschung, vergeben vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, dotiert mit 100.000 Euro

Wofür: Für die Therapie von Krebserkrankungen gibt es bislang kein Allheilmittel. So unterschiedlich die Diagnosen, so verschieden sind die Therapieformen, die im Einzelfall ratsam sind. Man spricht zunehmend von einer personalisierten Krebsmedizin, bei der eine effiziente, individuelle Immunantwort die wirkungsvollste Waffe im Kampf gegen maligne Tumore zu sein scheint. Dr. Georg Gdynia hat sich gemeinsam mit seinem interdisziplinären Forscherteam intensiv mit molekularer Tumorpathologie auseinandergesetzt, um solche Immunantworten zu finden. Und er setzt sich im Besonderen dafür ein, seine Forschung in konkrete, angewandte onkologische Konzepte zu überführen. Für diese herausragenden Leistungen, die die Therapie und Diagnose von Krebserkrankungen gleichermaßen revolutionieren könnten, erhielt er im Dezember 2016 den mit 100.000 Euro dotierten Landesforschungspreis für angewandte Forschung. Mehr lesen…

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Chefarztposten für Heidelberger Anästhesie- bzw. Neuroradiologie-Experten

5. Januar 2017
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Professor Hofer nach Kaiserslautern, Professor Pham nach Würzburg

Mit Professor Dr. Stefan Hofer (links, Klinik für Anästhesiologie) und Professor Dr. Mirko Pham (rechts, Abteilung für Neuroradiologie) haben in der jüngeren Vergangenheit zwei langjährige und verdiente Mediziner das Universitätsklinikum Heidelberg verlassen. Wir wünschen den Beiden für ihre neuen Chefarztposten in Kaiserslautern bzw. Würzburg alles Gute und viel Erfolg! Mehr lesen…

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Lila Damen engagieren sich sozial

19. Dezember 2016
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Spendenaktion für die Weihnachtsaktion der Rhein-Neckar-Zeitung bringt 1.400 Euro

Die Lila Damen am Universitätsklinikum Heidelberg haben nicht nur ein großes Herz für die Patientinnen und Patienten, sondern zeichnen sich auch sonst durch großes gesellschaftliches Engagement aus. Am Montag, 19. Dezember, überreichten die Lila Damen der Kopfklinik einen Scheck über 1.400 Euro an die Weihnachtsaktion der Rhein-Neckar-Zeitung. Die Zeitung unterstützt mit ihrer jährlichen Sammelaktion bedürftige, in Not geratene Mitbürger. Den Betrag von 1.400 Euro hatten die Lila Damen in den Wochen zuvor in den Ambulanzen der Kopfklinik gesammelt. Auch in den anderen Klinikgebäuden des Universitätsklinikums baten die Lila Damen um Geldspenden. Die Erlöse kommen der Notfallseelsorge im Rhein-Neckar-Kreis, der Bahnhofsmission Heidelberg, dem Obdachlosenverein e.V. und dem Haus des Lebens in Viernheim zu Gute. Mehr lesen…

das gibt es nur onlineTopthemaZu Besuch

Zu Besuch in der Technischen Orthopädie

16. Dezember 2016

Einzige universitäre Abteilung dieser Art in Deutschland

04_20150413_techortho_094In der Technischen Orthopädie, einer Abteilung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, werden jährlich über 5.000 Patienten betreut. Diese kommen zum großen Teil aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus anderen europäischen Ländern, Asien oder Afrika, um sich in Schlierbach behandeln zu lassen. Über 80 Mitarbeiter in sechs hochspezialisierten Fachbereichen machen die Technische Orthopädie zur größten technisch orthopädischen Abteilung an einer Universitätsklinik in Deutschland. Ein Versorgungsteam aus Ärzten, Technikern, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeitern kümmert sich um die Patienten. Die Abteilung arbeitet mit verschiedenen klinischen Bereichen eng zusammen und ist zudem in Ausbildung und Forschung aktiv. Das Besondere: Die orthopädietechnischen Hilfsmittel – von der einfachen Lagerungsschiene bis zur High-End-Prothese aus Karbon – werden in eigenen Werkstätten individuell für den Patienten angefertigt. Mehr lesen…