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Lernt doch was Ihr wollt – und wann Ihr wollt!

18. Dezember 2017

Seit August nutzen Pflegende zusätzlich eine E-Learning-Plattform zur Weiterbildung

„In meinem Arbeitsalltag bin ich häufig mit Notfallsituationen konfrontiert – daher finde ich es wichtig, immer up to date zu sein“, erzählt Nina Heilmann, Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Allgemeinen Ambulanz der Orthopädischen Klinik (siehe Foto). Wie bereits viele ihrer Kolleginnen und Kollegen nutzt sie das neue digitale Fortbildungsangebot Certified Nursing Education (CNE) des Thieme-Verlags, das Klinikum und Akademie für Gesundheitsberufe zum 1. August eingeführt haben. Auf der E-Learning-Plattform können sich Pflegende, aber auch Angehörige anderer Berufsgruppen am Klinikum, kostenlos einloggen, aus derzeit 180 Lehreinheiten die Themen auswählen, die ihnen wichtig oder interessant erscheinen, und Fortbildungspunkte sammeln. Das Spektrum reicht von verschiedenen Pflegeinterventionen, Kommunikation und Organisation über Recht und Hygiene bis hin zu Pflegewissenschaft und Berufspolitik. Nina Heilmann wählte bisher die Module „Notfall“ und „Arbeitsschutz“: „Sehr praktisch, um vorhandenes Wissen noch einmal aufzufrischen“, sagt sie. Mehr lesen…

Gewusst

Wie gefährlich ist Skifahren?

18. Dezember 2017

von Dr. Yannic Bangert, Stellvertretender Leiter des Bereichs Sportorthopädie und Sporttraumatologie

Die Skisaison ist für viele Skifahrer und Snowboarder die schönste Zeit des Jahres. Allerdings kommt es jedes Jahr zu zahlreichen Unfällen auf den Pisten. Viele dieser Verletzungen könnten durch das Tragen von Schutzausrüstung und durch angemessenes Verhalten verhindert werden.

Ist Skifahren also ein Hochrisikosport? Nein. Die Auswertungsstelle für Skiunfälle der ARAG Sportversicherung erfasst seit über 30 Jahren im Skisport Verletzungen deutscher Skifahrer. Ausgehend von ca. 4,2 Millionen aktiven Skifahrern verletzten sich in der Skisaison 2015/2016 lediglich 41.000 bis 42.000 so schwer, dass eine ärztliche Behandlung notwendig war. Dies ist zwar ein leichter Anstieg zur Vorsaison, aber im Vergleich zur Basissaison 1979/80 beträgt der Rückgang dennoch insgesamt fast 59 Prozentpunkte. Mehr lesen…

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Pflegelektüre aus dem Klinikum

18. Dezember 2017

Patiententransport, Visite und Kommunikation im Notfall – Pflegeexperten aus der Chirurgischen Klinik veröffentlichen im Springer Verlag

Pflegende an unserem Klinikum wachsen jeden Tag über sich hinaus – in ihrem Job, aber auch in ihrer Freizeit. Uwe Hecker, Eric Rohr, Alexander Forster und Julia Stemmler dürfen sich neuerdings sogar Buchautor/-in nennen. So lassen sie andere an ihrem Wissen teilhaben und tragen zur Professionalisierung der Pflege bei. Der KlinikTicker stellt die Bücher vor. Mehr lesen…

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Feuer und Flamme für Menschen

18. Dezember 2017

Fachkrankenpfleger Eric Rohr macht privat Karriere bei der Freiwilligen Feuerwehr Heidelberg

Kommt es in Heidelberg zu einem Notfall, kann es gut sein, dass man auf Eric Rohr trifft. Er ist hauptberuflich als Fachkrankenpfleger für Anaesthesie und Intensivmedizin auf der Station 13, der Interdisziplinären Operativen Intensivstation IOPIS der Chirurgischen Klinik, tätig. In seiner Freizeit ist der Oberbrandmeister als Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ziegelhausen und Stellvertretender Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Heidelberg im Einsatz. Zwei intensive Engagements, die Eric Rohr mit viel Begeisterung und Einsatz unter einen Hut bringt.

Schon als Jugendlicher trat er in seinem saarländischen Heimatort in die Freiwillige Feuerwehr ein. Als der ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger 2010 ans Universitätsklinikum kam, war für ihn klar, dass er auch an seinem neuen Wohnort Ziegelhausen wieder in der Feuerwehr aktiv sein würde: „Ich kannte ja niemanden, konnte mir so rasch einen Freundeskreis aufbauen.“ Schnell machte er Karriere, übernahm aufgrund seiner Führungsausbildung bereits 2012 das Amt des Abteilungskommandanten. 2015 ermutigten ihn seine Kameraden, auch für die Wahl zum Stellvertretenden Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Heidelberg zu kandidieren. „Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht“, erinnert er sich. „Doch dann war mir klar: ich kann das zeitlich leisten und war bereit, auch diese Verantwortung zu tragen.“ Eric Rohr wurde mit großer Mehrheit gewählt. Beide Funktionen kann er gut in seinen beruflichen Alltag integrieren. „Die Zeit bei der Feuerwehr kann ich mir relativ frei einteilen. Mal arbeite ich fünf Tage pro Woche, mal ist es nur eine Stunde.“ Mehr lesen…

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Weltweit nur 450 Kinder betroffen

18. Dezember 2017

Elternverein unterstützt Forschung an der seltenen Stoffwechsel-Erkrankung SSADH

Wissenschaftler des Dietmar Hopp Stoffwechselzentrums am Universitätsklinikum Heidelberg freuen sich über eine Spende von 2.000 Euro, die der Elternverein „SSADH Defizit e.V.“ überreicht hat. Dieser hat es sich zum Ziel gemacht, die Forschung auf dem Gebiet der seltenen Stoffwechsel-Erkrankung „Succinat-Semi-Aldehyd-Dehydrogenase –Mangel“ (kurz SSADH) zu unterstützen. Dr. Claudio Cinquemani vom Verein „SSADH Defizit“ übergab den symbolischen Scheck an Prof. Dr. Thomas Opladen und PD Dr. Birgit Assmann von der Neurotransmitterarbeitsgruppe des Dietmar Hopp Stoffwechselzentrums am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin.

Weltweit gibt es nur rund 450 Kinder, die mit der angeborenen Stoffwechsel-Erkrankung „Succinat-Semi-Aldehyd-Dehydrogenase –Mangel“ (SSADH) geboren werden. Bei den Betroffenen kommt es aufgrund einer Störung des GABA-Stoffwechsels im Körper zu einer Ansammlung des gleichnamigen Neurotransmitters. Die Patienten leiden unter anderem an einer Entwicklungsverzögerung, Störung der Grob- und Feinmotorik, Hypotonie, geistiger Behinderung und oftmals an Epilepsie. Mehr lesen…

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Delegation aus Wuhan/China zu Gast in Heidelberg

5. Dezember 2017

Arzt-Patient-Kommunikation: Wie können „Schauspiel-Patienten“ in das Medizinstudium integriert werden?

Worauf kommt es an, wenn man einen schwer kranken Patienten aufklären muss? Die Gesprächsführung in solchen Fällen lernen angehende Ärzte in Heidelberg bereits in ihrem Medizinstudium. Zum Einsatz kommen dabei auch „Schauspiel-Patienten“, die für eine möglichst reale Arzt-Patient-Kommunikation sorgen. Was im Rahmen von HeiCuMed – dem Heidelberger Curriculum Medicinale – bereits seit 2001 gelehrt wird, befindet sich in China noch in den Anfängen. Mediziner des Tongji Medical College of Hust, der medizinischen Partnerfakultät aus Wuhan, informierten sich nun bei ihren Kollegen aus Heidelberg, wie man „Schauspiel-Patienten“ in das Medizinstudium integrieren kann. Der einwöchige Workshop wurde von Privatdozent Dr. Jobst-Hendrik Schultz, Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik am Universitätsklinikum Heidelberg, und seiner Arbeitsgruppe veranstaltet. Mehr lesen…

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Vom Baby lernen

29. November 2017

Was die Entwicklung eines Kindes bedeutet, in welchen kleinen und manchmal auch großen Schritten ein Neugeborenes zum Kleinkind wird, können Heidelberger Medizinstudenten seit mittlerweile zehn Jahren im Rahmen des Lehrprojekts „Pädiatrisches Patenschaftsprojekt Prävention“ (PäPP) erfahren. Als Paten begleiten sie „ihre“ Kinder und deren Eltern zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt und besuchen die Familien mehrmals zuhause. Bisher nahmen je 160 Studenten und Familien und jährlich sechs bis acht niedergelassene Kinderärzte aus dem Rhein-Neckar-Raum am PäPP teil. Die SWR-Journalistin Monika Regelin hat die Studentin Jana Ullmer und ihr „Patenbaby“ Matti begleitet.

>> Zur Sendung in der SWR-Landesschau Baden-Württemberg

 

 

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Premiere für Baden-Württemberg und das Klinikum

28. November 2017

Katastrophenschutz- und Evakuierungsübung mit über 280 Klinikums-Mitarbeitern

Eine Katastrophenschutzübung in diesem Ausmaß hatte es in Baden-Württemberg bisher noch nicht gegeben: Mitte November übten in Heidelberg über 400 Teilnehmer aus neun verschiedenen Organisationen und etwa 70 Patientendarsteller für den Ernstfall. Alleine 240 der Teilnehmer waren Mitarbeiter des Universitätsklinikums – und zwar quer durch alle Berufsgruppen und Hierarchieebenen hinweg. Das Besondere: Die Übung fand an vier verschiedenen Orten – auf dem Neckar, der Neckarwiese sowie in der Chirurgischen Klinik und der Kopfklinik – statt und beinhaltete eine aufwändige und schwierige Rettung der Verletzten von einem Schiff. Für das Klinikum bedeutete insbesondere die Erprobung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) absolutes Neuland. Bei einer zeitgleich stattfindenden Übung in der Kopfklinik mussten 26 Personen von einer Station evakuiert werden. Hier waren 40 Mitarbeiter des Klinikums involviert. Mehr lesen…

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Krebs mathematisch erfassen

28. November 2017

Wie kann Mathematik der Medizin helfen, den Verlauf einer Krebserkrankung – in diesem Fall des Multiplen Myeloms – vorherzusagen? Dr. Marcel Mohr, der im Labor für Myelomforschung in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie arbeitet, ist dieser Frage nachgegangen. Für seinen Beitrag „Berechenbarer Krebs“ erhielt der Mathematiker den Klartext-Preis für Wissenschaftskommunikation, vergeben von der Klaus Tschira Stiftung.

Zum Klartext-Preis: „Was hast Du da eigentlich gemacht in Deiner Doktorarbeit?“  Um die Antwort auf genau diese Frage geht es bei KlarText, dem Preis für Wissenschaftskommunikation der Klaus Tschira Stiftung. Die Stiftung sucht junge Wissenschaftler, die eine sehr gute Doktorarbeit geschrieben und  die Lust haben, einem nicht-wissenschaftlichen Publikum zu erklären, was sie da eigentlich gemacht haben – und zwar in Form eines allgemein verständlichen Artikels.

Video: Klaus Tschira Stiftung

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Mathematische Modelle berechnen, wie schnell bösartige Zellen wachsen

28. November 2017

Wer: Dr. Marcel Mohr, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, Labor für Myelomforschung –

Was: Klartext, Preis für Wissenschaftskommunikation, vergeben von der Klaus Tschira Stiftung

Wofür: Wie eine Krebserkrankung verläuft, ist nur selten vorhersehbar. Viele verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle. In seinem Beitrag „Berechenbarer Krebs“ erklärt Marcel Mohr, wie die Mathematik dazu beitragen kann, die Dynamik der Krankheit besser zu verstehen. Er zeigt, dass mithilfe von mathematischen Modellen berechnet werden kann, wie schnell bösartige Zellen wachsen. Dies ermöglicht Medizinern und ihren Patienten Rückschlüsse darauf, wie schnell sich der Krebs ausbreitet und wann wahrscheinlich mit Beschwerden zu rechnen ist. Mehr lesen…