...pflegenUnser Klinikum

Du wirst wachsen

6. September 2017

Helfen Sie mit! Machen Sie unsere Kampagne sichtbar!

Flyer verteilen, Aufkleber auf den PKW kleben, an Sport-Events teilnehmen, Facebook-Fan werden: Es gibt viele Möglichkeiten, die Personal-Kampagne für die Pflege zu unterstützen.

„Du wirst wachsen. Vielfalt Pflege. Seit 1561.“ – so lautet das Motto der Personal-Kampagne, die das Klinikum Anfang des Jahres ins Leben gerufen hat. Die zentrale Botschaft: Pflegende am Klinikum profitieren vom vielfältigen Aufgabenspektrum der universitären Spitzenmedizin, können sich fachlich und persönlich weiterentwickeln. In dieser Ausgabe präsentiert der KlinikTicker einen Überblick über die bisherigen Aktionen. Erfahren Sie auch, wie Sie persönlich helfen können, die Kampagne zu einem Erfolg werden zu lassen! Nur mit der Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die Kampagne wachsen! Mehr lesen…

Lieblingsort

Tolle Lage inmitten von Natur und Wäldern

6. September 2017

Mitarbeiter und ihre Lieblingsorte: Robin Krüger, Gesundheits- und Krankenpfleger, vor der Orthopädischen Klinik

Warum haben Sie sich ausgerechnet hier fotografieren lassen?

Der Hof vor der Orthopädischen Klinik „umrahmt“ sozusagen meine Dienste als Krankenpfleger auf der Intensivstation. Wenn ich vor Arbeitsbeginn über den Platz laufe, fällt mir jedes Mal die tolle Lage der Orthopädie inmitten von Natur und Wäldern auf. Und nach Dienstschluss begegnet man dort anderen Kollegen, deren Dienst ebenfalls zu Ende ist, oder die gerade erst zur Arbeit kommen. Da bleibt immer Zeit für einen kleinen Plausch. Mehr lesen…

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Tatsächliche Pflegeleistung bestimmt Personaleinsatz

6. September 2017

20 Jahre INPULS: Ingo Eck und seine Heidelberger Erfolgsgeschichte

Wie lassen sich erbrachte Pflegeleistungen detailliert und fallbezogen dokumentieren und für den tatsächlichen Personalbedarf nutzen? Was bisher für den (normal-)stationären und ambulanten Bereich noch nicht annährend gelungen ist, existiert durch das Heidelberger Leistungserfassungssystem INPULS bereits seit 20 Jahren für die Intensivstation. Die ermittelten Daten liefern seit 1997 exakte Informationen über Arbeitsbelastung und Personalbedarf einer Station und bilden eine fundierte Basis zur leistungsgerechten Abrechnung gegenüber den Kostenträgern.

Das Erfinder-Team von INPULS sind Ingo Eck und Christine Faschingbauer,  heute Pflegedienstleitung im Kreiskrankenhaus Bergstraße. Ingo Eck kam 1997 im Rahmen des I-Kurses auf die Intensivstation der Neurochirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg. Dort wurde gerade über ein standardisiertes, systematisches und gut in den Stationsalltag zu integrierendes Leistungserfassungssystem diskutiert. Im Rahmen seiner Facharbeit entwickelte Eck eine passende EDV-Lösung, aus der mittlerweile eine nationale Erfolgsgeschichte geworden ist (siehe Top-Facts unten). Mehr lesen…

Bildergaleriendas gibt es nur onlineTopthemaZu Besuch

Zu Besuch im Tuberkulose-Museum der Thoraxklinik in Heidelberg-Rohrbach

6. September 2017

Facettenreicher Einblick in eine vergessene Krankheitswelt

Der holländische Maler Rembrandt verlor große Teile seiner Familie, darunter Ehefrau und mehrere Kinder, an die heimtückische Krankheit. Die Schriftsteller Friedrich Schiller und George Orwell, der Komponist Frédéric Chopin, der Philosoph Albert Camus oder auch Franz Kafka litten Zeit ihres Lebens ebenfalls an der Seuche, deren auslösendes Bakterium – das Mycobacterium tuberculosis – 1882 von Robert Koch erstmals beschrieben wurde. In der Kunst fand sich die auch als Schwindsucht, Weiße Pest oder Weißer Tod bezeichnete Infektionskrankheit ebenfalls wieder: Ob in den Malereien der Renaissance und später der Romantik, den berühmten Opern La Traviata, Hoffmanns Erzählungen und La Boheme oder im Roman Zauberberg von Thomas Mann – die todbringende Tuberkulose war allgegenwärtig, avancierte trotz aller Schrecken zur Modekrankheit in Literatur und Gesellschaft und wurde wie so vieles romantisiert.

Das Tuberkulose-Museum der Thoraxklinik bildet das Thema weniger verklärt und romantisch, aber sehr facettenreich ab: Im Mittelpunkt der fünf Räume im Rohrbacher Schlösschen stehen Entstehung, Verbreitung und Bekämpfung der Krankheit in Vergangenheit und Gegenwart. Nachbildungen menschlicher und tierischer Organe zeigen unterschiedliche Formen der Tuberkulose, die neben der Lunge auch andere Organe oder das Skelett befallen kann. Verschiedene chirurgische Instrumente sowie medizinische Geräte stellen therapeutische Ansätze vor, die zum Einsatz kamen, bevor die Krankheit in weiten Teilen der Welt durch den gezielten Einsatz von Antibiotika ihren Schrecken verlor: So versuchte man z. B. mit einem Apparat zur Pneumothoraxtherapie einen künstlich hervorgerufenen Lungenkollaps zu erzeugen – in der Hoffnung, dass dadurch Löcher im Gewebe zuwachsen. Neben einem Originalmikroskop von Robert Koch sind auch Röntgenbilder zu sehen, mit deren Hilfe die Diagnose der Tuberkulose erst ermöglicht wurde. Mehr lesen…

TopthemaUnser Klinikum

„Nicht ausruhen, sondern anpacken“

6. September 2017

Professorin Dr. Grüters-Kieslich, neue Leitende Ärztliche Direktorin des Klinikums, im Interview

Kliniken und Forschungsinstitute vernetzen, Kooperationen ausbauen, Digitalisierung vorantreiben, aber auch Mitarbeiter fördern und eine Kultur der Wertschätzung, Achtsamkeit und Empathie stärken: Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich (62), seit knapp drei Monaten neue Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg, hat viel vor in ihrer Amtszeit. Trotzdem nahm sie sich die Zeit für ein KlinikTicker-Interview. Mehr lesen…

Unser Klinikum

Ein großes Dankeschön der Dietmar Hopp Stiftung

6. September 2017

Erweiterung der Kinderklinik bündelt alle Disziplinen an einem Ort

Alle Patienten kommen durch eine Tür – dieses Ziel wird Anfang 2018 am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin erreicht. Dann zieht die Kinderchirurgie, die sich noch in der Chirurgischen Klinik befindet, in die Kinderklinik um. Die Kinderneurochirurgen können spezielle Eingriffe auch im Zentral-OP der Kinder-, Frauen- und Hautklinik operieren, der entsprechend aufgerüstet wird. Zudem werden auch die Kapazitäten der Kinderkardiologie erweitert.

Möglich wird dies durch eine großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 12 Millionen Euro, mit der die Kinderklinik erweitert wird. Prof. Dr. Georg F. Hoffmann war die Freude bei einem Besichtigungstermin des Rohbaus deutlich anzusehen. „Dank der Dietmar Hopp Stiftung können wir zukünftig allen Kindern und ihren Familien eine Medizin der kurzen Wege anbieten“, so der Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Mehr lesen…

Gewusst

Richtig verhalten bei Facebook & Co.

6. September 2017

von Charlotte Kuhn, Assessorin, Geschäftsbereich 4, Recht- und Drittmittelabteilung, Schwerpunkt Arbeitsrecht

Facebook und Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es wird gepostet, geliked, geteilt und kommentiert: Ob Tagesereignisse aus Politik, Sport und Kultur oder Bilder von der privaten Feier, vom feuchtfröhlichen Clubbesuch oder vom letzten Urlaub – es gibt kein Thema mehr, welches nicht Eingang in die sozialen Medien findet. Kurzum: die Kommunikation in sozialen Netzwerken spielt eine immer größere Rolle – und zwar für jeden Einzelnen wie auch für Unternehmen.

Allerdings bergen die sozialen Netzwerke auch Gefahren und Fallstricke. Häufig vermischen sich hier private und Unternehmensinteressen. Nicht selten werden Mitarbeiter, obwohl sie sich privat äußern, als Repräsentanten des Unternehmens, für das sie arbeiten, wahrgenommen; insbesondere wenn sie in ihrem Profil ihren Arbeitgeber namentlich benannt haben. Eine private Äußerung kann dann schnell auch als offizielle Unternehmensposition missverstanden werden.

Immer mehr Mitarbeiter vernetzen sich nicht nur mit privaten Bekannten und Freunden, sondern auch mit Kollegen oder Repräsentanten von Geschäftspartnern ihres Arbeitgebers. So kann aus einem privaten Account schnell ein Kommunikationskanal des Unternehmens werden – ungeachtet dessen, ob dies vom Unternehmen gewollt und veranlasst wird. Mehr lesen…

...lehrenBildergalerienTopthema

„Begeistert, was die alles können“

6. September 2017

Auf der neuen Lehrstation HIPSTA in der Chirurgie versorgen Studierende im praktischen Jahr und Pflegeschüler gemeinsam Patienten

Das Beste an HIPSTA, der neuen „Heidelberger Interprofessionellen Ausbildungs-Station“ in der Chirurgischen Klinik, ist für Benedikt van Vugt ganz klar das selbstständige Arbeiten. Der angehende Gesundheits- und Krankenpfleger freut sich: „Hier betreuen wir Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung, treffen im Team selbst Entscheidungen. Die Chance hat man während der Ausbildung sonst nicht.“ Dem kann seine Teamkollegin Anna Badenhop, Medizinstudentin im Praktischen Jahr (PJ), nur beipflichten: „Man bekommt einen sehr guten Einblick in den Stationsalltag, führt selbst Visiten durch, ordnet Untersuchungen an, beschäftigt sich mit der Medikation. Das ist einzigartig – bei anderen Praxiseinsätzen assistiert man eher oder übernimmt einfache Aufgaben wie Blutabnehmen.“

Deutschlandweit einzigartig ist dieses Lehrkonzept tatsächlich, denn auf HIPSTA – ein gemeinsames Projekt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, der Akademie für Gesundheitsberufe und der Medizinischen Fakultät – liegt die Versorgung der frisch operierten Patienten in der Hand von PJ-lern und Schülerinnen und Schülern der Gesundheits- und Krankenpflege im dritten Ausbildungsjahr. Betreut werden sie von Lehrbeauftragen der Chirurgie, Praxisanleitern der Pflege und den benachbarten Stationsteams. Abgesehen davon ist HIPSTA eine normale chirurgische Station, auf der sich Patienten von verschiedenen Eingriffen im Bauchraum erholen. Mehr lesen…

...bilden ausTopthema

„Wissen alleine reicht nicht mehr“

6. September 2017

25 Jahre Fachweiterbildung zur Pflege des krebs- und chronisch kranken Menschen am Universitätsklinikum Heidelberg

Die bundesweit erste anerkannte Weiterbildung für die Pflege von Krebspatienten wurde 1992 am Universitätsklinikum Heidelberg ins Leben gerufen. Heidelberg kann somit als Wegbereiter der onkologischen Pflege in Deutschland bezeichnet werden. Seitdem haben 316 Absolventen die zweijährige Qualifikation zur Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegerin bzw. zum Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger für Onkologie erfolgreich abgeschlossen – eine stattliche Zahl, die deutschlandweit nicht übertroffen wird.

Doch was zeichnet die Pflege von Krebspatienten eigentlich aus? Was hat sich in den letzten 25 Jahren geändert? Und was bringt die Zukunft? Darüber haben wir uns mit Burkhard Lebert (li.), seit 1994 Leiter der Fachweiterbildung, und Katharina Günther unterhalten. Sie absolvierte die Fachweiterbildung von 2011 bis 2013 und arbeitet heute als Pelvic Care Nurse in der Frauenklinik. Mehr lesen…

Starke Mitarbeiter

Wo letzte Wünsche wahr werden

6. September 2017

Dr. Cornelia Hoffmann, Leiterin des Geschäftsbereichs Materialwirtschaft, begleitet unheilbar erkrankte Menschen im Wünschewagen

Manche sterbenskranke Menschen wollen ein letztes Mal ans Meer oder noch einmal einen Sonnenuntergang in den Bergen erleben. Andere träumen von einem Konzert, einem Sportereignis oder einem letzten Spaziergang. Es gibt aber auch ungewöhnlichere Wünsche: einen Affen streicheln zum Beispiel oder einen Rundflug über der Heimatstadt. Dr. Cornelia Hoffmann, seit 2011 Leiterin des Geschäftsbereichs Materialwirtschaft am Universitätsklinikum, hilft als ehrenamtliches Mitglied im Team des „Wünschewagens“, solche Wünsche wahr werden zu lassen. Das Team organisiert die Tour innerhalb weniger Tage und bereitet so einem Fahrgast und seinen Angehörigen einen wichtigen Moment am Lebensende, der auch mit einem Foto festgehalten werden kann. Das bundesweite Projekt wurde vom Arbeiter Samariter-Bund (ASB) ins Leben gerufen und existiert mittlerweile in elf Bundesländern. Finanziert wird es hauptsächlich über Spenden.

Der Wünschewagen in Baden-Württemberg ist speziell ausgerüstet und in Mannheim stationiert. Das Krankentransportfahrzeug bietet sowohl eine angenehme Atmosphäre als auch eine bestmögliche medizinische Ausstattung. Die Fahrt ist für Patienten jeden Alters kostenfrei, egal, ob sie einen Event um die Ecke besuchen oder ans andere Ende des Landes gefahren werden möchten. Mehr lesen…