das gibt es nur onlineUnser Klinikum

Starke Unterstützung aus der Region

21. Dezember 2017

Unternehmen und Vereine spenden für krebs- und chronisch kranke Kinder am Universitätsklinikum Heidelberg

5.000 Euro für die psychologische Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher

Foto: Volksbank Heidelberg

Prof. Georg Friedrich Hoffmann (Geschäftsführender Direktor Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin) und Dr. Bärbel Striegel (Initiative Courage, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin) freuen sich über 5.000 Euro, gespendet von der Heidelberger Volksbank. Das Geld kommt der zusätzlichen psychologischen Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen im Rahmen der häuslichen Palliativversorgung zugute. Das Team des Kinder-Palliativteams Rhein Neckar ermöglicht es, Kindern und Jugendlichen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen die letzte Lebenszeit im häuslichen Umfeld zu verbringen. Eine ambulante Versorgung wird von den Krankenkassen finanziert, berücksichtigt aber nur die medizinische und pflegerische Versorgung. Für die psychologische Mitbetreuung der Patienten und ihrer Familien sind keine Mittel vorgesehen. Die Spende der Heidelberger Volksbank wird genau für diesen Zweck verwendet.

4.000 Euro für chronisch kranke Kinder

Foto: Niklas Zahntechnik GmbH

Spenden für den guten Zweck haben bei Hans und Stefan Niklas, Geschäftsführer von Niklas Zahntechnik GmbH, bereits Tradition. Wie in den vergangenen Jahren haben Beide auch 2017 wieder entschlossen, auf Weihnachtspräsente für ihre Geschäftspartner zu verzichten. Sie übergaben stattdessen die stattliche Summe von 4.000 Euro an Bärbel Striegel von der Initiative „Courage für chronisch kranke Kinder“ am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. Diese gibt es seit 2002 und möchte chronisch kranken Kindern und Jugendlichen zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude verhelfen und ihnen und ihrer Familie Mut geben, die belastende Lebenssituation erfolgreich zu meistern. Da diese zusätzlichen Leistungen durch das Gesundheitssystem in Deutschland aber nur ungenügend finanziert werden, können die erforderlichen finanziellen Mittel nur durch Spenden erbracht werden. Ohne verantwortungsbewusste und sozial engagierte Unternehmen wie z. B. die Niklas Zahntechnik GmbH könnten zusätzliche Projekte für chronisch kranke Kinder in der Heidelberger Kinderklinik nicht realisiert werden.

Bescherung für die Waldpiraten

Foto: Sikom Software GmbH

Auch die Sikom Software GmbH mit Sitz in Heidelberg beschenkt zu Weihnachten statt Kunden und Partnern lieber soziale Projekte in der Region. Bereits zum siebten Mal hat sich das IT-Unternehmen dazu entschieden, das Heidelberger Waldpiraten-Camp zu unterstützen – in diesem Jahr mit der stolzen Summe von 3.800 Euro. Das Waldpiraten-Camp der Deutschen Kinderkrebsstiftung leistet einen wichtigen Beitrag, schwer kranken Kindern wieder ein Lachen auf die Gesichter zu zaubern. Das Camp ist das erste und einzige Freizeitcamp für krebskranke Kinder in Deutschland und wurde 2003 in der Nähe von Heidelberg eröffnet.

Ferienkur für nieren- und lebertransplantierte Kinder und Jugendliche wird fortgesetzt

Text und Foto: SV Sandhausen

Der SV Sandhausen 1916 e. V. und die Stiftung der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) unterstützen die Initiative Courage am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin mit einer Spende von 15.000 Euro. Courage unterstützt chronisch kranke Kinder und verhilft diesen mit begleitenden Unterstützungsprojekten zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude. Das Engagement des SV Sandhausen ermöglicht z.B. die Fortführung der zweiwöchigen Ferienkur für Dialysepatienten sowie nieren- und lebertransplantierte Kinder und Jugendliche. Unter Sicherstellung der aufwändigen medizinisch-pflegerischen Behandlung und einer fachgerechten psychologischen, sport- und heilpädagogischen Betreuung fahren 25 bis 30 Patienten im Alter zwischen 9 und 18 Jahren für zwei Wochen in eine geeignete Unterkunft in der Pfalz (Annweiler). Die Patienten können sich dort bei gemeinsamen Ferienerlebnissen von den Belastungen erholen und werden darin geschult, schrittweise immer mehr Eigenverantwortung für ihre medizinische Behandlung zu übernehmen. Besonders wichtig ist es für Kinder und Jugendliche, dass sie Gleichaltrige mit dem gleichen Schicksal kennenlernen und sich über Themen austauschen können, über die sie mit Freunden zuhause nicht sprechen können.

Herzkranke Kinder freuen sich über Stoff-Schildkröten

Text und Foto: Sparkasse Heidelberg

Wer die grünen knuffigen Schildkröten mit den Glupschaugen ansieht, muss schmunzeln. Zukünftig werden die Stofftiere herzkranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn die Sparkassen-Filiale im Mathematikon in der Berliner Straße spendete rund 80 grüne Schildkröten und eine „Mama-Schildkröte“ an die Kinderherzchirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg. Die Schildkröten waren vom Weltspartag übrig geblieben. Christian Leuser, Mitarbeiter der Filiale Mathematikon, übergab die Stofftiere an Bärbel Fritz sowie Viola Deneke vom Sekretariat der Kinderherzchirurgie. Leiter der Kinderherzchirurgie ist Professor Tsvetomir Loukanov. „Die Sparkasse freut sich, etwas Gutes zu tun“, sagte Leuser. Nun freuen sich die kleinen Patienten ihrerseits über knuffige „Wegbegleiter“, die sie während des Krankenhausaufenthalts trösten.

Das Team der Kinderherzchirurgie operiert jährlich mehr als 300 Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler. Dabei verfügen die Ärzte nicht nur über einen hohen Erfahrungsschatz und viel Routine, sondern sie nehmen sich auch viel Zeit für Gespräche mit Patienten und deren Angehörigen.

Vielleicht interessiert Sie auch