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Ausrangierte Fahrräder werden wieder in Schuss gebracht

5. April 2017
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Sammelaktion rund um die Kliniken fördert 76 Räder zu Tage

„Aus alt mach neu“: So lautet das Motto der Fahrrad-Sammelaktion vom ersten April-Wochenende. Bei der gemeinsamen Aktion der Abteilung Sicherheit und Ordnung der Klinik Service Gmbh (KSG) und des Berufsbildungswerks Mosbach-Heidelberg – Träger ist die Johannes-Diakonie Mosbach – wurden 76 ausrangierte bzw. „vergessene“ Fahrräder rund um die verschiedenen Standorte des Klinikums (Neuenheimer Feld, Bergheim und Schlierbach) eingesammelt.

An der sechsstündigen Aktion waren Mitarbeiter der KSG und Auszubildende des Berufsbildungswerks beteiligt, die später einmal Fahrrad-Monteure werden möchten. Und was passiert mit den gefundenen Fahrrädern? Ulrich Grafe von der KSG erklärt: „Alle Räder werden fotografiert, die Bilder anschließend mit einem Formular der Polizei übermittelt. Räder, die als gestohlen gemeldet waren, werden von der Polizei abgeholt. Der Rest bleibt zunächst für drei Monate bei uns und geht dann das Berufsbildungswerk nach Heidelberg-Rohrbach.“ Dort werden die Räder von den Jugendlichen repariert und wieder in Schuss gebracht – eine ideale Vorbereitung für eine spätere berufliche Tätigkeit in diesem Bereich.

Seit 2011 führt die Abteilung Sicherheit und Ordnung der Klinik Service Gmbh die Sammelaktion  in zweijährigem Abstand durch. Auf diese Weise wurden schon 690 Fahrräder gesammelt. Die meisten Räder – 380 an der Zahl – wurden übrigens bei der ersten Aktion 2011 gefunden.

Anmerkung: Die gefundenen Räder werden bei der KSG lediglich zwischengelagert. Eine Veräußerung an Dritte ist nicht möglich.

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Alle Fotos: Johannes-Diakonie Mosbach

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