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Delegation aus Wuhan/China zu Gast in Heidelberg

5. Dezember 2017

Arzt-Patient-Kommunikation: Wie können „Schauspiel-Patienten“ in das Medizinstudium integriert werden?

Worauf kommt es an, wenn man einen schwer kranken Patienten aufklären muss? Die Gesprächsführung in solchen Fällen lernen angehende Ärzte in Heidelberg bereits in ihrem Medizinstudium. Zum Einsatz kommen dabei auch „Schauspiel-Patienten“, die für eine möglichst reale Arzt-Patient-Kommunikation sorgen. Was im Rahmen von HeiCuMed – dem Heidelberger Curriculum Medicinale – bereits seit 2001 gelehrt wird, befindet sich in China noch in den Anfängen. Mediziner des Tongji Medical College of Hust, der medizinischen Partnerfakultät aus Wuhan, informierten sich nun bei ihren Kollegen aus Heidelberg, wie man „Schauspiel-Patienten“ in das Medizinstudium integrieren kann. Der einwöchige Workshop wurde von Privatdozent Dr. Jobst-Hendrik Schultz, Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik am Universitätsklinikum Heidelberg, und seiner Arbeitsgruppe veranstaltet. Mehr lesen…

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Vom Baby lernen

29. November 2017

Was die Entwicklung eines Kindes bedeutet, in welchen kleinen und manchmal auch großen Schritten ein Neugeborenes zum Kleinkind wird, können Heidelberger Medizinstudenten seit mittlerweile zehn Jahren im Rahmen des Lehrprojekts „Pädiatrisches Patenschaftsprojekt Prävention“ (PäPP) erfahren. Als Paten begleiten sie „ihre“ Kinder und deren Eltern zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt und besuchen die Familien mehrmals zuhause. Bisher nahmen je 160 Studenten und Familien und jährlich sechs bis acht niedergelassene Kinderärzte aus dem Rhein-Neckar-Raum am PäPP teil. Die SWR-Journalistin Monika Regelin hat die Studentin Jana Ullmer und ihr „Patenbaby“ Matti begleitet.

>> Zur Sendung in der SWR-Landesschau Baden-Württemberg

 

 

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Premiere für Baden-Württemberg und das Klinikum

28. November 2017

Katastrophenschutz- und Evakuierungsübung mit über 280 Klinikums-Mitarbeitern

Eine Katastrophenschutzübung in diesem Ausmaß hatte es in Baden-Württemberg bisher noch nicht gegeben: Mitte November übten in Heidelberg über 400 Teilnehmer aus neun verschiedenen Organisationen und etwa 70 Patientendarsteller für den Ernstfall. Alleine 240 der Teilnehmer waren Mitarbeiter des Universitätsklinikums – und zwar quer durch alle Berufsgruppen und Hierarchieebenen hinweg. Das Besondere: Die Übung fand an vier verschiedenen Orten – auf dem Neckar, der Neckarwiese sowie in der Chirurgischen Klinik und der Kopfklinik – statt und beinhaltete eine aufwändige und schwierige Rettung der Verletzten von einem Schiff. Für das Klinikum bedeutete insbesondere die Erprobung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) absolutes Neuland. Bei einer zeitgleich stattfindenden Übung in der Kopfklinik mussten 26 Personen von einer Station evakuiert werden. Hier waren 40 Mitarbeiter des Klinikums involviert. Mehr lesen…

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Krebs mathematisch erfassen

28. November 2017

Wie kann Mathematik der Medizin helfen, den Verlauf einer Krebserkrankung – in diesem Fall des Multiplen Myeloms – vorherzusagen? Dr. Marcel Mohr, der im Labor für Myelomforschung in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie arbeitet, ist dieser Frage nachgegangen. Für seinen Beitrag „Berechenbarer Krebs“ erhielt der Mathematiker den Klartext-Preis für Wissenschaftskommunikation, vergeben von der Klaus Tschira Stiftung.

Zum Klartext-Preis: „Was hast Du da eigentlich gemacht in Deiner Doktorarbeit?“  Um die Antwort auf genau diese Frage geht es bei KlarText, dem Preis für Wissenschaftskommunikation der Klaus Tschira Stiftung. Die Stiftung sucht junge Wissenschaftler, die eine sehr gute Doktorarbeit geschrieben und  die Lust haben, einem nicht-wissenschaftlichen Publikum zu erklären, was sie da eigentlich gemacht haben – und zwar in Form eines allgemein verständlichen Artikels.

Video: Klaus Tschira Stiftung

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Mathematische Modelle berechnen, wie schnell bösartige Zellen wachsen

28. November 2017

Wer: Dr. Marcel Mohr, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, Labor für Myelomforschung –

Was: Klartext, Preis für Wissenschaftskommunikation, vergeben von der Klaus Tschira Stiftung

Wofür: Wie eine Krebserkrankung verläuft, ist nur selten vorhersehbar. Viele verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle. In seinem Beitrag „Berechenbarer Krebs“ erklärt Marcel Mohr, wie die Mathematik dazu beitragen kann, die Dynamik der Krankheit besser zu verstehen. Er zeigt, dass mithilfe von mathematischen Modellen berechnet werden kann, wie schnell bösartige Zellen wachsen. Dies ermöglicht Medizinern und ihren Patienten Rückschlüsse darauf, wie schnell sich der Krebs ausbreitet und wann wahrscheinlich mit Beschwerden zu rechnen ist. Mehr lesen…

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„Hand aufs Herz!“

16. November 2017

Buch-Tipp: Prof. Loukanov und seine Geschichten aus der Kinderherzchirurgie

Dieses Buch enthält Geschichten. Geschichten über kleine und große Kinder, über ihre Familien und die Menschen, denen sie ihre Gesundheit anvertraut haben. Geschichten, die von Überlebenswillen und Verzweiflung, von Hoffnung und Trauer, von Erfolg und Misserfolg erzählen. Erlebt hat sie der Kinderherzchirurg Prof. Dr. Tsvetomir Loukanov in seinen mehr als 20 Jahren im Beruf – zuerst in Sofia, dann im Universitätsklinikum Heidelberg.

Da ist z. B. Johanna, die an einem schweren angeborenen Herzfehler leidet. Während ihrer Zeit auf der Intensivstation verzaubert sie Ärzte und Pflegende mit ihrem Lachen, ihrer Stimme, ihrer positiven Art – obwohl sie eine Herz-Lungen-Maschine im Miniaturformat trägt und immer einen kleinen Wagen mit der Herzpumpen-Batterie mit sich führt. Jeden Tag stellt sich Dr. Loukanov die Frage, ob es das kleine Mädchen bis zur Herztransplantation schafft – bis an einem Morgen irgendetwas anders ist als in den Wochen zuvor. Mehr lesen…

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Neue Biomarker könnten Früherkennung von Herzschwäche verbessern

14. November 2017

Wer: Privatdozent Dr. Benjamin Meder, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg –

Was: Wilhelm P. Winterstein-Preis 2017 der Deutschen Herzstiftung

Wofür: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg, des Zentrums für Bioinformatik an der Universität des Saarlands sowie der Siemens Healthineers haben neuartige Biomarker gefunden, mit deren Hilfe eine Herzmuskelerkrankung bereits im Blut entdeckt werden kann. Bisher sind Veränderungen nur in den Zellen des erkrankten Herzmuskels nachweisbar, so dass sich der Patient einer aufwändigen Herzbiopsie unterziehen muss. Ob sich die Marker für die breite klinische Anwendung eignen und dabei herkömmliche Proteinmarker übertreffen, müssen weitere Studien zeigen. Mehr lesen…

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Bildnerisch eindrucksvoll und technisch perfekt

13. November 2017

Wer: Anja Heid, Fotografenmeisterin, Unternehmenskommunikation, Medienzentrum Frauen-, Haut und Kinderklinik –

Was: DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie 2017 der deutschen Gesellschaft für Photographie

Wofür: Anja Heid ist als Fotografin in der Frauen-, Haut- und Kinderklinik u.a. auch für die medizinische Fotografie zuständig. In dieser Funktion war die Fotografenmeisterin im Mai 2016 im OP-Saal der Frauenklinik, um die erste Spina bifida-OP am Kind im Mutterleib zu fotografieren. Für die entstandenen Fotos wurde Anja Heid mit dem 2. Platz beim DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie 2017 der deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet. Für die Gesellschaft schaffen die prämierten Fotografien einen bildnerisch eindrucksvollen und technisch perfekten Einblick in den Verlauf eines hochsensiblen Operationsverfahrens. Durch die sehr abwechslungsreichen Perspektiven wird die Dimension des Eingriffs verdeutlicht und die unterschiedlichen Phasen des Prozesses beeindruckend dargestellt. Mehr lesen…

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Von tanzenden Schildkröten und brüllenden Löwen

3. November 2017

Erlös aus dem Verkauf des Buches „Karneval der Tiere“ fließt an das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ)

Am 15. September führte das SAP Sinfonieorchester in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Heidelberg ein ganz besonders beliebtes Werk auf. Die Musiker spielten für die jungen Patienten und ihre Familien die Suite „Karneval der Tiere“ des Komponisten Camille Saint-Saëns. Der Erlös aus der Veranstaltung – fast 2.000 Euro kamen zusammen – floss an das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ).

Auch ein Buch mit Geschichten der feierlustigen Tiere veröffentlichte das Orchester – Johanna Weitkamp, Dirigentin und Geschäftsführerin des SAP-Sinfonieorchesters, verfasste die Tiergedichte dazu, die liebevollen Illustrationen stammen aus der Feder von Hartmuth Schweizer. Das Buch und die CD „Karneval der Tiere“ kosten zusammen 20 Euro und sind in den drei Heidelberger Buchhandlungen der Firma Schmitt und Hahn erhältlich. Der Erlös fließt an das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ). Mehr lesen…

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„Versorgung für alle. Psychosoziale Gesundheit aus einer Hand.“

16. Oktober 2017

Zentrum für Psychosoziale Medizin öffnete für die Bevölkerung seine Pforten

Ob Bewegungs-, Musik-, Tier- oder Traumatherapie, verschiedene Möglichkeiten zur Stressbewältigung oder die pädagogische Arbeit in der Klinikschule – beim großen Tag der Offenen Tür im Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) am Universitätsklinikum Heidelberg gab es viel zu erleben und entdecken. Die drei Kliniken (Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie) und zwei Institute (Institut für Medizinische Psychologie, Institut für Psychosoziale Prävention) des Zentrums präsentierten den Besuchern ihr vielseitiges Behandlungsangebot in Form von Vorführungen, Workshops oder Vorträgen. Abgerundet wurde der Tag durch Führungen im Museum Sammlung Prinzhorn. Der historische Bestand der Sammlung umfasst mehr als 6.000 Kunstwerke von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen und ist seit 2001 Bestandteil des Zentrums für Psychosoziale Medizin. Mehr lesen…