Unser Klinikum

„Hand aufs Herz!“

16. November 2017

Buch-Tipp: Prof. Loukanov und seine Geschichten aus der Kinderherzchirurgie

Dieses Buch enthält Geschichten. Geschichten über kleine und große Kinder, über ihre Familien und die Menschen, denen sie ihre Gesundheit anvertraut haben. Geschichten, die von Überlebenswillen und Verzweiflung, von Hoffnung und Trauer, von Erfolg und Misserfolg erzählen. Erlebt hat sie der Kinderherzchirurg Prof. Dr. Tsvetomir Loukanov in seinen mehr als 20 Jahren im Beruf – zuerst in Sofia, dann im Universitätsklinikum Heidelberg.

Da ist z. B. Johanna, die an einem schweren angeborenen Herzfehler leidet. Während ihrer Zeit auf der Intensivstation verzaubert sie Ärzte und Pflegende mit ihrem Lachen, ihrer Stimme, ihrer positiven Art – obwohl sie eine Herz-Lungen-Maschine im Miniaturformat trägt und immer einen kleinen Wagen mit der Herzpumpen-Batterie mit sich führt. Jeden Tag stellt sich Dr. Loukanov die Frage, ob es das kleine Mädchen bis zur Herztransplantation schafft – bis an einem Morgen irgendetwas anders ist als in den Wochen zuvor. Mehr lesen…

Ausgezeichnetdas gibt es nur online

Bildnerisch eindrucksvoll und technisch perfekt

13. November 2017

Wer: Anja Heid, Fotografenmeisterin, Unternehmenskommunikation, Medienzentrum Frauen-, Haut und Kinderklinik –

Was: DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie 2017 der deutschen Gesellschaft für Photographie

Wofür: Anja Heid ist als Fotografin in der Frauen-, Haut- und Kinderklinik u.a. auch für die medizinische Fotografie zuständig. In dieser Funktion war die Fotografenmeisterin im Mai 2016 im OP-Saal der Frauenklinik, um die erste Spina bifida-OP am Kind im Mutterleib zu fotografieren. Für die entstandenen Fotos wurde Anja Heid mit dem 2. Platz beim DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie 2017 der deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet. Für die Gesellschaft schaffen die prämierten Fotografien einen bildnerisch eindrucksvollen und technisch perfekten Einblick in den Verlauf eines hochsensiblen Operationsverfahrens. Durch die sehr abwechslungsreichen Perspektiven wird die Dimension des Eingriffs verdeutlicht und die unterschiedlichen Phasen des Prozesses beeindruckend dargestellt. Mehr lesen…

Unser Klinikum

Von tanzenden Schildkröten und brüllenden Löwen

3. November 2017

Erlös aus dem Verkauf des Buches „Karneval der Tiere“ fließt an das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ)

Am 15. September führte das SAP Sinfonieorchester in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Heidelberg ein ganz besonders beliebtes Werk auf. Die Musiker spielten für die jungen Patienten und ihre Familien die Suite „Karneval der Tiere“ des Komponisten Camille Saint-Saëns. Der Erlös aus der Veranstaltung – fast 2.000 Euro kamen zusammen – floss an das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ).

Auch ein Buch mit Geschichten der feierlustigen Tiere veröffentlichte das Orchester – Johanna Weitkamp, Dirigentin und Geschäftsführerin des SAP-Sinfonieorchesters, verfasste die Tiergedichte dazu, die liebevollen Illustrationen stammen aus der Feder von Hartmuth Schweizer. Das Buch und die CD „Karneval der Tiere“ kosten zusammen 20 Euro und sind in den drei Heidelberger Buchhandlungen der Firma Schmitt und Hahn erhältlich. Der Erlös fließt an das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ). Mehr lesen…

BildergalerienUnser Klinikum

„Versorgung für alle. Psychosoziale Gesundheit aus einer Hand.“

16. Oktober 2017

Zentrum für Psychosoziale Medizin öffnete für die Bevölkerung seine Pforten

Ob Bewegungs-, Musik-, Tier- oder Traumatherapie, verschiedene Möglichkeiten zur Stressbewältigung oder die pädagogische Arbeit in der Klinikschule – beim großen Tag der Offenen Tür im Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) am Universitätsklinikum Heidelberg gab es viel zu erleben und entdecken. Die drei Kliniken (Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie) und zwei Institute (Institut für Medizinische Psychologie, Institut für Psychosoziale Prävention) des Zentrums präsentierten den Besuchern ihr vielseitiges Behandlungsangebot in Form von Vorführungen, Workshops oder Vorträgen. Abgerundet wurde der Tag durch Führungen im Museum Sammlung Prinzhorn. Der historische Bestand der Sammlung umfasst mehr als 6.000 Kunstwerke von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen und ist seit 2001 Bestandteil des Zentrums für Psychosoziale Medizin. Mehr lesen…

...pflegenUnser Klinikum

Du wirst wachsen

6. September 2017

Helfen Sie mit! Machen Sie unsere Kampagne sichtbar!

Flyer verteilen, Aufkleber auf den PKW kleben, an Sport-Events teilnehmen, Facebook-Fan werden: Es gibt viele Möglichkeiten, die Personal-Kampagne für die Pflege zu unterstützen.

„Du wirst wachsen. Vielfalt Pflege. Seit 1561.“ – so lautet das Motto der Personal-Kampagne, die das Klinikum Anfang des Jahres ins Leben gerufen hat. Die zentrale Botschaft: Pflegende am Klinikum profitieren vom vielfältigen Aufgabenspektrum der universitären Spitzenmedizin, können sich fachlich und persönlich weiterentwickeln. In dieser Ausgabe präsentiert der KlinikTicker einen Überblick über die bisherigen Aktionen. Erfahren Sie auch, wie Sie persönlich helfen können, die Kampagne zu einem Erfolg werden zu lassen! Nur mit der Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die Kampagne wachsen! Mehr lesen…

Lieblingsort

Tolle Lage inmitten von Natur und Wäldern

6. September 2017

Mitarbeiter und ihre Lieblingsorte: Robin Krüger, Gesundheits- und Krankenpfleger, vor der Orthopädischen Klinik

Warum haben Sie sich ausgerechnet hier fotografieren lassen?

Der Hof vor der Orthopädischen Klinik „umrahmt“ sozusagen meine Dienste als Krankenpfleger auf der Intensivstation. Wenn ich vor Arbeitsbeginn über den Platz laufe, fällt mir jedes Mal die tolle Lage der Orthopädie inmitten von Natur und Wäldern auf. Und nach Dienstschluss begegnet man dort anderen Kollegen, deren Dienst ebenfalls zu Ende ist, oder die gerade erst zur Arbeit kommen. Da bleibt immer Zeit für einen kleinen Plausch. Mehr lesen…

...pflegen

Tatsächliche Pflegeleistung bestimmt Personaleinsatz

6. September 2017

20 Jahre INPULS: Ingo Eck und seine Heidelberger Erfolgsgeschichte

Wie lassen sich erbrachte Pflegeleistungen detailliert und fallbezogen dokumentieren und für den tatsächlichen Personalbedarf nutzen? Was bisher für den (normal-)stationären und ambulanten Bereich noch nicht annährend gelungen ist, existiert durch das Heidelberger Leistungserfassungssystem INPULS bereits seit 20 Jahren für die Intensivstation. Die ermittelten Daten liefern seit 1997 exakte Informationen über Arbeitsbelastung und Personalbedarf einer Station und bilden eine fundierte Basis zur leistungsgerechten Abrechnung gegenüber den Kostenträgern.

Das Erfinder-Team von INPULS sind Ingo Eck und Christine Faschingbauer,  heute Pflegedienstleitung im Kreiskrankenhaus Bergstraße. Ingo Eck kam 1997 im Rahmen des I-Kurses auf die Intensivstation der Neurochirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg. Dort wurde gerade über ein standardisiertes, systematisches und gut in den Stationsalltag zu integrierendes Leistungserfassungssystem diskutiert. Im Rahmen seiner Facharbeit entwickelte Eck eine passende EDV-Lösung, aus der mittlerweile eine nationale Erfolgsgeschichte geworden ist (siehe Top-Facts unten). Mehr lesen…

Bildergaleriendas gibt es nur onlineTopthemaZu Besuch

Zu Besuch im Tuberkulose-Museum der Thoraxklinik in Heidelberg-Rohrbach

6. September 2017

Facettenreicher Einblick in eine vergessene Krankheitswelt

Der holländische Maler Rembrandt verlor große Teile seiner Familie, darunter Ehefrau und mehrere Kinder, an die heimtückische Krankheit. Die Schriftsteller Friedrich Schiller und George Orwell, der Komponist Frédéric Chopin, der Philosoph Albert Camus oder auch Franz Kafka litten Zeit ihres Lebens ebenfalls an der Seuche, deren auslösendes Bakterium – das Mycobacterium tuberculosis – 1882 von Robert Koch erstmals beschrieben wurde. In der Kunst fand sich die auch als Schwindsucht, Weiße Pest oder Weißer Tod bezeichnete Infektionskrankheit ebenfalls wieder: Ob in den Malereien der Renaissance und später der Romantik, den berühmten Opern La Traviata, Hoffmanns Erzählungen und La Boheme oder im Roman Zauberberg von Thomas Mann – die todbringende Tuberkulose war allgegenwärtig, avancierte trotz aller Schrecken zur Modekrankheit in Literatur und Gesellschaft und wurde wie so vieles romantisiert.

Das Tuberkulose-Museum der Thoraxklinik bildet das Thema weniger verklärt und romantisch, aber sehr facettenreich ab: Im Mittelpunkt der fünf Räume im Rohrbacher Schlösschen stehen Entstehung, Verbreitung und Bekämpfung der Krankheit in Vergangenheit und Gegenwart. Nachbildungen menschlicher und tierischer Organe zeigen unterschiedliche Formen der Tuberkulose, die neben der Lunge auch andere Organe oder das Skelett befallen kann. Verschiedene chirurgische Instrumente sowie medizinische Geräte stellen therapeutische Ansätze vor, die zum Einsatz kamen, bevor die Krankheit in weiten Teilen der Welt durch den gezielten Einsatz von Antibiotika ihren Schrecken verlor: So versuchte man z. B. mit einem Apparat zur Pneumothoraxtherapie einen künstlich hervorgerufenen Lungenkollaps zu erzeugen – in der Hoffnung, dass dadurch Löcher im Gewebe zuwachsen. Neben einem Originalmikroskop von Robert Koch sind auch Röntgenbilder zu sehen, mit deren Hilfe die Diagnose der Tuberkulose erst ermöglicht wurde. Mehr lesen…

TopthemaUnser Klinikum

„Nicht ausruhen, sondern anpacken“

6. September 2017

Professorin Dr. Grüters-Kieslich, neue Leitende Ärztliche Direktorin des Klinikums, im Interview

Kliniken und Forschungsinstitute vernetzen, Kooperationen ausbauen, Digitalisierung vorantreiben, aber auch Mitarbeiter fördern und eine Kultur der Wertschätzung, Achtsamkeit und Empathie stärken: Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich (62), seit knapp drei Monaten neue Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg, hat viel vor in ihrer Amtszeit. Trotzdem nahm sie sich die Zeit für ein KlinikTicker-Interview. Mehr lesen…

Unser Klinikum

Ein großes Dankeschön der Dietmar Hopp Stiftung

6. September 2017

Erweiterung der Kinderklinik bündelt alle Disziplinen an einem Ort

Alle Patienten kommen durch eine Tür – dieses Ziel wird Anfang 2018 am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin erreicht. Dann zieht die Kinderchirurgie, die sich noch in der Chirurgischen Klinik befindet, in die Kinderklinik um. Die Kinderneurochirurgen können spezielle Eingriffe auch im Zentral-OP der Kinder-, Frauen- und Hautklinik operieren, der entsprechend aufgerüstet wird. Zudem werden auch die Kapazitäten der Kinderkardiologie erweitert.

Möglich wird dies durch eine großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 12 Millionen Euro, mit der die Kinderklinik erweitert wird. Prof. Dr. Georg F. Hoffmann war die Freude bei einem Besichtigungstermin des Rohbaus deutlich anzusehen. „Dank der Dietmar Hopp Stiftung können wir zukünftig allen Kindern und ihren Familien eine Medizin der kurzen Wege anbieten“, so der Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Mehr lesen…