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Gesunde Mitarbeiter, starke Pflege

13. Mai 2016
Akademie für Gesundheitsberufe in Wieblingen.

Auszubildende der Akademie für Gesundheitsberufe AfG widmeten den Internationalen Tag der Pflege der eigenen Gesundheitsförderung

Am internationalen Tag der Pflege beschäftigten sich die Auszubildenden der Akademie für Gesundheitsberufe AfG mit der Frage, welchen Belastungen die Gesundheitsversorgung ausgesetzt ist und was die Berufsgruppe der Pflegenden tun kann, um Menschen aller Altersstufen und in verschiedenen Bereichen individuell und auf hohem fachlichen Niveau pflegen zu können. Besonderes Augenmerk galt der persönlichen Gesundheitsförderung: Auf dem Stundenplan standen neben mehreren Workshops wie Mountainbiking, Yoga und Entspannung auch Fragen rund um die richtige Ernährung im Schichtdienst sowie ein Improvisationstheater.

Der internationale Aktionstag „Tag der Pflege“ findet jedes Jahr am 12. Mai statt und wird in Deutschland seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale veranstaltet. Dieses Jahr stand der Tag unter dem Motto „Professionelle Pflege – Macht das Gesundheitssystem belastbar(er)“ und machte damit auf die globalen Herausforderungen der Gesundheitssysteme aufmerksam. Im Fokus stand die Frage, wie Pflegende als weltweit größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen an der Stärkung und Entwicklung der Gesundheitsversorgung mitwirken können.

 

>>Der Internationale Tag der Pflege

>>Zur Homepage der Akademie für Gesundheitsberufe AfG

 

 

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Neuer Angriffspunkt zur Therapie des Vorhofflimmerns

13. Mai 2016

schmidt_constanze_473Wer? Dr. Constanze Schmidt, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie –

Was? Oskar-Lapp-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) dotiert mit 12.000 Euro.

Wofür? Vorhofflimmern ist nicht nur die häufigste Herzrhythmusstörung, sondern – durch den unregelmäßigen Herzschlag und sich dadurch im Blutgefäß lösende Blutgerinnsel – auch die häufigste Ursache für Schlaganfälle. Dennoch mangelt es aktuell an einer wirksamen medikamentösen Behandlung. Der Preisträgerin gelang es nun, die sogenannten „Zwei-Porendomänen-Kaliumkanäle“ als wichtige Regulatoren der Erregungsleitung des Herzens zu identifizieren. Besondere Bedeutung hat der TASK-1 Kaliumkanal im Bereich des Vorhofs, wo er für einen unregelmäßigen Herzschlag verantwortlich ist. Dieser Zusammenhang zwischen TASK-1 und Erregungsleitung sowie Herzschlag war in dieser Form noch nicht bekannt und stellt somit einen neuen medikamentösen Angriffspunkt zur Behandlung des Vorhofflimmerns dar.

 

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“Stem Cell Therapy – Facts and Myths“

11. Mai 2016

Bericht über das internationale wissenschaftliche Symposium „Stem Cell Therapy – Facts and Myths“ der Klinik Innere Medizin V des Universitätsklinikums Heidelberg vom 31.03.- 02.04.2016

Für den Inhalt sind die Autoren verantwortlich: Prof. Dr. Peter Dreger und Dr. Patrick Wuchte, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, Universitätsklinikum Heidelberg

Der 30. Jahrestag der ersten autologen peripheren Blutstammzelltransplantation in Heidelberg, sowie 12 Jahre überaus erfolgreiche Förderungspolitik der Landesstiftung Baden-Württemberg für Stammzellforschung waren gleich zwei gewichtige Gründe zu feiern. Was bot sich da Besseres an, als dies in einem gemeinsamen Symposium in Heidelberg zu bündeln? Drei Tage lang trafen sich hochrangige Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, um gemeinsam auf die Leistungen in der Stammzellforschung und der klinischen Entwicklung der Stammzelltherapie zurückzublicken, eine Bestandsaufnahme über aktuelle Forschungsthemen vorzunehmen sowie einen Ausblick auf die Zukunft zu wagen. Mehr lesen…

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Neue IT-Lösung vereinfacht Wunddokumentation

6. Mai 2016

Kinzel Solo 2Wer? Konstantin Kinzel, Zentrum für Informations- und Medizintechnik am Universitätsklinikum Heidelberg –

Was? ConhIT Nachwuchspreis. Vergeben werden mehrere Preise, die insgesamt mit 6.500 Euro dotiert sind.

Wofür? Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Sektion Medizinische Informationssysteme hat den Preis für seine Masterarbeit in der ambulanten Wunddokumentation erhalten. Diese nutzt die Technologie „Google Glass“ – ein am Kopf getragener Miniaturcomputer mit optischem Display und integrierter Digitalkamera – zur gleichzeitigen Behandlung und freihändigen Dokumentation der Wunde. Das Display zeigt neben den aufgenommenen Bildern auch weitere medizinische Parameter wie Laborwerte oder Informationen zur Operation und ermöglicht überdies eine standardisierte Weitergabe der Befunde an die Kollegen. Weiterer Vorteil ist ein automatisch generierter Wundbericht für den Patienten oder niedergelassenen Arzt, der auf Basis der erhobenen Daten erstellt wird. Die Evaluation der Arbeit erfolgte zusammen mit der Chirurgischen Klinik. Ein Einsatz in Klinik oder ambulantem Pflegedienst ist aktuell noch nicht möglich, ein weiterführendes Projekt ist aber noch für das Jahr 2016 angestrebt. Mehr lesen…

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Herzmuskelzellen, Arrhythmie und Herzinsuffizienz – wo ist der Zusammenhang?

6. Mai 2016

scherer_daniel_285Wer? Dr. Daniel Scherer, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pulmologie –

Was? Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. von 49.750 Euro über den Zeitraum von einem Jahr

Wofür? Die Pumptätigkeit des Herzens wird durch ein Erregungsleitungssystem gesteuert, das aus verschiedenen, spezialisierten Herzmuskelzellen besteht. Die Zellen geben elektrische Impulse entlang des Leitsystems weiter und sorgen so dafür, dass Schlagfrequenz und Rhythmus des Herzens je nach Situation „im Takt“ bleiben. In den letzten Jahren zeigte sich, dass die sogenannten Purkinje-Zellen, der letzte Teil des Erregungsleitungssystems, in besonderer Weise an einer bestimmten Herzrhythmusstörung, der ventrikulären Arrhythmie, beteiligt sein können. Diese Arrhythmien treten in ähnlicher Form auch bei chronischer Herzinsuffizienz auf und reduzieren die Heilungsprognose deutlich. In seiner Forschungsarbeit möchte Dr. Daniel Scherer genau diesen Zusammenhang zwischen Purkinje-Zellen und Arrhythmie bei Herzinsuffizienz zeigen. Dazu bedient sich der Stipendiat einer neuartigen, gezielten genetischen Modifikation der Purkinje-Zellen am Mausmodell. Gelingt der Nachweis, könnte eine genetische Modifikation der Purkinje-Zellen in der Zukunft therapeutisch zur Behandlung der Herzinsuffizienz genutzt werden kann.

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Ehrung für die Verdienste um organkranke Kinder und Jugendliche

29. April 2016

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Wer? Professor Dr. Burkhard Tönshoff, Leitender Oberarzt der Klinik Kinderheilkunde I und Leiter der Nierenambulanz –

Was? Helmut Werner-Preis (5.000 Euro), vergeben von der Kinderhilfe Organtransplantation e.V. (KiO)

Wofür? Professor Tönshoff (rechts im Bild), der in den letzten Jahren die pädiatrische Transplantationsmedizin sowohl klinisch als auch wissenschaftlich entscheidend geprägt hat, erhielt den Preis für seine Verdienste um organkranke Kinder und Jugendliche. Unter seiner Regie entwickelte sich das Nierentransplantations- Programm im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg seit 1999 zum größten in Deutschland. Mit seinem interdisziplinären Team aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Diätassistenten und Transplantations-Krankenschwestern professionalisierte er speziell die Nachsorge. Mehr lesen…

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Entwicklung eines Lokaltherapeutikums gegen Krebsvorstufen

29. April 2016

Picture_ES Prigge_12.01.15Wer? Dr. Elena-Sophie Prigge, Institut für Pathologie

Was? Wissenschaftspreis 2016 des ZONTA Clubs Heidelberg, dotiert mit 3.000 Euro

Wofür? Die Nachwuchsforscherin geht in ihrer Dissertation der Frage nach,  wie mithilfe von Markern Tumoren im Kopf-Hals-Bereich, die von Humanen Papillomviren verursacht wurden, verlässlich von solchen unterschieden werden können, bei denen HPV keine ursächliche Rolle spielen. Aktuell arbeitet Elena-Sophie Prigge am Institut für Pathologie als Projektleiterin bei der Entwicklung eines Lokaltherapeutikums gegen Krebsvorstufen, die von HPV verursacht werden. Im Rahmen dieses Projekts setzten sie und ihre Kolleginnen sich 2015 mit ihrer Geschäftsidee zur Weiterentwicklung des Medikaments im Wettbewerb um die Förderung „eXist- Forschungstransfer“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gegen rund 75 Mitbewerber durch. Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ nahm Elena-Sophie Prigge gerade auf seine erstmals erschienene Liste „30 under 30 Europe“ auf.

 

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Prävention und Behandlung von Patienten mit Delir

27. April 2016

moderow_claudia_0089Wer? Claudia Moderow, Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege und Stellvertretende pflegerische Gesamtleitung der Intensiv II und Stroke-Unit in der Kopfklinik –

Was? Pflegeposterpreis der Arbeitstagung Neuro-Intensiv-Medizin (ANIM) in Berlin

Wofür? Die Entwicklung eines Delirs auf der Intensivstation ist ein häufiges Phänomen und betrifft bis zu 80 Prozent der kritisch kranken Patienten. Symptome und Beschwerden sind eine Störung von Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gedächtnis und Orientierung. Weiterhin kann es zur Beeinträchtigung der Psychomotorik und des Schlafes kommen. Claudia Moderow, Mitglied im interdisziplinären Arbeitskreis „MINDNET“ zum Thema Delir am Universitätsklinikum Heidelberg, zeigte in ihrem auf der ANIM ausgezeichneten Poster pharmakologische und nichtpharmakologische Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung eines Delirs auf. Nichtpharmakologische Möglichkeiten sind von besonderer Bedeutung, da sie am einfachsten zu beeinflussen sind und bei Nicht-Durchführung eine Ursache für die Entstehung eines Delirs sein können. Dazu gehören Frühmobilisation, Maßnahmen zur Re-Orientierung, Vermeidung von Lärm, Schmerzerkennung und –behandlung und das Nutzen eines Scores zur Einschätzung der Delirgefährdung.

 

 

Jubilare

Wir gratulieren

26. April 2016

Jubilare im Mai 2016

-Bild der Jubilarfeier folgt-

25 -jähriges Jubiläum im Mai 2016

Martina Bauschert-Buehn, Medizinisch-Technische-Assistentin, Sportmedizin

Britta Binder-Lenz, Kinderkrankenschwester, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Corina Dierolf, Krankenschwester, Chirurgische Klinik

Claudia Engel-Diouf, Beschäftigungstherapeutin, Klinik für Allgemeine Psychiatrie

Heinz Gärtner, Medizintechniker, Zentrum für Informations- und Medizintechnik

Magdalena Geiss, Medizinisch-Technische-Laborassistentin, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie

Gabriele Gelhardt-Petruzzelli, Krankenschwester, Augenklinik

Monika Halbritter, Gesundheits- und Krankenpflegerin , Zentrales Patientenmanagement in der Kinderklinik

Beate Helm, Verwaltungsangestellte, Haupt-Poststelle in der Verwaltung

Gabriele Herzberg, Arztsekretärin, Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Andrea Keine, Kinderkrankenschwester, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Prof. Dr. Petra Knaup-Gregori, Leiterin der Sektion Medizinische Informatik

Monika Schlär-Karcher, Krankenschwester, Chirurgische Klinik

Doris Schuhmann, Krankenschwester, Neurochirurgie

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Erhöhte Protein-Werte beeinflussen entzündliche Herzmuskelerkrankung

21. April 2016

Kaya_Ziya_1Wer? Professor Dr. Ziya Kaya, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie –

Was? Franz-Maximilian-Groedel-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), dotiert mit 5.000 Euro

Wofür? Die entzündliche Herzmuskelerkrankung ist eine wichtige Ursache von Herzversagen und plötzlichem Herztod bei jungen Erwachsenen. Bisher ist wenig über den Einfluss des Immunsystems bei der Entstehung dieser Herzerkrankung bekannt. Der Preisträger zeigte, dass das Protein HMGB1 („high mobility group box 1“), ein Schlüssel-Modulator der Entzündungsantwort, und dessen Rezeptor RAGE („receptor for advanced glycation end products“) eine wichtige Rolle in der Entstehung und dem Fortschreiten der entzündliche Herzmuskelerkrankung spielen. Im Mausmodell stellte der Forscher fest, dass das Fehlen des RAGE-Rezeptors zu einer deutlichen Reduktion der kardialen Entzündung führt. Darüber hinaus deuten eine erhöhte lokale HMGB1-Expression in Herzmuskelbiopsien sowie erhöhte systemische HMGB1- und sRAGE-Spiegel bei Patienten mit akuter Herzmuskelentzündung auf eine klinisch relevante Bedeutung dieser beiden Proteine in der Entstehung der Erkrankung hin. Die Ergebnisse könnten zu neuen Therapieansätzen bei der Behandlung entzündlicher Herzmuskelerkrankungen führen.