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Neue Erkenntnisse bei seltener Form der Herzschwäche

20. April 2018

Wer: Dr. Farbod Sedaghat-Hamedani; Universitätsklinikum Heidelberg; Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, AG Chronische Herzinsuffizienz –

Was: „Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz“ (Erster Platz), vergeben von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für die beste wissenschaftliche Veröffentlichung in der Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz in Deutschland für Jahr 2018.

Wofür: Der Preisträger forscht in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Benjamin Meder an den genetischen Ursachen von Herz-Kreislauferkrankungen. Im Fokus stehen dabei Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien). In der prämierten Arbeit  untersuchte Dr. Farbod Sedaghat-Hamedani die Ursachen und Auswirkungen der sogenannten Linksventrikulären Non-Compaction-Kardiomyopathie (LVNC). Bei dieser seltenen, genetisch bedingten Erkrankung ist die Herzmuskulatur der linken Herzkammer zerklüftet oder schwammartig angelegt. Als Folge kann das Herz schlecht pumpen, der Herzrhythmus ist gestört. Dr. Sedaghat-Hamedani zeigte in seiner Forschung, dass Patienten mit LVNC im Durchschnitt schwerer von Herz-Kreislauf-Ereignissen wie Schlaganfall und Herzrhythmusstörungen betroffen waren, als etwa Patienten mit einer häufigeren Form der Herzschwäche, der dilatativen Kardiomyopathie (DCM). Außerdem konnten die Forscher mit Hilfe umfangreicher Genanalysen eine Reihe von bislang nicht bekannten krankheitsrelevanten Genen identifizieren. Noch ist die Krankheit nicht heilbar, aber die aktuellen Forschungsergebnisse zeigen neue Ansatzpunkte für eine mögliche Gentherapie auf, die nun gezielt untersucht werden kann.

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Dobro dosli u Heidelberg – Herzlich Willkommen in Heidelberg!

13. April 2018

14 neue Pflegekräfte aus Serbien und Bosnien-Herzegowina verstärken ab sofort die Pflegeteams am Klinikum

Herzlich Willkommen in Heidelberg! Seit April verstärken 13 neue Krankenschwestern und ein neuer Krankenpfleger aus Serbien und Bosnien-Herzegowina die Patientenversorgung am Universitätsklinikum Heidelberg. Gemeinsam mit ihren 16 Kolleginnen, die bereits im letzten Jahr ans Klinikum stießen, arbeiten nun 30 Pflegekräfte am Klinikum, die über das „Triple Win“-Projekt an das Klinikum gekommen sind: Das Programm der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) vermittelt – fair und transparent – Pflegekräfte aus dem Ausland an deutsche Arbeitgeber. Bis spätestens Anfang 2019 sollen insgesamt 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diesem Projekt gewonnen werden.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unser Klinikum entschieden haben. Gemeinsam mit den Kolleginnen aus dem letzten Jahr sind sie eine wichtige Hilfe für unsere Pflege-Teams“, sagte Pflegedirektor Edgar Reisch bei der offiziellen Begrüßung. Neben den Pflegedienst- und Stationsleitungen aus den verschiedenen Kliniken und den Projektverantwortlichen nahmen auch die 16 Damen an der Willkommensrunde teil, die seit letztem Jahr am Klinikum arbeiten.

Für das Universitätsklinikum Heidelberg ist die Unterstützung aus dem „Triple Win“-Projekt ein wichtiger Eckpfeiler, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und neue Pflegekräfte zu gewinnen. „Bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation in Deutschland hätten wir es kaum geschafft, auf einen Schlag eine so hohe Anzahl an Pflege-Mitarbeitern für das Klinikum einzustellen“, so Rayk Oemus, stellvertretende Pflegedienstleitung in der Kopfklinik und Projektverantwortlicher. „Außerdem“, so Oemus weiter, „geben wir Menschen eine Chance, ein neues Leben aufzubauen, die aus Ländern kommen, in denen es ca. 5.000 arbeitslose Pflegekräfte gibt“. Mehr lesen…

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Auszeichnung für Dr. Titus Brinker und seine „Sunface App“

12. April 2018

Wer: Dr. Titus Brinker, Universitäts-Hautklinik und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg –

Was: Young Research Award der La Roche-Posay Foundation, ausgezeichnet mit 25.000 Euro

Wofür: UV-Strahlung – egal ob bei ausgedehnten Sonnenbädern oder häufigem Solariumsbesuch – setzt der Haut zu. Nachhaltig. Wie das in fünf oder 25 Jahren am eigenen Gesicht aussieht, zeigt die von Dr. Titus Brinker entwickelte „Sunface App“. Diese soll vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf lockere Art ihr persönliches Hautkrebsrisiko vor Augen führen. Die App zeigt anhand eines Selfies das Gesicht der Zukunft – abhängig davon, ob für gewöhnlich auf Sonnen- und UV-Schutz geachtet wird oder nicht.

Und so funktioniert es: Die App gibt es kostenlos für iPhones und Android Smartphones. App herunterladen, Selfie schießen, Hauttyp sowie eine von drei Verhaltensoptionen – Sonnenschutz, kein Sonnenschutz oder wöchentlicher Solariumsbesuch – auswählen und dem um fünf oder 25 Jahre gealterten Ich ins Gesicht blicken, in 3D und mit animierten Effekten. Dazu berechnet die App, wie stark sich, je nach Verhalten, das Hautkrebsrisiko erhöht, erklärt, wie man Hautkrebs und seine Vorstufen bei sich erkennen kann, und gibt Tipps für den richtigen Sonnenschutz. Wer will, kann sein animiertes Selfie via Social Media teilen. Mehr lesen…

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Lebensbedrohliche Situationen gemeinsam meistern

23. März 2018

Klinik für Anästhesiologie mit einwöchiger Notfallschulung für Ärzte und Pflegekräfte

Wie übt man einen echten medizinischen Notfall? Welche Möglichkeiten der Beatmung gibt es? Und wie kommuniziert man untereinander im Team? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt der einwöchigen Notfallschulung, die die Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Heidelberg im eigenen Simulations- und Trainingszentrum veranstaltete. Es war bereits die zweite Notfallschulung dieser Art, die die Klinik für Anästhesiologie durchführte.

Effektives Üben in interdisziplinären Kleingruppen

Das besondere an der “Simulationswoche der Anästhesie“: In Kleingruppen von bis zu sechs Teilnehmern üben knapp 150 Ärzte und Pflegekräfte gemeinsam, wie herausfordernde Situationen gemeistert werden können. Dr. Christopher Neuhaus, Arzt in der Klinik für Anästhesiologie und Leiter des Heidelberger Anästhesie- und Notfallsimulationszentrums: „Das Teilnehmerfeld setzt sich aus allen Hierarchieebenen zusammen – da ist vom jungen Assistenzarzt bis zum Oberarzt und vom Gesundheits- und Krankenpfleger bis hin zur fachweitergebildeten Pflegekraft alles dabei. So üben wir an drei verschiedenen Simulationsstationen in realistischen Teams, die so auch im Alltag zusammenarbeiten.“ Die Teilnehmer kommen aus den OP’s und Intensivstationen der Chirurgischen Klinik, Medizinischen Klinik, Kopfklinik, Frauenklinik und Orthopädie – also aus allen Standorten des Klinikums. Mehr lesen…

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Nachwuchsforscherpreis in der Kinderkardiologie

23. März 2018

Wer: Wiebke Frede, Studentin der Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg –

Was: Nachwuchsforscherpreis „Young Investigator Award“ der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK). Der jährlich verliehene Preis wendet sich an junge Forscher, die durch  wissenschaftliche Arbeiten mit dem Ziel der Erforschung und Behandlung kinderkardiologischer Krankheitsbilder auf sich aufmerksam machen.

Wofür: Die Heidelberger Medizinstudentin Wiebke Frede wurde für ihren herausragenden Vortrag auf der 50. Jahrestagung der DGPK in Leipzig mit dem „Young Investigator Award“ ausgezeichnet. Die Kommission lobte die exzellente Arbeit im Bereich der Grundlagenforschung zum Thema „Die belastete rechte Herzkammer.“ Eine solche Erkrankung steht bei vielen kinderkardiologischen Patienten im Fokus. Die Anpassungsreaktionen des rechten Ventrikels auf steigende Belastung zu verstehen, so die Kommission, sei der erste Schritt zur Entwicklung neuer Behandlungsstrategien. Mehr lesen…

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„Berührend, zu Herzen gehend, lebensbejahend“

1. März 2018

TV-Doku über Kinder-Palliativteam Rhein-Neckar ausgezeichnet

„Am Ende ist noch Platz für Glück“, die SWR-Fernsehreportage von Susanne Bessler über das Kinder-Palliativteam Rhein-Neckar, wurde mit dem zweiten Platz beim 29. Caritas-Journalistenpreis ausgezeichnet. Die Journalistin begleitete einen Monat lang die beiden Ärzte der Kinderklinik Heidelberg, Dr. Jochen Meyburg und Dr. Jeannine Lacroix, stellvertretend für den Rest des Teams bei ihrer Arbeit mit todkranken Kindern. Herausgekommen ist ein berührender, zu Herzen gehender und zugleich sehr lebensbejahender Beitrag. Der Film „Am Ende ist noch Platz für Glück“ zeigt sehr bewegend Menschen, die sich dem Leben verschrieben haben und daraus im Angesicht des Todes eine unglaubliche Kraft entwickeln. Mit großer Eindrücklichkeit erzählt der Film von harten menschlichen Schicksalen und menschlicher Zuwendung weit über das professionelle Maß hinaus. Mehr lesen…

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25 Jahre Einsatz für Myelom-Patienten

28. Februar 2018

Deutscher Krebspreis für Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt

Professor Dr. Hartmut Goldschmidt, international anerkannter Experte für die Krebserkrankung Multiples Myelom, wurde mit dem Deutschen Krebspreis in der Sparte „Klinische Forschung“ ausgezeichnet. Damit würdigten die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebsstiftung sein über 25-jähriges Engagement für die Erforschung und Therapieoptimierung des Multiplen Myeloms. Prof. Goldschmidt ist Arzt und Forscher am Universitätsklinikum Heidelberg (Innere Medizin V – Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen NCT Heidelberg.

Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung der Plasmazellen, die einen wichtigen Teil des Immunsystems darstellen. Nach dem Non-Hodgkin-Lymphom ist das Multiple Myelom die zweithäufigste Blutkrebsart, kommt aber dennoch im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen mit 6.000 bis 7.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland vergleichsweise selten vor. Mehr lesen…

das gibt es nur onlineJubilare

Wir gratulieren

28. Februar 2018

Jubilarinnen und Jubilare der Monate Januar, Februar, März und April 2018

 

40-jähriges Jubiläum im April

Pia Turay, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Kinderklinik

 

25-jähriges Jubiläum im April

Julia Budach, Bürofachkraft, Parkraumüberwachung

Daniela Heilmann, Versorgungsassistentin, Kopfklinik

Andrea Hudson, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Kinderklinik

Dr. Johannes Hüsing, Dipl. Informatiker, Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS)

Karin Kettenmann, Zahnarzthelferin, Mund-Zahn-Kieferklinik Mehr lesen…

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Fehlervermeidung bei der Pflege kritisch kranker Patienten

26. Februar 2018

Wer: Johannes Gerhäuser, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege, Interdisziplinäre Operative Intensivstation 13, Chirurgische Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg –

Was: 3. Platz beim Thieme Intensiv Pflegepreises 2018 / Der Preisträger wird seine prämierte Facharbeit, die im Rahmen der Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege entstanden ist, im September 2018 auf dem Hauptstadtkongress in Berlin vorstellen und in einer Ausgabe der Thieme- Zeitschrift „Intensiv“ publizieren.

Wofür: Die Versorgung von schwer kranken Patienten auf der Intensivstation ist eine hochkomplexe Aufgabe, an der eine Vielzahl an Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen beteiligt sind. Keine Frage, dass ein Behandlungsfehler fatale Folgen haben kann. Doch welche Ursachen für Fehler gibt es? Und wie kann das Pflegepersonal dazu beitragen, Fehler zu vermeiden und die Patientenversorgung sicherer zu machen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Johannes Gerhäuser in seiner prämierten Arbeit, die im Zuge der Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege entstanden ist. Neben den Grundlagen zur Fehlerdefinition und -Kategorisierung untersucht der Preisträger, wie  entweder menschliches Verhalten oder die Umgebungsfaktoren den Nährboden für Fehler begünstigen können. Besondere Bedeutung liegt auf verschiedenen Möglichkeiten zur Fehlervermeidung, wie z. B. dem Training bestimmter Situationen oder der aktiven Prävention im Stationsalltag. Die Ausführungen zum Post-Event-Management zur Evaluation kritischer Ereignisse zeigen auf, wie Fehler als Chance genutzt werden können, um Patientinnen und Patienten ein deutliches Plus an Sicherheit zu bieten. Mehr lesen…

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Neuer Therapieansatz für Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz

21. Februar 2018

Wer: PD Dr. Constanze Schmidt, Innere Medizin III, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie –

Was: August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis, dotiert mit 15.000 Euro

Wofür: Vorhofflimmern – die häufigste Herzrhythmusstörung mit bis zu zwei Millionen Betroffenen in Deutschland – gilt nicht nur als wichtige Ursache des Schlaganfalls, sondern kann auch eine chronische Leistungsschwäche des Herzens (Herzinsuffizienz) auslösen. In der Herzforschung sind Erkenntnisse über diesen Zusammenhang noch nicht ausreichend erforscht.

Die Preisträgerin untersuchte mit ihrem Team Herzmuskelzellen von insgesamt 230 Patienten, die unter Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz leiden. Die Forscher konnten zeigen, dass zwischen dem Vorhandensein sogenannter „Zwei-Porendomänen-Kaliumkanäle“ und dem Auftreten der beiden Erkrankungen ein direkter, wenn auch umgekehrter Zusammenhang besteht. Beim Vorhofflimmern tritt der TASK-1-Kaliumkanal deutlich verstärkt auf, was zu einer Stromzunahme in den Herzmuskelzellen und somit zu einer starken Verkürzung des Aktionspotenzials (Teil der Erregungsleitung des Herzens) führt. Diese Verkürzung ist die entscheidende Basis für die Entstehung von Vorhofflimmern. Unterbricht man die erhöhten TASK-1-Ströme, normalisiert sich die Dauer des Aktionspotenzials auf Werte von Patienten ohne Vorhofflimmern. Umgekehrt verhält sich der Mechanismus in den Herzmuskelzellen von Herzschwächepatienten: ein niedriges TASK-1-Level bei einer Abnahme des TASK-1-Stroms führt zu einer Verlängerung der Aktionspotenzialdauer. Mehr lesen…