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Von Klagenfurt nach Heidelberg

6. Dezember 2016

Professor Dr. Svenja Taubner ist neue Direktorin des Instituts für Psychosoziale Prävention am Universitätsklinikum Heidelberg

gewusst_svenja-taubnerSeit Anfang des Jahres hat das Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie des Universitätsklinikums Heidelberg nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine neue Leiterin. Professor Dr. phil. Svenja Taubner heißt die „Neue“, die zuletzt als Universitätsprofessorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt beschäftigt war. Sie folgt auf Professor Dr. Manfred Cierpka, der nach 17 Jahren als Ärztlicher Direktor in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit dem Leitungswechsel erhielt das Institut auch einen neuen Namen: Institut für psychosoziale Prävention. Mehr lesen…

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Neue Ursachen des akuten Leberversagens im Kindes- und Jugendalter entdeckt

28. November 2016

staufnerc_dsc_2323Wer: Dr. Christian Staufner, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderheilkunde I, Pädiatrische Stoffwechselmedizin –

Was: Friedrich-Linneweh-Preis, vergeben auf der 52. Arbeitstagung für Pädiatrische Forschung, dotiert mit 2.500 Euro

Wofür: Der Preisträger erhielt die Auszeichnung für seine Arbeit zur Aufklärung neuer Ursachen des akuten Leberversagens im Kindes- und Jugendalter. Akutes Leberversagen ist ein seltenes, lebensbedrohliches Ereignis. In etwa jedem zweiten Fall bleibt bislang die Ursache ungeklärt. Dr. Christian Staufner zeigte, dass sich hinter zahlreichen Fällen ungeklärten akuten Leberversagens unerkannte, aber auch zuvor unbekannte genetische Krankheiten verbergen, für die teils spezifische Therapieoptionen bestehen. Im Fokus der Arbeiten, welche in enger Kooperation mit dem Institut für Humangenetik der TU München und des Helmholtz-Instituts München erfolgen, steht die klinische und pathophysiologische Erforschung dieser Krankheiten. Die Arbeiten des Heidelberger Nachwuchsforschers werden durch eine nationale Studie zur prospektiven Erhebung aller Fälle akuten Leberversagens im Kindes- und Jugendalter ergänzt, welche durch das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg geleitet wird.

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Neugeborene richtig reanimieren

25. November 2016
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Klinik für Neonatologie mit interdisziplinärem Notfall-Simulationstraining

Welche Notfälle können im Bereich der Neugeborenen-Intensivmedizin auftreten? Und wie reanimiert man ein gerade auf die Welt gekommenes Kind? Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, veranstaltete die Klinik für Neonatologie am Universitätsklinikum jetzt ein Notfall-Simulationstraining für neu eingestellte und erfahrene Kinderkrankenschwestern, Hebammen und Ärzte.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Lehrgangs standen realitätsnahe Notfälle, die im Bereich der Neugeborenen-Intensivmedizin auftreten können. Dafür wurde eine realistische Umgebung geschaffen, um die Arbeitsabläufe möglichst vergleichbar zu machen. Die einzelnen Notfallszenarien – z.B. die Cardio-Pulmonale Reanimation eines gerade geborenen Kindes – wurden mittels aufwendiger Simulationspuppen und Monitorsystemen nachgestellt. Für die Teilnehmer entwickelte sich so eine realistische Stresssituation – wie eben „in echten Notfällen“. Im Anschluss der Übungen fanden Gruppengespräche statt, in denen die guten und die verbesserungswürdigen Aspekte intensiv erörtert wurden. Mehr lesen…

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Malaria: Der natürlichen Immunität auf der Spur

24. November 2016

ausgezeichnet_dr-osier_humboldt_stiftung_malariaWer: Dr. Faith H. A. Osier, Zentrum für Infektiologie, Medizinische Mikrobiologie –

Was: Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung, dotiert mit 1,625 Millionen Euro

Wofür: Dr. Faith H. A. Osier, Medizinerin und Biologin, wird mit dem Preisgeld am Zentrum für Infektiologie eine Arbeitsgruppe im Bereich Malariaforschung aufbauen und sich der Entwicklung eines neuen Impfstoffes widmen. Ein 2015 eingeführter erster Impfstoff ist nicht so wirksam wie erhofft. Dabei gibt es Menschen, die eine natürliche Immunität gegen die Krankheit entwickeln. Liegt hier der Schlüssel für eine wirksame Prophylaxe und Therapie? Dr. Faith Osier führt eine große Studie mit Probanden in sieben afrikanischen Ländern durch, um die Mechanismen der natürlichen Immunität besser zu verstehen. Ihr Ziel ist ein Impfstoff, der nicht nur auf einem Antigen beruht, an das sich passende Antikörper heften können, sondern auf mehreren zugleich. So könnte der Erreger besser in den unterschiedlichen Stadien seiner Entwicklung vom Immunsystem bekämpft werden. Mehr lesen…

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Personalrat für vorbildliche Arbeit ausgezeichnet

21. November 2016
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Herbert Beck, stellvertretender Vorsitzender des Heidelberger Personalrats, nahm den Preis in Berlin entgegen

Der Personalrat des Universitätsklinikums Heidelberg wurde gemeinsam mit den Personalräten der Universitätskliniken Ulm, Tübingen und Freiburg mit dem Deutschen Personalräte-Preis in Silber ausgezeichnet. Herbert Beck, stellvertretender Vorsitzender des Heidelberger Personalrats (im Bild rechts), und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den anderen Kliniken nahmen den Preis am 16. November im Rahmen des Schöneberger Forums in Berlin von Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), entgegen.

Die Personalräte der vier Uniklinika in Baden-Württemberg setzen sich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe (GAP) bereits seit 1998 für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten ein. Die aktuelle Auszeichnung erhielt die GAP für ihre Untersuchung zur psychischen Gefährdungsbeurteilung im Pflegedienst. Das Pilotprojekt fand am Universitätsklinikum Heidelberg statt: Begleitet vom Max Weber Institut für Soziologie der Universität Heidelberg wurden 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst zu Arbeitsbelastung und -zufriedenheit befragt. Mehr lesen…

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Internetbasierte Prävention von Essstörungen

18. November 2016

bauerstephanie_por_dsc_9690Wer: PD Dr. Stephanie Bauer und  Dr. phil. Markus Moessner, beide Institut für Psychosoziale Prävention, Forschungsstelle für Psychotherapie –

Was: MSD Gesundheitspreis, 3. Platz, dotiert mit 15.000 Euro

Wofür: Die beiden Preisträger wurden für ihre Initiative Pro Youth ausgezeichnet, die auf die Verbesserung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen abzielt, indem sie eine Integration von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Prävention und Frühintervention von Essstörungen über eine internetbasierte Plattform (das „ProYouth online-Portal“) ermöglicht. Zudem zielt das Programm darauf ab, Teilnehmer mit schwerwiegender Essstörungssymptomatik bei der Suche nach Behandlungsangeboten zu unterstützen. Gefördert und Prämiert werden nur herausragende innovative Versorgungslösungen, die bereits in der Realität umgesetzt und evaluiert wurden. Auch 2016 stand die Verleihung des Gesundheitspreises wieder unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

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Weitere Informationen: 

>>Der Preisträger stellt das „ProYouth online-Portal“ in einem kurzen Video vor

>>Mehr zur Initiative Pro Youth

 

 

 

 

 

 

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Qualität der Blutentnahme verbessern

11. November 2016

auszeichnung-maeder-porombka-mtlaWer: Cornelia Mäder-Porombka, Medizinisch-Technische Laborassistentin im Analysenzentrum (Zentrallabor), seit 2016 abgeschlossenes Studium der Interprofessionellen  Gesundheitsversorgung (B.Sc.) an der Universität Heidelberg, aktuell Studentin des Master-Studiengangs Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft an der Universität Heidelberg

Was: Margot-Schumann-Posterpreis auf dem Deutschen Kongresses der Laboratoriumsmedizin in Mannheim

Wofür: Die Preisträgerin untersuchte in ihrer Arbeit (Titel: „Erst die grüne Monovette …oder erst orange?“), welche Fehlerursachen es bei der stationären Blutentnahme gibt und welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung bereits existieren bzw. neu definiert werden müssen. Dazu führte Cornelia Mäder-Porombka ein Gruppeninterview mit Gesundheits- und Krankenpflegern des Universitätsklinikums Heidelberg durch. Die Ergebnisse in den Themenfeldern „Theoretische und praktische Ausbildung“, „Standards“, „Hygiene“ und „Zuständigkeiten“ können dazu beitragen, Fehler zu vermeiden und somit die Qualität der Blutentnahme zu verbessern.

 

das gibt es nur onlineJubilareTopthema

Wir gratulieren

7. November 2016
Irmtraut Gürkan, Kufmännische Direktorin und Gabriele Oppenheimer, Vorsitzende des Personalrats, gemeinsam mit den Jubilaren aus den Monaten Mai, Juni und Juli, die an der Jubilarfeier am 8. August teilgenommen haben.

Jubilare im November, Oktober und Dezember 2016

 

25-jähriges Jubiläum im Dezember 2016

Rüdiger Böhm, Installateur,  Klinik Technik GmbH

Anna Hahn, Gesundheits- und Krankenschwester, Innere Medizin II

Karin Link, Sozialpädagogin, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Prof. Dr. Peter Ringleb, Leiter der Sektion Vaskuläre Neurologie, Neurologische Klinik

Ilse Wagner, Verwaltungsfachangestellte , Institut für Anatomie und Zellbiologie

Arzi Yolasar, Hausgehilfin, Kinder-, Frauen-& Hautklinik Mehr lesen…

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Musiktherapie verbessert die Versorgung von Palliativpatienten

3. November 2016

ausgezeichnet_marco_warthWer? Marco Warth, Doktorand am Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät für Therapiewissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg –

Was? Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2016, dotiert mit 3.000 Euro

Wofür? Der Preisträger griff in seiner Forschungsarbeit ein hochrelevantes Thema an der Schnittstelle zwischen Psychoonkologie und Palliativversorgung auf und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Evidenzbasierung der Musiktherapie. Er zeigte in seiner Studie, dass es durch musiktherapeutische Entspannungsübungen zu einer Steigerung des Wohlbefindens bei gleichzeitiger Verringerung der Erregung kommt. Er kommt zu der abschließenden Beurteilung, dass Musiktherapie beim Auftreten stressbedingter Symptome in der palliativmedizinischen Versorgung unheilbar erkrankter Krebspatienten erfolgreich eingesetzt werden kann und dadurch eine wichtigen Beitrag für die Verbesserung der palliativmedizinischen Versorgung durch die gezielte Einbindung von psychosozialen Therapiemaßnahmen leistet. Die Originalarbeit wurde 2016 in der international renommierten Zeitschrift Journal of Pain and Symptom Management veröffentlicht.

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Gesundheit der weltweit ärmsten und kränksten Menschen verbessern

31. Oktober 2016
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Professor Dr. Dr. Till Bärnighausen hat in Heidelberg die Humboldt-Professur für Global Health angetreten

Mit ihrem Konzept, Forschung und Lehre zu globaler Gesundheit in Heidelberg zu stärken, hat die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg im extrem starken Wettbewerb um eine Alexander von Humboldt-Professur – der höchstdotierten Stiftungs-Professur in Deutschland – einen echten Königstransfer gelandet. Mit Professor Dr. Dr. Till Bärnighausen, der zuletzt an der Harvard Universität, USA, forschte und lehrte,  konnte ein international führender Wissenschaftler für die Professur gewonnen werden. Außerdem hat der 47-Jährige zum 1. September die Leitung des Instituts für Public Health an Klinikum und Medizinischer Fakultät übernommen.

„Ich freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen am Institut für Public Health“, so Professor Bärnighausen bei seiner Antrittsvorlesung. „Das Institut ist das einzige in Deutschland, das sich auf Forschung zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit in ärmeren Ländern spezialisiert hat. Wir werden unsere Kapazität weiter ausbauen, durch beobachtende und eingreifende Studien neue Ansätze zu entwickeln, Gesundheit und Entwicklungschancen dort zu verbessern, wo die Lebensumstände im Augenblick am schlechtesten sind.“ Sein Forschungsschwerpunkt ist die Prävention und Behandlung von Erkrankungen, die die Bevölkerungsgesundheit stark verschlechtern können, wie z.B. der HIV-Erkrankung. Mehr lesen…